Klassenlager BC3c – Mariana

Diese Woche werdet ihr erfahren, was wir alles in unserem Klassenlager erlebt haben.

4. April 2022 – Montag

Um 08:10 haben wir uns am Bahnhof getroffen. Einige haben sich vor der Abfahrt noch im Avec mit Proviant eingedeckt.

Um 08:22 haben wir den Zug nach Bern genommen. Wir waren länger unterwegs und konnten ein paar Fotos und Videos machen. Ich sass neben Jamelia und Fabienne und wir sprachen über Netflix-Serien. In Bern stiegen wir um und fuhren nochmals 30 Minuten mit einem anderen Zug nach Signau. In Signau angekommen, mussten wir 20 Minuten den Berg bis zum Lagerhaus hochlaufen. Ich war zwar müde, aber es hat sich voll gelohnt. Das Haus hat mir sehr gefallen und wir hatten eine schöne Aussicht.

Wir trugen die Koffer in die Zimmer hoch. Ich half den anderen, damit es schneller ging. Wir richteten uns ein und machten bereits alles für den Abend bereit, damit wir später nicht so viel machen mussten.

Bereits war es Zeit, um zu Mittag zu essen. Es gab Spinat-Ricotta-Tortellini mit Tomatensauche, was ich sehr lecker fand. Patricia, Luan, Enea und ich mussten abwaschen, aber es hat Spass gemacht, weil wir einfach alles zusammen machten.

Frau Rauber hat die Klasse in zwei Gruppen eingeteilt. In der Zeit, in der wir am Abwaschen waren, bereitete sich die erste Gruppe vor, weil sie mit Herrn Sigg und Thomas eine Dorfführung durch Signau machten. Die zweite Gruppe blieb noch im Haus, erkundete es und konnte spielen. Später nahm die zweite Gruppe an der Führung teil und die erste Gruppe hielt sich im Haus auf.

Als wir wieder im Haus waren, konnten wir machen, was wir wollten. Herr Sigg fragte, ob jemand Lust auf Pingpong hätte. Da mir langweilig war, ich aber nicht am Handy sein wollte, machte ich mit. Später stiessen noch Muhamed, Melvin und Thomas dazu. Wir machten Rundlauf und am Ende war uns allen schwindlig.

Zum Abendessen gab es Reis und diesmal musste ich weder kochen noch abwaschen. Ich ging aber trotzdem in die Küche und während die anderen abwuschen, habe ich mit Frau Rauber das Brot für den Dienstag vorbereitet.

Danach blieben wir im Wohnzimmer und haben zusammen gespielt. Zum Beispiel am Töggelikasten. Um 22:00 sind wir auf die Zimmer gegangen, aber wir sollten um 22:30 die Lichter löschen. Weil wir die Handys abgegeben hatten, wussten wir natürlich nicht, wann 22.30 war. Deshalb klopfte Herr Sigg an unsere Türe und sagte „Nachtruhe“.

Wir haben die Lichter ausgemacht, aber wir sind trotzdem wach geblieben und haben miteinander geredet. Plötzlich hörten wir etwas auf unserem Balkon und schauten nach. Aber wir haben niemanden/nichts gesehen, unterhielten uns weiter, bis wir irgendwann eingeschlafen und erst am Dienstag wieder aufgewacht sind.

Dienstag

Um 09:30 sind wir Mädchen von Herr Sigg geweckt worden. Dorentina und Fabienne mussten das Frühstück vorbereiten und daher vor uns anderen nach unten gehen. Ich bin trotzdem schon aufgestanden, habe mich angezogen und habe die Tische gedeckt. Zum Frühstück gab es das Brot, das ich am Montagabend mit Frau Rauber gebacken hatte.

Eigentlich hätten wir heute alle zusammen im Wald grillen wollen. Aber es regnete leicht und daher machten wir mit Herrn Sigg und Thomas eine Wanderung. Wir fuhren mit dem Zug nach Langnau und liefen dann wieder zurück. Wir brauchten dafür zwei Stunden und als wir dann wieder im Haus ankamen, waren alle sehr müde. Ich zog mich gleich um und bin nach unten gegangen, wo ich fast auf dem Sofa eingeschlafen bin.

Diese Kuh entwich aus dem Stall und spazierte an unserem Haus vorbei, als wir am Zvieri waren.

Danach half ich Frau Rauber den Zvieri vorzubereiten. Während des Zvieris haben Pjero und Fuad einen Wettbewerb gemacht und geschaut, wer zuerst ein Glas Wasser trinken kann. Weil beide immer gleichzeitig fertig waren, weiteten sie die Challenge auf einen Krug statt nur ein Glas Wasser aus. Das mussten sie aber draussen machen, da sonst alles nass geworden wäre.Melvin, Muhamed, Frau Rauber, Frau Gloor, Herr Sigg, Thomas und ich waren live dabei. Wenn ihr es euch anschauen wollt, dann klickt hier.

