In meinen Sommerferien habe ich einiges erlebt. Ich ging 2 Wochen nach Kroatien, habe eine ganze Woche gearbeitet, um mein Sackgeld aufzubessern, und mich auf die Motorradprüfung vorbereitet.
Kroatien – Mobile Homes
Ich habe mich sehr gefreut, als ich gehört habe, dass wir wieder für zwei Wochen nach Kroatien in die Ferien fahren. Ich mag das Meer, die Sonne, die Wärme und den Strand dort. Er unterscheidet sich von anderen Stränden, weil er nicht aus Sand, sondern aus Kies und Steinen besteht. Das ist mal etwas anderes. Dafür ist das Wasser sehr klar.
Ich war oft mit dem SUP unterwegs, weil es einfach am meisten Spass machte und ich viele Meerestiere beobachten konnte.
Übernachtet haben wir nicht im Hotel, sondern in einem sogenannten Mobile Home. Das sind kleine Holzhäuser und sehr einfach gebaut. Kochen musste man selbst, was ich fast genauso gut finde wie in einem All-inclusive-Hotel. Ich habe diese zwei Wochen sehr genossen, aber sie hätten ruhig noch länger dauern dürfen.
Arbeitswoche
Natürlich lag ich nicht nur herum, sondern machte auch etwas Produktives. Ich half meiner Mutter bei der Arbeit als Malerin. Wir mussten drei Fassaden an einem Wohnblock neu streichen. Das war sehr streng, weil ich 22 Kilogramm schwere Farbkessel auf dem Gerüst herumtragen und ständig die Treppen rauf und runter musste.
Trotzdem hat es sich gelohnt: Für vier Tage Arbeit bekam ich fast 450 Franken ausgezahlt.
Motorradprüfung
Jetzt noch zum spannendsten Teil meines Rückblicks, meiner Motorradprüfung. Ich habe die A1-Prüfung (125 ccm) absolviert, obwohl ich erst 15 bin. Fahren darf ich im Moment nur 50 ccm, aber ich wollte die Prüfung frühzeitig machen, damit ich mit 16 direkt auf den grossen Töff umsteigen kann. Ohne ein „L“ dranzuhängen oder alles nochmals wiederholen zu müssen.
Der Ablauf ist folgender: Zuerst muss man den Nothelferkurs absolvieren. Mit diesem kann man sich dann zur Theorieprüfung anmelden. Für die Theorie brauchte ich zwei Anläufe, weil sie ziemlich schwierig war.
Nachdem ich sie bestanden hatte, durfte ich mit dem 50-ccm-Töff fahren und die Grundkurse machen. Diese sind obligatorisch: Mit 15 Jahren sind es 8 Stunden, mit 16 Jahren 12 Stunden.
Man macht die Kurse G1, G2 und G3, in denen einem das Fahren, die Manöver und das umweltbewusste Verhalten beigebracht werden. Ganz günstig ist das Ganze nicht, man muss mit rund 1200 Franken rechnen.
Zum Schluss, nachdem man die Manöver einigermassen beherrscht, meldet man sich zur Fahrprüfung an. Diese war eigentlich der einfachste Teil: Ich musste in Zürich etwa 20 Minuten herumfahren und anschliessend die Manöver Spurgasse fahren, Notstopp und Slalom zeigen.
Dann war die Prüfung auch schon vorbei und nach zwei bis drei Tagen bekam ich meinen Führerschein zugeschickt.


Ich finde es echt spannend, was du alles im August erlebt und gemacht hast, wie die Motorradprüfung. Gratulation, dass du diese Prüfung bestanden hast!