Gabriels erster Einsatz

Eines Tages wurde Gabriel von einem Anruf aufgeweckt. Eine unbekannte Handynummer rief ihn an. Gedankenlos nahm er den Anruf an. Ein Mann sagte ihm, dass sein Antrag, Soldat bei der Bundeswehr zu werden, angenommen wurde. Ausserdem sagte er ihm, dass er übermorgen um 10.30 Uhr vor der Kaserne erscheinen solle. Gabriel sagte okay und legte den Anruf auf.

Nach dem Anruf stand er auf und zog sich an. Er wohnte alleine in den Bergen und hatte seine Familie seit 20 Jahren nicht gesehen. Danach ging er eine Runde joggen. Nach dem Joggen fing er mit dem Training an. Er machte ununterbrochen Liegestütze. Er trainierte auch seine Instinkte. Das machte er jeden Tag, weil er sich auf die Armee vorbereitete. Als er mit dem Training fertig war, ging er wieder schlafen und stellte den Wecker auf 9 Uhr morgens. Er fühlte sich erschöpft und bereit, ein Jahr lang zu schlafen.

Am nächsten Morgen machte er die Augen auf und ging direkt mit kaltem Wasser duschen. Als er fertig war, ass er und machte sich bereit. Er nahm sein Velo und fuhr zur Kaserne.

Als er dort ankam, bekam er direkt seine Kleider. Danach erklärte ihm sein Kommandant, wo er schlafen würde und was er machen müsse. Der Kommandant sagte zu ihm: „Als Erstes musst du eine sportliche Vorbereitung machen.“

Gabriel stimmte zu und fing mit der Vorbereitung an. Als er die ersten Klimmzüge machte, war der Kommandant sehr beeindruckt. Der Kommandant merkte, dass der Mann schon seit langer Zeit trainierte und sehr stark war. Gabriel konnte die Vorbereitung ganz einfach schaffen und durfte anschliessend die Waffenausbildung machen.

Als er bei der Waffenstation ankam, wusste er direkt, mit welchen Waffen er schiessen musste. Er positionierte sich beim Stand und schoss auf die Ziele los. Er hatte eine gute Genauigkeit und traf alle Ziele beim ersten Versuch. Der Kommandant war so begeistert, dass er zu ihm ging und ihn fragte, ob er schon einmal in der Armee gewesen sei. Gabriel sagte: „Nein, ich war noch nie in der Armee, aber ich trainiere jeden Tag, bis ich schlafen gehe.“ Der Kommandant war erstaunt und sagte: „Gut, mach weiter so.“

Es war Zeit zum Schlafen und Gabriel war todmüde. In der Kaserne hatten sie keine Wecker. Sie wurden immer vom Kommandanten mit lautem Pfeifen geweckt. Für ihn war das aber gar nicht schlimm.

Am nächsten Tag wurden einige Soldaten in einen kleinen Krieg geschickt. Gabriel war der erste Soldat, der ausgewählt wurde. Er zog sich an und machte sich bereit. Danach traf er seine Teamkollegen und sie machten gemeinsam eine kurze Besprechung. Der Plan war, dass Gabriel sich im Wald verstecken und von dort mit einem Scharfschützengewehr die Gegner eliminieren sollte.

Aber in den Wald zu kommen, war etwas schwierig, weil es möglich war, dass dort Fallen versteckt waren. Gabriel war aber sehr vorsichtig. Vorsichtig schlich er den Bäumen entlang, bis er eine gute Position fand. Dort legte er sich auf den Boden und machte sein Scharfschützengewehr bereit. Danach rückte er seine Tasche vor sich und schaute genau, wo sich die Gegner versteckten. Nach 15 Minuten Beobachtung entdeckte er die Position der Gegner. Er wartete auf den perfekten Moment und schoss auf sie. Mit dem ersten Schuss traf er ein rotes Fass und durch die Explosion starben alle Gegner.

Seine Teamkollegen mussten nichts tun und die Aufgabe war schon erledigt. Sie waren sehr erstaunt über seine Fähigkeiten. Da sie wussten, dass alle Gegner tot waren, suchten sie nach Gabriel. Im Wald waren sie am Suchen. Dabei riefen sie ihm zu, er solle kommen. Gabriel hörte seine Teamkollegen und packte sein Scharfschützengewehr wieder ein. Er stand auf und plötzlich hörte er einen richtig lauten Knall. Dieser war so laut, dass er vor Schmerzen schrie. Er konnte sich vor Schmerzen nicht mehr bewegen und fiel in Ohnmacht.

Es war mitten im Wald und niemand sah oder hörte etwas. Seine Teamkollegen bemerkten nicht, was passiert war. Gabriel starb dort ganz alleine und niemand wusste, was geschehen war.

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