Den Rest des Nachmittags und den Abend haben wir ohne Handy verbracht, dafür hatten wir Zeit, gemeinsam zu spielen. Ich habe mit Frau Rauber, Herr Sigg, Thomas und Pjero UNO gespielt und es war sehr lustig.

Mittwoch

Am Mittwoch sind wir alle früher aufgestanden als an den anderen Tagen. Der Grund dafür war, dass wir rechtzeitig frühstücken mussten, weil wir ein Workshop in unserem Lagerhaus hatten.

Workshop mit Herrn Tschanz, dem Schönschreiber

Uns besuchte ein Schönschreiber, Herr Tschanz. Er hat uns etwa eineinhalb Stunden über die Geschichte des Schreibens erzählt und was ein Schönschreiber macht. Herr Tschanz hat das alles sehr spannend gemacht, weil er ab und zu kleine Witze einbaute. Er hat uns auch erzählt, wie früher geschrieben wurde und woraus Papier und Bücher gemacht wurden und werden.

Nachdem er alles erklärt hat, erteilte er uns einen Auftrag. Er verteilte jedem eine Feder und drei Blätter: auf einem Blatt stand das Alphabet der Gross- und Kleinbuchstaben, auf einem anderen Sätze und Wörter und auf dem dritten Blatt waren Zeichnungen. Die Zeichnungen mussten wir beenden, damit wir lernen, wie man korrekt mit der Feder umgeht. Vielleicht denkt ihr, dass es sich um normale Buchstaben handelt. Aber die Buchstaben waren wie in einer alten Schrift geschrieben.

Die Zeichnungen sind mir halbwegs gelungen. Danach schrieb ich die Sätze und die Wörter ab. Die Wörter gelangen mir perfekt. Jetzt machte ich mich daran, meinen Namen zu schreiben. Natürlich meinen ganzen Namen. Es mir riesigen Spass gemacht und ich denke, ich wurde mit der Zeit immer besser.

Nach einer halben Stunde zeigte Herr Tschanz noch, was er für Projekte im Laufe seiner Jahre als Schönschreiber gemacht hat. Er zeigte uns auch seine Fehler und die unterschiedlichsten Arbeiten. Es war faszinierend und interessant, einen Einblick in diese spezielle Arbeit zu bekommen.

Am Ende des Workshops zeigte er uns noch seine umfangreichste Arbeit: einen Familienstammbaum. Das klingt nicht besonders spannend, aber es handelt sich um eine riesige Familie mit 281 Mitgliedern. Und jedes Jahr werden natürlich neue Mitglieder dazu gefügt.

Nachmittagsprogramm

Als Herr Tschanz gegangen war, assen wir Zmittag, das Frau Rauber und Frau Gloor gekocht hatten. Ich erinnere mich nicht mehr, was wir gegessen haben, aber es hat geschmeckt.

Da das Wetter nicht gut war, hatten wir Indoorprogramm. Zuerst schrieben wir eine Stunde an unseren Blog-Artikeln, danach mussten die Handys abgegeben werden. Alle haben gemotzt … aber nichts zu machen. Auf dem Programm stand: Wir verbringen die nächsten zwei Stunden gemeinsam und spielen zusammen.

Man durfte also nicht ins Zimmer gehen, sondern „musste“ spielen. Frau Rauber, Herr Sigg, Melvin, Fuad, Jamelia, Fabienne, Pjero und ich haben UNO gespielt und es war einfach sehr lustig, aber die Zeit ging schnell vorbei. Andere haben am Töggelichaschte gespielt.

Pjeros Gruppe bereitete das Abendessen vor und nach dem Essen musste meine Gruppe wieder abwaschen. Aber es hat Spass gemacht. Wir lachten sehr viel und hörten Musik. Nach dem Abwaschen erhielten wir die Handys nochmals kurz. Aber ich keinen Bock darauf, am Handy zu sein, deswegen habe ich weiter mit Frau Rauber, Herr Sigg und Melvin UNO gespielt. Als dann aber die anderen zu laut waren, hat Frau Rauber die Handys wieder eingezogen. Einige kamen noch mit uns spielen, andere gingen schon ins Bett.

Donnerstag

Der Donnerstagmorgen war mein Lieblingsmorgen, aber nur der Morgen!! Der Nachmittag hat mich nicht sehr erfreut.

