Nathanaels Schneesporttag

Den Schneesporttag verbrachten wir auf dem Stoos. Der Tag begann schon um 7 Uhr mit der Besammlung, denn um 7.45 Uhr fuhren die Reisebusse bereits los. Die Hinfahrt war ruhig, obwohl sich jeweils zwei Klassen im Bus befanden. Als wir an der Talstation vom Stoos ankamen, wurden Leistungsgruppen von fünf bis acht Schüler:innen gebildet. Ich wurde in die beste Gruppe eingeteilt.

Plötzlich trafen weitere Reisecars ein und wir stellten fest, dass wir nicht die einzigen Klassen waren, die sich entschieden hatten, den Schneesporttag auf dem Stoos zu verbringen. Wir mussten etwa eine Stunde draussen warten, bis wir mit der Bahn auf den Berg fuhren. Es überraschte nicht wenige, dass die Bahn 110° Grad steil rauf fuhr und es daher recht schnell war.

Da es so viele andere Klassen gab, mussten wir eine weitere Stunde warten, um unser gemietetes Material abzuholen. Auf der kleinsten Piste nahmen unsere Lehrer:innen jetzt noch die Feineinstufung der Schüler:innen vor.

Und jetzt ging es endlich los und meine Gruppe fuhr ganz hoch auf den Fronalpstock. Oben angekommen wurden wir von sehr starkem Wind begrüsst. Das Schöne daran war, dass er so stark war, dass er immer Neuschnee auf die Piste brachte. Auch befanden sich nur wenige Menschen auf der Piste, weshalb wir schnell fahren konnten. Da ich schon oft auf dem Stoos war, kannte ich jede Piste.

Nach drei Abfahrten war schon Zeit für das Mittagessen. Es gab Hörnli mit Tomatensosse und Käse. Beim Mittagessen traf ich auch meine Freunde wieder. Nach dem feinen Mittagessen kehrten wir auf den Fronalpstock zurück. Am Nachmittag durften wir ohne Lehrperson fahren, mussten aber spätestens um 15 Uhr unser Skimaterial abgeben. Als Erstes gingen wir Tiefschneefahren und danach fuhren wir schnell die Pisten runter.

Die Zeit verflog viel zu schnell und es war bereits 14.45. Also gingen wir nochmals die Piste hoch. Als wir unten ankamen, waren wir bereits zu spät. Also mussten wir schnell unsere Skiausrüstung abgeben. Ich kam als Letztes dran. Als ich endlich fertig war, war niemand mehr aus meiner Gruppe auf dem Stoos. Ich beeilte mich, eine Bahn nach unten zu erreichen.

Es stellte sich später heraus, dass sich alle Schüler:innen bereits in den Bussen befanden. Sie warteten seit 15 Minuten auf mich. In der Talstation angekommen, beeilte ich mich sehr. Ich wollte nicht, dass sie noch länger auf mich warten mussten.

Zum Glück hatte mein Sitznachbar einen Platz für mich besetzt. Die Fahrt nach Hause dauerte etwa 40 Minuten, einige Jugendlichen schliefen auf der Rückfahrt sogar ein. Nachdem wir in Affoltern angekommen waren, verabschiedeten wir uns von den Lehrern und Lehrerinnen. Danach konnten wir nach Hause gehen.

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