10. Schuljahr ­čśş (Dorentina)

Ich habe sehr schlechte Nachrichten. Die Nachricht, die man mir mitteilte, hat mich demotiviert und sehr traurig gemacht. Ich hatte euch erz├Ąhlt, dass ich ein Praktikum als FaBe bekommen habe. Ich war sehr gl├╝cklich und stolz auf mich, da ich trotz allem es geschafft hatte, einen Praktikumsplatz zu finden.

Da ich mein Praktikum schon seit einem Monat hatte, bewarb ich mich nicht mehr weiter und interessierte mich auch nicht mehr f├╝r die Berufswahl. Ich wartete sehr lange auf meinen Vertrag, damit ich ihn unterschreiben konnte, aber ich erhielt ihn nicht.

Ich rufe daher in die Firma an und fragte nach, wann ich denn meinen Vertrag erhalten w├╝rde. Doch sie sagten, dass ich warten m├╝sse, weil sie sehr viel Arbeit und keine Zeit h├Ątten, um meinen Vertrag zu schicken. Ich war traurig und demotiviert, weil ich dachte irgendwie, dass sie mich wohl doch nicht nehmen w├╝rden und einfach nach Ausreden suchten.

Wenn ich mit meinen Kolleginnen dar├╝ber sprach, meinten sie, ich solle Geduld haben und warten, sie h├Ątten auch sehr lange auf den Vertrag gewartet. Als sie mir das sagten, war ich wieder beruhigt und zuversichtlicher. Die Firma hatte mir ja den Praktikumsplatz zugesagt und sie hatten wohl momentan einfach zu viel Stress.

Ich wartete erneut etwa 2 Wochen und schaute immer im Briefkasten nach, mit der Hoffnung, dass mein Vertrag endlich angekommen war. Das war aber nie so. Deshalb entschied ich mich, noch einmal per E-Mail nachzufragen.

Ich wartete wieder etwa eine Woche und bekam keine Antwort. Ab da dachte ich mir, es ist so, wie ich dachte. Sie nehmen mich nicht. Ich wollte wieder beginnen, weitere Bewerbungen zu schreiben. Allerdings gab es immer noch Menschen in meiner Umgebung, die fanden, ich solle doch einfach warten.

Zwei weitere Wochen waren vergangen, ich hatte immer noch nichts geh├Ârt. Also rief ich an. Es nahm niemand den Anruf entgegen. Dann endlich beim vierten Versuch wurde das Gespr├Ąch entgegengenommen. Ich erkl├Ąrte ihnen, dass ich seit Wochen auf meinen Vertrag wartete. Sie meinten, dass sie halt viel zu tun h├Ątten, sie seien dran. Ich wurde aggressiv. Ich sp├╝rte, dass da etwas nicht stimmte.

Drei Tage sp├Ąter riefen sie mich dann an. Sie erkl├Ąrten mir, dass es so lange gedauert habe, weil sie sich f├╝r eine andere Bewerberin entschieden h├Ątten. Sie h├Ątten eben nicht gewusst, wie sie mir das am besten mitteilen sollten. Ich war am Boden zerst├Ârt. Alle meine Hoffnungen und Pl├Ąne warten geplatzt. Nur noch ein grosses schwarzes Loch.

In der Schule fragte mich meine Lehrerin, was los sei, da ich die ganze Zeit mit den Tr├Ąnen k├Ąmpfte und auf nichts mehr Lust hatte. Ich erz├Ąhlte ihr, was passiert war und so entschieden wir uns f├╝r das 10. Schuljahr. Das heisst: Ich habe jetzt keine Praktikumsstelle und muss das 10. Schuljahr machen.

April, April! Es ist alles nur Spass ­čśé­čśé­čśé­čśé­čśé.

3 Antworten auf „10. Schuljahr ­čśş (Dorentina)“

  1. Hallo Dorentina, Ich habe wirklich bis ans Ende geglaubt, dass du das 10. Schuljahr machen musst! Leider ist es ja oft so, dass Betriebe lange oder auch gar nicht antworten. Zum Gl├╝ck war es in diesem Fall nur ein Scherz ­čÖé . Liebe Gr├╝sse Fiona

  2. Hallo Dorentina
    Du hast mich gerade sehr gut reingelegt. Ich dachte echt, du musst das 10. Schuljahr machen.
    LG Albin

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