Dimitris Monatsrückblick Dezember 2024

Die Weihnachtszeit und der Jahreswechsel sind für uns immer voller besonderer Erlebnisse und Traditionen. Ob bei einem gemütlichen Familientreffen, aufregenden Tagen im Schnee oder dem Feiern von Geburtstagen und Silvester, jeder Moment wird zu einer schönen Erinnerung. Hier sind einige Eindrücke aus dieser festlichen Zeit.

Familientreffen in Einsiedeln

Wie schon in den letzten Jahren trafen wir uns mit der Familie meines Vaters in Einsiedeln zum Weihnachtsbrunch. Seine jüngere Schwester lebt dort mit ihrem zweiten Mann. Die neue, grosse Stube hat auf zwei Seiten eine Fensterfront. Der Ausblick auf die Langlaufloipe und in den Garten zu den Hühnern ist wunderbar.

Während wir brunchten, rannte ein Huhn mit einer Maus im Schnabel, gefolgt von drei weiteren Hühnern, durch den Garten. Dass Hühner Mäuse fressen, wusste ich vorher nicht.

Die Grossmutter brachte für alle 13 Personen ein Geschenk mit. Jede Person konnte eines auswählen und dann mit anderen tauschen, falls es nicht passte. Das war sehr unterhaltsam und lustig, besonders wie einige miteinander verhandelten.

Didac Anmeldung

Etwas aufregend war das Ausfüllen und Vervollständigen der Anmeldeformulare für mein 10. Schuljahr in England. Voraussichtlich werde ich mit der Didac-Organisation im Sommer nach Südengland fahren, um mein Englisch zu verbessern.

Weihnachten im Wallis

Dieses Jahr arbeitete meine Schwester über die Feiertage. Meine Eltern, mein Bruder und ich fuhren somit ohne sie ins Ferienhaus im Wallis. Mein Vater reiste schon einen Tag zuvor mit dem Zug ins Wallis, da laut Wetterprognose viel Schnee gefallen war. Er musste durch den tiefen Schnee stapfen und im Haus war es –8 °C kalt! Als wir am nächsten Tag ankamen, hatte er schon tüchtig eingeheizt. Es wurde sehr gemütlich.

Am nächsten Tag gingen wir auf die Piste beim Torrenthorn bei Leukerbad. Es machte Spass, obwohl der Schnee etwas verblasen war und auch Lawinenabgänge sichtbar waren. Mit dem Snowboard durch den Tiefschnee zu fahren, war sehr verlockend. Mein Bruder und ich machen gerne Sprünge und Drehungen über Schneeabsätze.

Dummerweise übersah ich eine kleinere Lawinenspalte und landete mit dem ganzen Körper darin. Nur mein Kopf ragte noch knapp aus der Spalte. Mit jedem Versuch, die Schuhe vom Brett zu lösen, sank ich etwas tiefer, bis ich auf etwas Festes stiess. Endlich gelang es mir, die Schuhe aus der Bindung zu lösen und aus der Spalte zu klettern. Beim Lösen musste ich das Knie stark verdrehen, was ich dann noch länger spürte. Danach fuhr ich dann doch etwas vorsichtiger.

Wir alle lieben warmes Wasser. Somit gehört es einfach zu den Winterferien, dass wir ein Thermalbad besuchen. Dieses Mal wählten wir das Brigerbad. Dort gibt es das beste Flussbad, das wir kennen. Sie haben Felsen ins Bad gebaut. Zwischen diesen Felsen beschleunigt sich die Strömung, was unheimlich Spass macht. Gleich danach kann man sich im Widerwasser flussaufwärts treiben lassen.

Dieses Mal blieben wir aber nur kurz im Flussbad. Wir verweilten dafür umso länger im SPA-Bereich.

Geburtstagsbrunch meiner Schwester

Am 26. Dezember fuhren wir nach Hause. In Bern trafen wir noch meine Grossmutter mütterlicherseits und die Schwester meiner Mutter. Wir trafen uns im Tibits im Bahnhof. Zusammen assen wir etwas und wurden mit selbstgemachten Weihnachtsguetzlis eingedeckt. Wir trafen uns dort, da die BernerInnen nicht so fit waren und wir noch in Zürich für den Brunch einkaufen wollten.

Weiter ging’s’s nach Zürich und nach Hause. Am folgenden Tag war der Geburtstag meiner Schwester. Bei uns ist es Tradition, dass der Frühstückstisch mit Blumen, Blättern oder Efeu geschmückt wird. Die Kerzen stehen mehr oder weniger rund um den Teller des Geburtstagskindes, so auch Geschenke und Karten, je nach Grösse. Der Stuhl bekommt einen königlichen Umhang und wird damit zu einem Thron.

Manchmal werden noch Girlanden aufgehängt und Glückskäfer auf dem Tisch verteilt. Wenn alle Kerzen brennen, darf das Geburtstagskind zu Tisch kommen und sich besingen lassen.

Nach dem Frühstück reiste meine Schwester mit Freunden nach Genua. Mein älterer Bruder fuhr mit Freunden wieder ins Wallis und ich traf mich mit meinen Kollegen zum Bowlen. Am nächsten Tag verabredete ich mich noch einmal mit einem Kollegen zum Snowboarden in Andermatt-Sedrun.

Silvester

Erst am 31.12. reisten auch meine Eltern und ich wieder ins Ferienhaus. Dieses Mal mit dem Auto, denn wir wollten uns das Feuerwerk um Mitternacht in Crans-Montana ansehen. Wir kamen aber leider etwas zu spät und konnten nicht pünktlich zu Neujahr vor Ort sein. Doch wir liefen danach zum Platz und stiessen mit Champagner an. Das Coole war, dass der See eingefroren war.

Wir selbst zündeten kein Feuerwerk an, aber das war nicht schlimm, da es sehr viele Leute gab, die ihr Feuerwerk abschossen. Wir mussten ein bisschen Abstand halten, da sehr viele Raketen waagrecht flogen. Davor hatten wir Respekt.

Etwa 30 Minuten später gingen wir zu einer Party mit einem DJ. Doch in der Menschenmenge wurden wieder verschiedene Feuerwerke gezündet und schliesslich sogar noch eine Batterie abgelassen! Das war nicht ungefährlich! Deshalb beschlossen wir, wieder zurück in unser Ferienhaus zu fahren.

2 Antworten auf „Dimitris Monatsrückblick Dezember 2024“

  1. Hallo Dimitri
    Du hattest in der Weihnachtzeit viel los. Es tönt aber so, als hättest du sehr viel Spass gehabt. Das freut mich.
    Liebe Grüsse Lena

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