Mein Migrationsportrait – Patricia

Meine Interviewpartnerin

Ich schreibe über eine Freundin meiner Mutter und sie heisst Monica. Sie stammt aus Brasilien, genauer aus Campus dos Goytacazes. Das ist 280 Kilometer nordöstlich von Rio de Janeiro entfernt. Sie ist von Brasilien in der Schweiz gekommen und lebt jetzt in Affoltern am Albis.

Altes Leben

Monica wuchs mit ihrem Vater und der Stiefmutter auf. Ihre leibliche Mutter war in der Schweiz. In Campos dos Goytacazes, wo sie wohnte, spielte sie viel mit ihren Cousinen und Kindern von der Schule.

Monica ging sehr gerne zur Schule. Sie erledigte alle Hausaufgaben und machte alles, was die Lehrer und Lehrerinnen gesagt haben. Sie spielte auch sehr viel mit den Kindern, zum Beispiel Verstecken, Fussball spielen, Fangis usw. Sie hatte ein sehr schönes Leben, weil sie hatte ihren Vater, Stiefmutter, Geschwister, Cousinen, Onkel, Tanten, Nachbarn und auch Lehrer und Lehrerinnen.

Ankunft in der Schweiz

Als Monica 20 Jahre alt war, wollte sie zu ihrer Mutter gehen, weil sie sie vermisst hat. Sie flog mit ihrem Bruder in die Schweiz. Sie musste 11 Stunden und 50 Minuten fliegen. Als sie angekommen waren, wartete schon die Mutter und der Stiefvater auf die beiden. Monica erinnerte sich noch, dass es April war und am Regnen war.

Was sie als erstes beeindruckt, waren die Häuser. Sie fand sie megaschön, weil sie so anders aussehen als die Häuser in Brasilien. Zu Beginn wohnte sie bei ihrer Mutter, weil sie noch keine Wohnung hatte.

Deutsch lernen

Ihr Stiefvater hat ihr Deutsch beigebracht. Ihre ersten Worte waren zum Beispiel: Guten Morgen, Guten Tag, Grüezi, Hallo, ich bin Monica usw. Grüezi war ein Wort, dass sie sehr komisch fand. Dank des Stiefvaters konnte sie die deutsche Sprache sehr schnell sprechen.

Für sie war die deutsche Sprache sehr wichtig. Würde jemand mit ihr sprechen, könnte sie sich mit dieser Person unterhalten. Inzwischen spricht sie sehr gut Deutsch. Sie lebt im Moment in Affoltern am Albis mit ihrer Tochter.

Was ich einfach fand

Ich fand das Interview zu machen einfach, weil ich nur die Fragen aufschreiben musste. Dann liess ich diese Fragen korrigieren und überarbeitete sie. Danach machte ich den Termin mit Monica ab. Während dem Interview stellte ich die Fragen und nahm das Gespräch auf. Das war einfach für mich. Für die interviewte Person war es auch einfach, weil sie nur die Fragen beantworten musste. Das fand ich alles einfach.

Was ich schwierig fand

Ich fand es schwierig zu schreiben, weil ich am Anfang nicht wusste, wie ich beginnen sollte. Aber sobald ich zu schreiben begonnen habe, ging es sehr einfach. Ich musste natürlich schon auch viel nachdenken, aber danach konnte ich gut schreiben. Viele Ideen kamen und ich schrieb alle auf.

2 Antworten auf „Mein Migrationsportrait – Patricia“

  1. Toller Beitrag 🙂 Wie viele Kapitel hast du schon geschrieben? Anfangs hatte ich auch sehr Mühe, weil ich nicht wusste, wie ich anfangen sollte, aber mit der Zeit schrieben meine Finger wie automatisch weiter.

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