Pjeros Klassenlager-Bericht

Montag – es geht los

Wir trafen uns um 8:10 am Bahnhof in Affoltern. Wer früher da war, hatte noch die Chance, etwas im Avec zu kaufen. Auf der Fahrt Richtung Bern stieg eine weitere Klasse in den reservierten Wagen. Das waren etwa 12-jährige Kinder, die laut und nervig waren. Ich hörte ihr Geschreie in voller Lautstärke, obwohl ich meine Kopfhörer aufhatte.

In Signau angekommen, mussten wir noch den Hügel hochlaufen. Als wir dann im Lagerhaus ankamen, zogen wir die Hausschuhe an, gingen in unsere Zimmer gehen und bezogen unsere Betten. Danach hatten wir etwa eine Stunde Freizeit, die ich zum Chillen nutzte.

Dann gab es Mittagessen. Am Nachmittag gab es eine Führung durch das Dorf. Während sich die eine Hälfte der Klasse wieder auf den Weg ins Dorf machte, übernahm die andere Hälfte den Abwasch.

Tour durch Signau

Um 15:00 wartete meine Gruppe am Bahnhof auf den Guide, Herrn Sterchi. Er zeigte uns verschiedene, typische Häuser, für die Signau bekannt ist. Wir gingen auch noch zur Kirche hoch und besuchten das Archiv des Dorfes. Einige machten sich Notizen für den Blog und alle hörten zu, was er uns erzählte.

Anschliessend stellten wir ihm auch noch Fragen. Es interessierte uns, welche Freizeitmöglichkeiten Signau Jugendlichen bietet. Herr Sterchi meine, dass es nichts gibt. Nur eine Metzgerei, einen Coop und einen Tierarzt.

Dienstag – Spaziergang oder Wanderung?

An diesem Tag musste meine Gruppe nach dem Frühstück abwaschen. Danach gingen wir ins Dorf und fuhren mit dem Zug nach Langnau.

Wanderung zum Lagerhaus

Nachdem sich einige noch Wasser gekauft hatten, begannen wir mit dem Rückweg zum Lagerhaus. Ich spielte mit Enea ein Spiel. Jeder wählte sich eine Zahl aus. Wenn man diese Zahl auf einem Nummernschild erkennt, dann wird man geschlagen. Wir haben das so lange gespielt, bis wir einen Hügel hinaufgingen und keine Autos mehr zu sehen waren.

Irgendwann auf dem Weg haben wir ein Spiel mit der ganzen Klasse gespielt. Dabei ging es vor allem um Koordination und Konzentration. Als wir wussten, wie es funktionierte, haben wir die Regeln erweitert. Wer einen Fehler machte, schied aus. Nach dieser Pause machten wir uns wieder auf den Weg.

Als wir dann wieder in ein Dorf kamen, wo es Autos gab, haben Enea und ich das Spiel mit den Nummernschildern weitergespielt. Etwas später hatten wir beide weder die Kraft noch die Lust weiterzuspielen. Wir waren so erschöpft, dass wir uns gegenseitig am Rucksack hielten und so in einer Schlange hintereinander herliefen.

Thomas machte eine Pause und verteilte Ananas-Traubenzucker, danach hatten wir ein wenig mehr Energie. Bei jedem Hügel meinte Herr Sigg, dass wir gleich wären. Als wir dann wirklich ankamen, zog ich sofort meine Schuhe aus, ging aufs Zimmer und legte mich hin.

Allerlei Wettstreite

Während des Zvieris haben Fuad und ich ein Wetttrinken gemacht. Nach dem Essen wollten wir den Wettstreit fortführen und erweitern. Es ging darum, wer als Erster einen ganzen Krug Wasser trinken konnte. Wir füllten die Krüge, gingen raus, aber gerade in dem Moment, in dem wir beginnen wollten, fing ich einen Holzsplitter im Finger ein.

Wir konnten erst beginnen, nachdem Frau Gloor ihn mir rausgezogen hatte. Während des Trinkens bekam ich Kopfschmerzen und mir wurde schlecht. So gab ich auf und Fuad wurde Sieger.

Später spielten Fuad, Marina, Frau Rauber und ich zusammen UNO extreme. Danach ging ich duschen, dann gab es schon Abendessen. Kurze Zeit später ging ich auch schon ins Bett und bin eingeschlafen.

Mittwoch – Tag zu Hause

Am Mittwoch sind wir wie üblich etwa um 8:15 aufgestanden und haben gefrühstückt.

Danach startete Herr Tschanz den Workshop zum Thema Schönschreiben. Er hat mit der Geschichte der Schreibutensilien begonnen. Das klingt zwar langweilig, aber es war spannend. Herr Tschanz erzählte uns, wie die Schreiber früher Tinte herstellten. Sie vermischten etwa Baumnussrinde mit Wasser und liessen das so lange stehen, bis die Mischung eine tiefschwarze Farbe hatte.

