Klassenlagerbericht von Dorentina

Tag 1

Ich werde euch heute über meinen ersten Tag in Klassenlager berichten. Wir haben uns heute Morgen um 8:00 am Bahnhof getroffen. Danach haben wir uns von Frau Rauber verabschiedet. Wir gingen dann auch schon los, mit Herrn Sigg und Thomas. Wir sind zweimal umgestiegen und wir haben es uns im Zug sehr gemütlich gemacht und hatten gute Gespräche.

In Signau angekommen, mussten wir danach 30 Minuten mit dem Koffer den Berg hoch laufen. Als wir im Haus waren, zogen wir zuerst die Finken an und danach gingen wir ins Zimmer, um die Betten zu machen. Als wir damit fertig waren, durften wir uns ausruhen. Später gab es Zmittag. Beim Essen mussten wir zuerst warten, bis alle am Tisch waren, erst dann durften wir mit dem Essen anfangen.

Unser Haus war in Hasli, oberhalb von Signau

Nach dem Essen bildeten wir zwei Gruppen. Eine Gruppe ging wieder ins Dorf, um mehr über das Dorf zu erfahren. Die andere Gruppe räumte auf und wusch ab. Danach hatten sie Freizeit.

Ich war in der ersten Gruppe. Wir liefen zuerst den Berg runter, das dauerte etwa 20-30 Minuten. Dann trafen wir Herrn Sterchi, der die Dorfführung machte.

Wir hatten ein Heft und einen Stift dabei, damit wir die Informationen aufschreiben konnten. Die Führung dauerte etwa eineinhalb Stunden. Es war sehr kalt, aber spannend. Als wir fertig waren, durften wir wieder ins Lagerhaus laufen und die nächste Gruppe ging los.

Auf dem Dorfrundgang besuchten wir verschiedene Orte.

Jetzt hatten wir auch Freizeit. Ich war am Handy und hörte Musik. Später ruhte ich mich aus und legte mich dazu ins Bett.

Jetzt gerade im Moment schreibe ich diesen Blog für euch. Ich hoffe, er gefällt euch und stay tuned für weitere Blogs über unser Klassenlager. Auf Wiedersehen, Menschen!

Tag 2

Ich werde euch heute über meinen zweiten Tag in Klassenlager berichten. Wir wurden erst um 8:30 aufgeweckt, da die Lehrer uns länger haben schlafen lassen. Wie immer frühstückten wir zuerst. Heute waren eine andere Gruppen dran, das Frühstück vorzubereiten. Danach räumten wir alles auf und bereiteten uns auf die Wanderung vor.

Wir nahmen etwas zu essen mit und gingen los. Wir sind zuerst den Berg heruntergelaufen und danach haben wir den Zug genommen, der nach Langnau fuhr. Die Fahrt dauerte etwa 8 Minuten, dann liefen wir von Langnau ins Lagerhaus zurück. Die Wanderung dauert beinahe drei Stunden. Es war anstrengend, weil es immer den Berg hinaufging. Wir verliefen uns zweimal und mussten dann wieder zurückkehren.

Als wir ankamen, gab es keinen Zmittag, dafür einen Zvieri. Jetzt hatten wir Freizeit und durften uns ausruhen und viele andere Sachen machen. Zum Abendessen gab es Älplermagronen. Später um 21:30 mussten wir das Handy abgeben. Einige Jungs und Mädchen spielen, andere schauten zu. Man konnte auch ein Konzentrationsspiel mit Frau Rauber spielen. Man brauchte dazu einen Computer und musste Fische fangen.

Tag 3

Heute ist unser dritter Tag und es fühlt sich an, als wären wir bereits länger als eine Woche da. Gestern Abend waren wir Mädchen sehr laut. Da Frau Rauber uns gehört hatte, kam sie ins Zimmer und sagte, dass wir am nächsten Morgen früh um 5:00 mit Herrn Sigg spazieren „dürften“.

Tatsächlich kam Herr Sigg um 5:00 Uhr und weckte uns. Wir hatten knapp 10 Minuten Zeit uns anzuziehen und danach gings los. Draussen war es stockdunkel, man sah nichts. Glücklicherweise hatten wir eine Taschenlampe dabei, die uns Licht gab. Wir gingen etwa bis zu der Hälfte des Berges und wieder zurück. Als wir wieder im Haus waren, konnten wir nochmals schlafen. Da ich aber nicht mehr einschlafen konnte, ging ich mit Fabienne und Mari nach unten und spielten Spiele, zum Beispiel töggele.

Herr Sigg ging dann die anderen aufwecken. Eine Gruppe bereitete das Frühstück vor. Nach dem Frühstück informierte uns Frau Rauber, dass wir heute keinen Ausflug machen, sondern den Tag zu Hause verbringen würden. Sie kündigte uns auch den Besuch eines Schönschreibers an.