Fangen wir an, als wir geweckt wurden. Das Wecken ist ja Herr Siggs Job. Aber er durfte unser Zimmer nicht betreten, weil er ein Mann ist. Also hat er uns mit starkem Klopfen an die Tür geweckt. Mit der Zeit hat uns das ein wenig aufgeregt. Aber eigentlich hätten wir ja nur sagen müssen, dass wir wach sind und dann hätte er aufgehört zu klopfen. Die Kochgruppe musste direkt in die Küche, die anderen eine halbe Stunde später runtergehen.

Ich war schnell, bin nach unten gegangen und habe dort zuerst mit Dorentina töggelet. Danach kamen wir auf die Idee und zu schminken und die Haare zu glätten. Ich habe erst Dorentina die Haare geglättet und mir dann Locken gemacht, ohne Spiegel. Aresa war völlig schockiert, dass ich perfekte Locken ohne Spiegel hinkriege.

Nach dem Frühstück sind wir mit dem Zug nach Trubschachen gefahren, wo Frau Gloor und Frau Rauber schon auf uns warteten. Sie gaben uns eine Karte mit 11 markierten Orten. Wir mussten nun in Dreiergruppen diese Orte besuchen und Fragen dazu beantworten. Als wir damit fertig waren, durften wir zur Guetslifabrik gehen.

Eine Gruppe nach der anderen durfte in die Verkaufshalle eintreten, alle Kekse probieren und so viele davon essen, wie wir wollten. Meine Gruppe war die Letzte, aber dafür waren wir länger als die andere Gruppen drin und am Schluss hatten wir keinen Hunger mehr.

Schliesslich wanderten wir bis Langnau und von dort nahmen wir den Zug zum Lagerhaus. Als wir ankamen, brauch bereits der letzte Abend im Kanton Bern und in unserem Lagerhaus an. Ich war etwas traurig, aber es war nicht so schlimm, weil ich endlich meine Familie wieder sehen würde.

Wir haben alle zusammen gegessen und nach dem Essen noch UNO gespielt und dann sind wir schlafen gegangen. Ich habe mich leider am Abend schlecht gefühlt. Mir war sehr schwindelig und musste fast erbrechen. Aresa hat mir geholfen, zu Frau Rauber zu gehen. Ich musste ein Glas Wasser trinken und eine Banane essen, damit es mir besser ging. Ich nahm auch eine Wasserflasche ins Zimmer mit, damit ich noch mehr trinken konnte. Nachher ging es mir viel besser und ich konnte schlafen.

Freitag

Wir wurden an diesem Morgen früher als sonst von Herrn Sigg aufgeweckt, da wir noch das Haus putzen mussten. Während die Kochgruppe das Frühstück vorbereitete, packten wir bereits, damit wir nach dem Frühstück nicht mehr so viel Arbeit hatten

Nach dem Frühstück gingen die Jungs und die Mädchen ihre Zimmer aufräumen. Ich habe Frau Rauber und Frau Gloor mit den unteren Zimmern, dem WC und der Küche geholfen.

Als wir fertig waren, haben wir bei den Pingpong-Tischen gewartet, ob die Besitzer des Hauses zufrieden sind. Sie fanden, es sei nicht alles in Ordnung, deshalb mussten einige Jungs und Mädchen nochmals nachputzen gehen.

Nun konnten wir uns endlich auf den Weg zum Bahnhof machen. Leider ging mein Koffer kaputt, was mich sehr aufregte. Glücklicherweise konnte ich ihn tragen, da ich nicht so viele Sachen eingepackt hatte und er nicht schwer war.

Ungefähr um 11:10 sind wir am Bahnhof angekommen und mussten noch warten, bis der Zug um 11:22 einfuhr. Wir stiegen zweimal um, viele schliefen auf der Rückfahrt, aber ich konnte lange nicht einschlafen. Als es dann endlich geklappt hatte, weckte mich meine Mutter durch ihren Anruf. Wir waren schon fest am Ende unserer Reise und ich war richtig aufgeregt.

Frau Rauber und Frau Gloor erwarteten uns am Bahnhof. Sie bedankten sich für das tolle Lager, wünschten uns ein schönes Wochenende und verabschiedeten sich. Ich musste noch auf den Bus nach Zwillikon warten.

Endlich war ich zuhause, konnte essen, duschen und schlafen. Meine Eltern haben sich sehr gefreut, als sie von der Arbeit gekommen sind und mich gesehen haben. Ich bin früh eingeschlafen und erst am Samstag wieder erwacht 🙂


Und das war unser tolles Klassenlager …<3

5 Antworten auf „Klassenlager BC3c – Mariana“

  1. hallo Mariana
    Ich sehe, ihr hattet einen schönes Klassenlager. Ich wär auch gerne im Klassenlager!!!

  2. Liebe Mariana
    Ihr hattet wirklich ein sehr schönes Klassenlager. Man merkt, dass du es genossen hast.
    LG Vanesa

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