Als die Sommerferien angefangen haben, war ich zuerst zwei Wochen in der Schweiz. Diese zwei Wochen waren ein bisschen langweilig, da meine Freundinnen in die Ferien gefahren waren. Ich war viel zu Hause, habe Filme geschaut, gekocht und neue Rezepte ausprobiert. Ich habe Sushi selbst gemacht und Reis mit einer Currysauce gekocht. Das Sushi war sehr lecker, aber wenn man das zum ersten Mal macht, braucht es lange und es ist stressig, weil man die Sushirollen mit Paniermehl bestreichen und frittieren muss. Ich hatte fünf Sushirollen und musste sie ununterbrochen auf die andere Seite drehen und dort liegen lassen, damit sie nicht schwarz wurden.
Die Hinfahrt
Am 25. Juli machten wir uns mit dem Auto auf den Weg nach Kosovo. Die Hinfahrt war lustig, da wir zusammen mit einer anderen Familie unterwegs waren. Wir haben lustige Sachen erzählt und UNO gespielt.
Wir fuhren mit dem Auto bis nach Bari in Italien und von dort mit dem Schiff weiter nach Albanien. Dort hatte es einen Pool und Restaurants. Der Sonnenuntergang war wunderschön. Wir haben dort zu Abend gegessen und UNO gespielt. Als wir in Albanien ankamen, hatten wir noch etwa zwei Stunden Fahrt vor uns. In Kosovo angekommen, fuhren wir zu meinen Grosseltern und assen dort gemeinsam zu Mittag. Ich habe mich sehr gefreut, meine Grosseltern zu sehen. Es waren die Eltern meines Vaters. Meine Grosseltern sind jeweils etwa ein halbes Jahr bei uns in der Schweiz.
Das Fussballspiel
Zuerst waren wir für zwei Tage bei meiner Tante. Danach gingen wir zu uns nach Hause. An diesem Tag waren meine Schwester und ich allein zu Hause, da unsere Eltern auf einer Hochzeit waren.
Meine ältere Schwester und ich machten uns fertig, weil wir mit Verwandten zu einem Fussballspiel gingen. Das Spiel war toll und machte viel Spass. Die Mannschaft kommt aus einer Stadt in Kosovo. Spannend war, dass die Fussballspieler sehr viele Tore schossen.
Nach dem Spiel gingen wir spät am Abend zu meiner Tante, da meine Schwester und ich nicht allein zu Hause bleiben durften. Am nächsten Tag kamen unsere Eltern zurück und wir gingen wieder nach Hause.
Unterwegs in Kosovo
Die drei Wochen in Kosovo verliefen oft ähnlich. Am Abend gingen wir meistens raus. Manchmal besuchten wir auch eine andere Stadt und assen dort zu Mittag oder zu Abend. Was in Kosovo anders ist als in der Schweiz, ist, dass man dort immer raus in die Stadt geht, als hätten alle Ferien. In der Schweiz bin ich oft zu Hause und meine Eltern auch. Es ist dort auch gar nicht teuer und es gibt sehr viele Sachen, die man in Kosovo unternehmen kann.
Einmal waren wir in einer Mall in einer anderen Stadt und kauften dort Kleider. In dieser Mall gab es sehr viele tolle Sachen. Ich habe bei Zara Zweiteiler und viele Oberteile gekauft. Ich wollte unbedingt noch Schmuck kaufen, aber wir hatten keine Zeit mehr. Der Schmuck in Kosovo hält sehr lange. Auch wenn es kein echtes Gold oder Silber ist, verfärbt er sich nicht, auch wenn man damit duschen geht.
Obwohl wir oft Ähnliches machten, gingen die drei Wochen sehr schnell vorbei. Was mir in den drei Wochen in Kosovo besonders gut gefallen hat, war das Fussballspiel.
Die Rückfahrt
Als die drei Wochen vorbei waren, machten wir uns auf den Rückweg in die Schweiz. Wir waren nicht allein unterwegs. Andere Familienmitglieder, die ebenfalls in Kosovo Ferien gemacht hatten und in der Schweiz leben, reisten mit uns zurück.
Die Rückfahrt war sehr lustig, da wir lustige Sachen erzählt und über alles geredet haben. Wir fuhren wieder mit dem Schiff nach Italien und von dort weiter in die Schweiz. Die Fahrt kam mir nicht besonders lang vor und wir erreichten die Schweiz schneller als erwartet.
Als wir zu Hause ankamen, ruhten wir uns erst einmal aus. Damit waren die Sommerferien fast vorbei, denn schon zwei Tage später begann wieder die Schule. Als ich daran dachte, dass bald die Schule wieder beginnt, war ich ein bisschen schockiert, da sich die fünf Wochen Ferien wie zwei Wochen angefühlt hatten. Ein wenig habe ich mich aber auch gefreut, dass die Schule wieder beginnt, nur auf die Prüfungen habe ich mich nicht gefreut.

