Zwei Jungs waren auf dem Weg nach Hause. Velotouren und Abenteuer gehörten zu ihren grössten Hobbys. Sie sind Brüder und heissen Milo und Finn. Sie hatten gerade die Schule fertig, als Milo sagte: „Schule ist so langweilig. Ich will endlich mal ein Abenteuer erleben!“ Finn antwortete: „Ich hätte da eine Idee. Wie wär‘s, wenn wir im Wald eine Biketour machen, die 60 Kilometer lang ist?“ Milo war erstaunt und antwortete begeistert: „Ja, das klingt super!“ „Also machen wir uns sofort fertig, wenn wir zu Hause sind!“, sagte Finn aufgeregt.
Als sie zu Hause angekommen waren, zogen sie sich gut an. Sie nahmen dünne Jacken, Sporthosen und gute Schuhe. Kurz bevor sie gingen, holten sie eine volle Trinkflasche und nahmen die Velos aus der Garage. Dann gingen sie raus auf die Strasse, stiegen auf die Velos und fuhren Richtung Wald los. Sie wohnten eher in der Stadt, deshalb hatten sie etwa 20 bis 30 Minuten bis zum Wald.
Nach ungefähr 25 Minuten sahen sie endlich den Wald vor sich. Milo sagte voller Vorfreude: „Das wird garantiert ein Abenteuer!“ So fuhren sie mit ihren Bikes in den Wald hinein. Zuerst ging es geradeaus, danach etwa 30 Minuten bergauf. Anschliessend ging es richtig steil bergab. Finn verlor die Kontrolle über sein Bike und fiel direkt in den Matsch. Milo sprang sofort von seinem Bike und fragte besorgt: „Ist dir etwas passiert?“ Finn antwortete: „Ja, sicher!“ Dann wollte er aufstehen, fiel aber gleich wieder auf den Boden. Er hatte sich das Bein aufgeschürft.
Milo half ihm auf und brachte ihn mit dem Bike zu einem besseren Platz. Sie ruhten sich eine Weile aus. Danach ging es Finns Bein schon viel besser. Er konnte wieder laufen und sogar auf dem Bike fahren. Milo sagte stolz: „Einfach unglaublich. Ich hätte nie gedacht, dass du nach diesem Unfall noch Bike fahren kannst!“ Finn antwortete: „Ja, dann hast du dich wohl getäuscht!“ So stiegen sie wieder auf die Bikes und fuhren weiter.
Plötzlich stoppte Finn. Milo schaute sofort zurück und fragte: ,,Finn ist alles ok?“ Er antwortete: „Es donnert, es kommt ein Gewitter.“ Nur wenige Sekunden später gab es einen riesigen Donner. Aus dem Nichts sahen sie, wie ein naher Baum von einem Blitz getroffen wurde und zu Boden fiel. Milo schrie: „Wir müssen sofort aus dem Wald! Es ist gefährlich!“ Sie fuhren so schnell los, wie sie konnten. Nach ein paar Minuten begann es stark zu regnen.
Kurz darauf kamen sie zu einem Fluss. Sie stiegen von ihren Bikes ab und überquerten ihn. Die Strömung war stark und machte das Laufen schwierig. Als sie endlich auf der anderen Seite angekommen waren, stiegen sie sofort wieder auf ihre Bikes und fuhren weiter Richtung Waldrand.
Nach fast einer Stunde kamen sie endlich aus dem Wald heraus und waren wieder im Dorf. Sie fuhren so schnell wie möglich nach Hause, stellten die Bikes in die Garage und zogen sich um.
Am Abend, bevor sie ins Bett gingen, wünschten sich Milo und Finn eine gute Nacht. Zum Schluss sagte Finn noch: „Das nenne ich mal ein Abenteuer!“
Dieser Text ist im Rahmen der Impulswerkstatt Mai/Juni 2026 von Myriade entstanden. Dafür stehen vier Bilder zur Verfügung.
Verfasst wurde er von Lisa, einer Erstklässlerin 25/26.


Hallo Lisa, Sehr realistisch hast du beschrieben, was bei einem abenteuerlichen Ausflug so alles passieren kann ! Und angenehm und flüssig zu Lesen ist es auch !
Ja finde ich auch alles mögliche kann passieren auf so einem Ausflug
danke für dein Kommentar