Davids Herbstferien 2023 in Serbien

Im Oktober waren die Herbstferien der Schule. Deshalb bin ich mit meiner Familie nach Serbien geflogen, um meine Grosseltern zu besuchen. Am Anfang haben wir nicht viel unternommen ausser geschlafen, weil es so schlechtes Wetter war.

Nach fünf Tagen sind mein Nachbar und ich bei uns in der Nähe an einem Fluss angeln gegangen. Im Herbst und Winter gibt es mehr Fische als im Sommer. Das ist so, weil sie zu dieser Jahreszeit von einem grossen Fluss in Serbien (Drina) in den kleinen Fluss (Jadar) reinschwimmen.

Wir angelten etwa eine Stunde und haben in dieser Zeit nur kleine Fische. Plötzlich war meine Angel wie ein Halbkreis geformt. Als ich meine Angel zurückgezogen habe, spürte ich, dass etwas dran hing, etwas Grösseres. Ich habe etwa 10 Minuten lang probiert, den Fisch an die Oberfläche zu ziehen, doch er ist immer zurückgeschwommen. Nach etwa einer Viertelstunde habe ich es endlich geschafft, ihn ins Netz zu kriegen.

Als ich meinen Fang anschaute, war ich richtig stolz auf mich. Es war ein kleiner Hecht von 1,6 kg und etwa 50 cm lang. Ich habe einige Fotos gemacht und ihn zurück ins Wasser gelassen. Ich fand, dass er noch zu klein war, um ihn mit nach Hause zu nehmen.

Nach diesem schönen Fisch fing ich nach einer halben Stunde noch einen etwas kleineren Döbel. Er war etwa 30 cm lang und 600 g schwer. Ich habe ihn natürlich auch zurückgelassen, weil er viel zu klein war. Nach zweieinhalb Stunden sind wir mit meinem Quad zurück nach Hause gefahren.

In den letzten vier Ferientagen haben mein Bruder und ich unserem Grossvater geholfen, aus seinem Wald die Äste zu tragen. Wir haben sie zuerst in den Anhänger von seinem Traktor geworfen. Danach sind wir zu ihm nach Hause gefahren und haben sie in seinen Garten gelegt.

Diese Arbeit ist viel anstrengender, als es klingt. Als er uns um Hilfe gefragt hat, dachten wir, dass es nicht so schwer sein könnte. Aber nach dem erstem Tag war ich kaputt wie noch nie bisher.

Nach 14 Tagen war es wieder Zeit, in die Schweiz zurückzukehren. Trotz der schweren Arbeit waren die Ferien eigentlich relativ gut.

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