Aresas Mai Rückblick 2022🌸

Das Einzige, worüber ich mich im Mai gefreut habe, war, dass wir Bayram feiern konnten und ich Geburtstag hatte. Mehr ist diesen Monat nicht passiert, ausser dass wir jeden Tag Schule hatten. An den wenigen Freitagen habe ich was mit meinen Schwestern unternommen.

Geburtstag

Ich feierte am 8. Mai meinen 16. Geburtstag. Eigentlich freue mich nie auf meinen eigenen Geburtstag. Ich möchte nicht älter werden, aber ich möchte so schnell wie möglich 18 Jahre alt sein, damit ich Auto fahren kann. Da mein Geburtstag an einem Sonntag war und nichts offen hatte, habe ich auch nichts unternommen.

Ich habe mich nur schön gemacht und dann sind wir essen gegangen, nichts Besonders. Es war aber trotzdem schön, mit meiner Familie meinen Geburtstag zu verbringen und mit ihnen was unternehmen.

Sleepover♡

Meine Freundinnen und ich übernachten alle drei zusammen. Patricia und ich gingen zu Dorentina schlafen. Wir wussten aber nicht, was wir machen sollten. Zu Hause war es zu langweilig und wir wollten nicht nur Filme schauen.

Wir wollten nach draussen und Spass haben. Also gingen wir zu McDonald essen und danach, so etwa um 21 Uhr, nahmen wir den Zug nach Zürich Oerlikon. Die Fahrt war total lustig, weil Patricia und Dorentina immer so lustige Sachen sagten, und das noch laut! Alle konnten es hören und es war mir ein bisschen unangenehm, aber trotzdem sehr lustig. 😂

Nachdem wir angekommen waren, liefen wir herum, bis wir etwas sahen, das uns gefiel. Da es spät war, war nichts offen ausser Shishabars, also gingen wir in eine rein und blieben dort bis es etwa 12 Uhr nachts.

Wir hatten uns ja aus dem Haus geschlichen, weil unsere Eltern uns nie so spät hätten rausgehen lassen. Und dann machten Dorentina und ich etwas sehr Blödes. Meine Mutter fing an, mich anzurufen. Ich konnte nicht antworten, weil in der Shishabar Musik lief und sie sofort gemerkt hätte, dass ich gar nicht zu Hause bin. Also nahmen wir ein Kissen von einem Sofa, gingen danach aufs WC. Wir legten uns auf den Boden mit dem Kissen im Rücken, drehten ein Video und schickten es ihr.

Leider haben wir wegen des Videos den Zug verpasst, obwohl wir wirklich rannten. Der nächste Zug fuhr erst eine Stunde später 😭 … Da wir nicht draussen warten wollten, gingen wir in die Shishabar zurück und nahmen eine zweite Shisha. So warteten wir und hätten beinahe den nächsten Zug auch verpasst. Aber dieses Mal sind wir schnell genug gerannt und erwischten den Zug.

Ich möchte nur noch was über Dorentina sagen … nach dieser Nacht ist sie in meinen Augen nicht mehr die gleiche 🤓.

München

Meine Schwestern und ich fuhren nach München, weil wir ein Wochenende irgendwohin gehen wollten. Ich möchte damit anfangen, dass mir Deutschland allgemein nicht gefällt. Also fand ich es von Anfang an keine gute Idee, dorthin zu gehen, weil ich einfach keine Lust hatte. Wir nahmen den Bus am Morgen und kamen am Mittag an.

Wir suchten das Hotel, die Betten sahen gut und bequem aus, dass ich sicher gut würde schlafen können. Wir liessen unsere Sachen und gingen essen. Ich muss sagen, dass die Restaurants dort 10 von 10 sind. Sie sehen optisch wunderschön aus und das Essen ist auch sehr lecker, aber es ist zu teuer und meistens lohnt sich das gar nicht.

Etwas, das mich sehr genervt hat, waren die Securitas am Bahnhof. In der Schweiz, wenn jemand Hilfe braucht, sind sie sehr professionell und helfen immer. In Deutschland, wussten wir nicht, welchen Zug nehmen. Also haben wir sie gefragt, ob sie uns helfen könnten. Und was machten sie? Sie fingen einfach an zu flirten. Das hat mich so genervt! Ich war richtig wütend. Meinen Schwestern sagte ich, dass wir es besser alleine versuchen anstatt mit denen zu sprechen und Zeit zu verschwenden.

In Deutschland haben wir fast immer gegessen und Bilder gemacht. Wir gingen auch shoppen und ich sah auf Tiktok ein Video, über ein sehr schönes Restaurant, das hiess Sojo. Auch dieses Restaurant ist ein wenig teuer, aber optisch ist es so schön. Es gibt „Japan Vibes“ also dort gibt es Sushi 🍣 und es werden verschiedene Spezialitäten von Japan & Afrika serviert.

Um dorthin zu kommen, mussten wir durch eine sehr komische Strasse gehen. Es ist eine Strasse, die es in jeder Stadt gibt, wo Frauen ihren „komischen“ Job machen. Es war unangenehm, das zu sehen.

An dem letzten Tag besuchten wir die Stadt München. Sie war voller Menschen, es war total chaotisch und gleichzeitig war es schön, dort Zeit zu verbringen. Wir machten uns dann auf den Weg nach Hause, um etwa 18 Uhr hatten wir den Bus nach Zürich HB. Ich war so froh wieder nach Hause zu fahren, aber die Restaurants waren es wert.

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