In diesem Monat hatten wir Ferien und es ist viel passiert. Ich erzähle euch von zwei Erlebnissen.
In Südfrankreich
In den ersten paar Wochen waren wir in Südfrankreich. Wir haben viele verschiedene Städte besucht, zum Beispiel Monaco, Nizza oder Menton. Wir haben eine Wohnung gemietet zwischen Monaco und einer anderen Stadt.
Unsere Zeit in Südfrankreich
An einem Tag waren wir in Monaco und besuchten den Palast des Fürsten von Monaco. Es war richtig spannend. Wir sahen sogar die Wächter vor dem Palast. Sie standen bei fast 40 Grad in kleinen Hütten im Schatten.
Was ich auch noch sehr toll fand, war unser Quartier. Es war abgeschlossen und hatte einen eigenen Pool, der ungefähr so gross war wie ein Pool in der Badi. Mein Bruder und ich gingen jeden Tag locker für zwei Stunden dorthin.
Als wir das erste Mal in Nizza waren, gingen wir in die Innenstadt, um etwas zu trinken. Plötzlich kam eine Gruppe mit grünen T-Shirts, die Musik machte. Das hat mega Spass gemacht, weil sie richtig guten Vibe verbreitet haben!
Mein Highlight
Mein Highlight war aber garantiert der Abend in Menton. Wir gingen dort Abendessen und danach, als es schon dunkel war, noch im Meer schwimmen. Das hat richtig Spass gemacht!

Mein zweites Erlebnis war in der zweitletzten Ferienwoche. Ich war nämlich in einem Camp, genauer gesagt in einem Taekwondo-Camp.
Was ist Taekwondo?
Taekwondo ist eine Art Kampfsport aus Südkorea. Ich mache das schon mein halbes Leben oder sogar länger. Ich habe angefangen, als ich fünf Jahre alt war, und jetzt bin ich bald am Ende.
In diesem Camp hatte ich die Prüfung zum rot-schwarzen Gurt. Beim Taekwondo beginnt man mit dem weissen Gurt. Danach folgen Weiss-Gelb, Gelb, Gelb-Grün, Grün, Grün-Blau, Blau, Blau-Rot, Rot und Rot-Schwarz. Als Letztes kommt der schwarze Gurt.
Ich muss also nur noch eine Prüfung machen, dann habe ich den schwarzen Gurt und bin sozusagen «vollständig ausgebildet».
Wir hatten fünf Tage Zeit zum Üben, von Montag bis Freitag. Am Freitagmorgen war dann die Prüfung, von den Anfängern bis zu den Fortgeschrittenen. Ich kam als Zweitletzter dran, weil die höchsten Gurte immer am Schluss kommen. Ich musste zwei Holzbretter zerschlagen und verschiedene Verteidigungstechniken zeigen.
Die Gurtverteilung
Ganz am Schluss, als alle Prüflinge fertig waren, mussten wir uns in eine Reihe stellen. Jede Person hatte ihre Bretter vor sich und darauf lag der neue Gurt. Danach kamen die Lehrer und Meister vorbei. Man musste den alten Gurt ausziehen und der Person hinter sich geben.
Vor mir stand eine Meisterin und band mir den neuen Gurt um die Hüfte. Danach drehte ich mich um und bekam meinen alten Gurt zurück. Damit hatte ich die Prüfung offiziell bestanden.
Ich hatte es geschafft: Ich habe jetzt den rot-schwarzen Gurt!


