Meine beste Freundin

Meine beste Freundin ist Lorena Bramante. Ich kenne sie jetzt seit fast einem Jahr. Als ich in eine neue Klasse kam, haben wir uns am Anfang kaum beachtet. Ich denke, für sie war es wahrscheinlich ganz normal, während ich mich vor Angst kaum bewegen konnte.

Vor Lorena hatte ich eine andere beste Freundin namens Soraya. Nach ein paar Monaten trennten sich unsere Wege. Ich mag sie immer noch und unser Streit ist geklärt, auch wenn es eigentlich gar kein richtiger Streit war.

Zurück zu Lorena: Ich hatte eine schwere Zeit, als sich Soraya von mir entfernte. Plötzlich schrieb mir Lorena auf WhatsApp. Sie sagte mir, dass sie jederzeit für mich da sei und ich immer zu ihr kommen könne.

Ich nahm dieses Angebot an und ging in der Pause zu ihr. Von Tag zu Tag lernten wir uns besser kennen und verstanden uns immer mehr. Wir verabredeten uns nach der Schule, um gemeinsam rauszugehen.

Sie sagte zu und wir machten uns nach der Schule fertig. Wir gingen ins Jugendzentrum, wo auch ihre Freundinnen Gaia und Sofia waren. Auch mit ihnen verstand ich mich schnell und gut.

Wir verbrachten oft Zeit im Jugendzentrum und lernten die Mitarbeitenden kennen. Es waren alles schöne Erlebnisse, auch wenn es nichts Grosses war. Hauptsache, wir waren zusammen.

Auch für Schulaufträge trafen wir uns mal bei ihr, mal bei mir zu Hause. Meistens haben wir dann gar nicht gearbeitet, sondern einfach nur geplaudert. Aber seien wir ehrlich: Das muss auch mal sein.

In der Pause sind wir immer zusammen. Manchmal laufen wir rum, manchmal sind wir zu faul oder streiten uns, was wir jetzt genau machen sollen, weil die eine laufen will und die andere lieber sitzen.

Als wir gemeinsam im Lager waren, habe ich gemerkt, was Lorena wirklich für mich bedeutet. An einem Tag ging es mir gar nicht gut und ich musste richtig weinen. Lorena nahm mich in den Arm und tröstete mich, wie es noch nie jemand zuvor getan hat. In diesem Moment wusste ich, wer wirklich meine beste Freundin ist.

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