Meine Grosseltern

In diesen Artikel werde ich zwei wichtige Personen beschreiben, und zwar meine Grosseltern mütterlicherseits. Ich werde diese Personen beschreiben, weil ich seit meiner Kindheit bei meinen Grosseltern wohne, wenn ich in Portugal bin.

Mein Opa

Mein Opa ist eine meganette Person, aber er kann auch streng sein, was nicht so schlimm für mich ist. Mein Opa ist ein Mann, der Tiere liebt. Zu Hause hält er viele Vögel. Er weiss genau, wie sie heissen und was sie essen dürfen, ohne ins Internet zu gehen. Wenn ich in Portugal bin, darf ich mit ihm die Vögel füttern und die Käfige putzen, weil das mit ihm grossen Spass macht. Während wir das zusammen machen, erzählt er mir immer neue Fakten über die Vögel und das ist sehr spannend.

Unterstützung bei meiner Berufswahl

Mein Opa hat mich immer beeinflusst, an meinen Träumen festzuhalten und mich zu bemühen, sie zu verwirklichen. Seit ich klein bin, träume ich davon, Coiffeuse zu werden. Meine Eltern aber wollten, dass ich eine andere Lehre mache. Sie sagten, dadurch würde ich mich besser kennen lernen. Aber es war mir klar, dass sie einfach nicht wollten, dass ich meinen Traumberuf erlerne.

Mein Opa aber sagte mir immer, dass ich mir meinen Traum erfüllen sollte. Es sei wichtig, dass ich meinen Weg gehe und den Beruf erlerne, für den ich motiviert bin. Dank ihm habe ich mich durchgesetzt, denn ich werde im August meine Lehre als Coiffeuse beginnen.

Lustige Erinnerungen

Ich teile auch lustige Erinnerungen mit ihm. Meine Grosseltern schmücken das Haus für Weihnachten erst, wenn wir in Portugal sind, damit wir es zusammen machen können. Einmal dekorierten wir alle zusammen die Wohnung. Am Schluss wollten wir draussen noch einen Weihnachtsmann aufhängen. Aber leider ist er vom 4. Stock heruntergefallen.

Wir haben ihn nicht geholt, weil sich mein Vater unten mit einem Kollegen unterhielt und wir dachten, er würde ihn dann hochbringen. Plötzlich kam eine Frau, nahm den Weihnachtsmann, stopfte ihn in ihre Tasche und ging weiter. Wir sahen das und riefen ihr zu, aber sie tat so, als ob sie uns nicht hören würde und ging einfach weiter.

Diese Situation fanden wir sehr lustig und wir mussten immer wieder lachen 🤣 🤣 🤣 .

Warum ich meinen Opa liebe

Jetzt kommt das letzte, aber mein Lieblingsthema, und zwar, warum ich meinen Opa liebe … Wie ich vorher gesagt habe, ist mein Opa meganett, aber streng. Aber mit mir ist er nur nett und er behandelt mich, als wäre ich seine Tochter. Warum ich das sage?

Mein Opa beschützt mich vor meinen Eltern und vor meiner Grossmutter. Wenn ich Hunger habe, aber schon bald Mittag ist und ich etwas Kleines für mich zu essen mache, dann ist meine Mutter natürlich dagegen und sagt Nein. Mein Grossvater ruft mich dann zu sich, gibt mir ein Brot mit Schinken und Käse. Und das, obwohl meine Mutter Nein gesagt hatte.

Meine Grossmutter

Meine Grossmutter ist ein Mensch, den man gut verstehen muss, damit man mit ihr umgehen kann. Man muss aufpassen, was man zu ihr sagt, damit sie nicht beleidigt ist oder sich angegriffen fühlt. Aber wenn man sie besser kennen lernt, merkt man, dass sie eigentlich meganett ist.

Sie liebt es, zu kochen. Alles, was sie kocht, ist sehr lecker! Sie kann etwas zubereiten, das ich nicht mag, aber am Schluss wird diese Mahlzeit zu meinem Lieblingsessen.

Sie spielt auch sehr gerne auf ihrem Tablet. Am liebsten „Farm Hero Saga“, weil sie vor 5 Jahren mit meinem Vater einen Wettkampf gemacht hat. Es ging darum, wer dieses Spiel schneller spielt. Inzwischen ist der Wettbewerb vergessen und jetzt spielt nur noch meine Grossmutter das Spiel…

Meine Oma hat mir immer motiviert zu kochen. Immer, wenn ich gekocht habe, ist etwas immer schiefgegangen und ich hatte keinen Bock mehr zu kochen. Aber meine Grossmutter hat mit mir gekocht und mir Tricks gezeigt, damit ich besser kochen konnte. Mit der Zeit hat sie mir gezeigt, wie man Reis oder Makkaroni mit Bohnen macht und ich habe dadurch viel gelernt. Jetzt gefällt es mir sehr zu kochen. Klar mache ich manchmal noch Fehler, aber das ist nicht so schlimm, weil jeder Mensch Fehler macht.

Einmal hätte ich Reis machen sollen, weil meine Mutter schnell Brot kaufen gehen musste. Meine Grossmutter konnte den Reis nicht machen, weil sie den Kühlschrank am Putzen war, aber sie war neben mir. Trotzdem ist etwas schiefgelaufen.

In Portugal gab es nicht überall elektrische Herdplatten. Wir kochten noch mit Feuer. Als ich fertig war, wollte ich den Reis auf den Tisch stellen. Damit ich mir nicht die Finger an dem heissen Topf verbrenne, habe ich die Pfanne mit einem Lappen angefasst. Aber er begann zu brennen und ich wusste nicht, was ich machen sollte. Zum Glück stand meine Grossmutter neben mir und hat mir geholfen, sie war meine Heldin …😂

Und jetzt erzähle ich euch, was ich an meiner Grossmutter liebe. In Portugal sind die Läden sie ganze Woche offen, sogar am Sonntag. Gäbe es meine Grossmutter nicht, wären wir den ganzen Sonntag zu Hause. Aber sie findet immer einen Ort, wo wir hingehen können und manchmal machen wir sogar ein Picknick. Das liebe ich, weil meine Grossmutter gleich wie ich ist, sie will immer nach draussen gehen und etwas machen…

Das war meine Beschreibung von meinen Grosseltern. Leider leben sie weit weg von mir, aber sie bleiben immer in meinem Herz…♥︎

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