Workshop mit Herrn Tschanz

Herr Tschanz hat uns sehr viel erzählt über die Werke, die er selber gemacht hat und über die Geschichten, die dahinterstecken. Er zeigte uns, wie man die Tinte machen kann und erklärte, wie die anderen Farben herstellt werden. Seine Erklärungen dauerten etwa zwei Stunden und waren sehr interessant.

Nun durften wir selber mit einer Vogelfeder schreiben. Eine Gruppe ging nach vorne und schaute zu, wie er schrieb. Er zeigte uns vor, worauf wir achten mussten und gab uns noch Tipps, wie es am besten gelingen könnte.

Wir bekamen 2 Blätter, eine Vogelfeder, eine Serviette und Tinte. Bevor man die Feder in die Tinte tunkte, musste man die Spitze etwas Spucke befeuchten. Danach konnten wir auch beginnen. Beim Schreiben musste man sehr konzentriert sein und der Tisch, an dem man arbeitete, sollte sich nicht bewegen, sonst konnten viele Fehler passieren.

Nach etwa 4 Stunden verliess uns Herr Tschanz wieder. Wir durften dann für eine halbe Stunde am Handy sein und danach gab es das Mittagessen.

Nach dem Essen schrieben wir eine Stunde lang am Blog und danach spielten wir zwei Stunden zusammen. Später gab es Abendessen. Es war 10:00 Uhr und wir mussten ins Bett. Dann war auch der Tag vorbei.

Tag 4

Heute ist es Donnerstag. Es ist auch schon der letzte Tag, da wir ja morgen nach Hause fahren werden. Wie jeden Morgen haben wir gefrühstückt und nach dem Frühstück mussten wir uns für einen Ausflug vorbereiten. Wir trafen uns draussen vor dem Haus.

Wir liefen bis zum Bahnhof, danach warteten wir auf den Zug nach Langnau. Wir stiegen im Langnau um und nahmen den Zug nach Trubschachen, zur Guetsli-Fabrik. Frau Rauber und Frau Gloor erwarteten uns bereits am Bahnhof. Sie erklärten uns unsere Aufgabe. Wir teilten uns in Zweier- und Dreier-Gruppen ein und bekamen einen Fragebogen.

Damit wir die korrekten Antworten geben konnten, mussten wir verschiedene Orte in Trubschachen besuchen. Wir bekamen noch etwas zum Essen und zum Trinken, danach gingen wir auch los. Als wir die Aufgabe gelöst hatten, gingen wir zum Fabrikladen.

Wir konnten in unserer Gruppe in den Fabrikladen und alle Kekse probieren, die wir wollten. Wir haben alle sehr viele Kekse gegessen, sie waren alle sehr lecker. Danach mussten wir bis nach Langnau zurückwandern. Es begann leicht zu regnen.

Die Wanderung dauerte etwa 2 Stunden. In Langnau nahmen wir den Zug, der nach Signau fuhr, danach mussten wir noch 20 Minuten bis ins Klassenlagerhaus laufen. Als wir da waren, hatten wir Freizeit. Wir durften uns ausruhen und am Handy sein. Später gab es Abendessen.

Tag 5

Heute ist der letzte Tag unseres Lagers. Wie jeden Morgen wurden wir aufgeweckt. Heute früher als an den anderen Tagen, da wir noch unsere Koffer packen mussten. Nach dem Frühstück packten wir noch einen Lunch ein, damit wir auf dem Weg nach Affoltern am Albis nicht verhungerten 🙂 .

Jetzt begannen wir mit dem Aufräumen und Putzen. Zuerst stellten wir alle Koffer vor das Haus. Danach waren die verschiedenen Zimmer dran, staubsaugen, abwaschen, Böden nass aufnehmen und weitere Haushaltsarbeiten. Dann kamen die Besitzer des Hauses, um zu kontrollieren, ob wir es gut geputzt haben. Sie schauten alles sehr gut an und sahen einige Sachen, die wir nochmals putzen mussten.

Als alles in Ordnung war, trafen wir uns draussen und bekamen unsere Handys und die Ladekabel zurück. Danach gingen wir los. Wir liefen das letzte Mal die 20 Minuten an den Bahnhof. Nach etwa 2 Stunden Zugfahrt kamen wir in Affoltern am Albis an. Frau Rauber und Frau Gloor warteten schon auf uns. Wir verabschiedeten uns und gingen danach alle nach Hause.

Das war unser erstes und letztes Lager. Es war ein gutes Erlebnis und wir hatten alle sehr Spass daran.

Eine Antwort auf „Klassenlagerbericht von Dorentina“

  1. Liebe Dorentina
    Mir hat sehr gefallen, mit dir das Klassenlager zu verbringen. Besonders als wir am Abend Kissenschlacht gemacht haben …

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