Nach dem Mittagessen arbeiteten wir zuerst eine Stunde am Blog. Danach konnten wir den Rest des Nachmittags spielen. Uno, Twister, Tabu, Töggele, Pingpong, worauf man Lust hatte, aber ohne Handy.

Um etwa 18:10 musste meine Gruppe in die Küche, um das Abendessen vorzubereiten. Es gab Bratwürste, Kartoffeln und Salat. Ich musste Salat rüsten und schneiden, danach habe ich Tee in die Krüge gefüllt.

Nach dem Abendessen musste ich unbedingt duschen, weil ich sehr stark nach Wurst gerochen habe. Um etwa 22:00 Uhr gingen wir alle schlafen

Donnerstag – Orientierungslauf und Guetsli

Am vierten Tag sind wir relativ früh aufgestanden, da wir mit dem Zug nach Trubschachen fuhren. Auf dem Weg zum Bahnhof begann es leicht zu regnen, hörte dann aber glücklicherweise wieder auf. In Trubschachen angekommen, erhielten wir einen Znüni und einen Fragebogen über sehenswerte Orte.

Orientierungslauf in Trubschachen

Als wir den Auftrag genauer anschauten, sahen wir, dass wir bei Aufgabe 10 anfangen mussten. Auf dem Weg dorthin begann es wieder zu regnen. Dann machten wir uns auf zum neunten Posten, liefen aber in die falsche Richtung. Das merkten wir erst nach 10 Minuten. Wir kehrten um und liefen denselben Weg zurück.

Als wir eine andere Gruppe trafen, haben wir uns gedacht, die haben sicher die Lösungen von den anderen Posten. Wir hatten recht 🙂 wir tauschten also die Lösungen aus. Als noch eine andere Gruppe kam, tauschten wir die Lösungen auch mit ihnen. Am Schluss des Orientierungslaufs waren alle Gruppen zusammen und wir gingen zurück an den Bahnhof

In der Kamblyfabrik

Nun warteten wir im Eingangsbereich der Kamblyfabrik. Es durften jeweils nur eine Dreiergruppe in die Fabrik. Wir warteten etwa eine halbe Stunde, bis meine Gruppe endlich an der Reihe war. Als wir drinnen waren, durften wir alles probieren, was zur Auswahl stand. Es gab viele leckere Dinge! Wir haben so lange von so vielen verschiedenen Leckereien probiert, bis wir nichts mehr essen konnten.

Danach wanderten wir nach Langnau zurück. Auf der Wanderung spielen wir ein Spiel, bei dem es insbesondere um Koordination ging. An sich war das Spiel noch lustig. Es war aber zu diesem Zeitpunkt nicht so lustig, weil ich nicht wirklich Energie für das Spiel hatte.

Als endlich am Bahnhof von Langnau ankamen, mussten wir noch etwa 5 Minuten auf den Zug warten. In Signau angekommen, machten wir erst eine kleine Pause, bevor wir wieder den Berg zum Lagerhaus hoch laufen mussten.

Als wir im Lagerhaus ankamen, ging ich ins Zimmer und, als die Duschen dann endlich frei waren, ging ich duschen. Danach zurück ins Zimmer, wo ich beinahe eingeschlafen bin. Nach dem Abendessen war der Tag auch schon vorbei.

Letzter Tag im Klassenlager

Nachdem wir am Freitagmorgen erwacht waren, ging es zum letzten Mal frühstücken. Wir packten uns noch einen Lunch ein, damit wird auf dem Nachhauseweg nicht verhungerten. Danach packten wir unsere Sachen und stellten die Koffer vor das Haus.

Jetzt wurde das ganze Haus aufgeräumt und geputzt. Ich räumte mit einigen Kollegen zuerst unsere Zimmer auf. Sie mussten so aussehen, wie wir sie bei der Ankunft angetroffen hatten. Danach putzte ich die Lavabos und die Spiegel. Und zuletzt musste noch der Boden feucht aufgenommen werden.

Leider konnten wir nicht selbst entscheiden, ob es bereits sauber genug war. Das machten die Besitzer des Hauses, die von Zimmer zu Zimmer gingen und alles genau kontrollierten. Wenn es in ihren Augen zu wenig sauber war, musste nachgeputzt werden.

Um 11 Uhr ging es endlich los Richtung Bahnhof. Auf der Zugfahrt ist nichts Spezielles geschehen und als wir in Affoltern ankamen, war das Klassenlager komplett vorbei.

Eine Antwort auf „Pjeros Klassenlager-Bericht“

  1. Hallo Pjero
    Ich fand deinen Bericht sehr gut und das Klassenlager hatte sehr viel Spass gemacht mit dir.
    Liebe Grüsse
    Muhamed

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