Der laute Regen

Der Regen prasselt an die Scheiben. Ich schaue nach draussen und sehe, dass sich meine Regentonne auffüllt. Ich bin froh. Es hat schon lange nicht mehr geregnet. Es ist ruhig. Nur der Regen ist zu hören und zwischendurch noch der Donner.

Das Wetter schwankt immer wieder, zwischenzeitlich kommt sogar die Sonne hervor. Froh bin ich, auch diese zu sehen. Doch der Regen gewinnt trotzdem immer die Überhand und die Sonne verschwindet schnell wieder.

Ich bin bei diesem Wetter immer sehr sensibel und emotional. Trotzdem finde ich es irgendwie schön und beruhigend. Ich liege auf dem Bett und höre dem Regen zu, bis es plötzlich ruhig ist. Ich bin eingeschlafen.


Dieser Text entstand im Rahmen der ABC-Etüden von Christiane3 Begriffe in maximal 300 Wörtern.

Die Wortspende für die Textwochen 38/39 des Jahres 2022 stammt von Ellen mit ihrem Blog nellindreams. Sie lautet: Regentonne, sensibel, schwanken.

6 Antworten auf „Der laute Regen“

  1. Das ist doch mal echt ein gelungener Einstieg in die Etüden! Vielen lieben Dank, dass du mitgeschrieben hast, deine Etüde ist wunderbar eingängig und sehr nachvollziehbar. Ich würde mich freuen, wenn du auch in den nächsten Wochen Lust hättest mitzuschreiben.
    Vormittagskaffeegrüße ⛅🌻☕🍪👍

  2. Durch die Monotonie des Regens einschlafen: das kenne ich gut, weil man dabei irgendwie ganz besonders gut loslassen kann.

    Sehr schöner Etüden-Beitrag. Und: die neue „Wortspende“ am Sonntag kommt glaube ich von mir. Würde mich freuen, wenn Du auch wieder dabei wärst!

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