Eine unheimlich starke Freundschaft

Es war einmal ein Mädchen namens Mia das in einer kleinen Stadt lebte. Sie war 14 Jahre alt und hatte ein ganz normales Leben. Schule, Freunde und ihre grosse Leidenschaft, das Zeichnen. Eines Tages, als sie nach der Schule im Park sass und skizzierte, sah sie einen neuen Jungen, der alleine auf einer Bank sass.

Er hatte dunkle Haare und wirkte ein bisschen geheimnisvoll. Neugierig beschloss Mia ihn anzusprechen. „Hey, ich bin Mia! Bist du neu hier?“, fragte sie. Der Junge schaute auf und lächelte leicht. „Ja, ich bin Max. Ich bin erst vor kurzem hergezogen.“

Sie fingen an zu plaudern und Mia stellte fest, dass Max genauso kreativ war wie sie. Er liebte es, Geschichten zu schreiben. Die beiden wurden schnell Freunde. Sie trafen sich jeden Tag im Park, zeichneten und schrieben Geschichten zusammen. Eines Nachmittags hatte Max eine geniale Idee.

„Lass uns ein Comicbuch machen!“, schlug er vor. Mia war begeistert. Gemeinsam entwickelten sie Figuren und eine spannende Handlung über zwei Helden, die die Welt vor einer dunklen Bedrohung retteten. Als sie ihre ersten Seiten fertig hatten, waren sie total stolz.

Sie zeigten das Comic ihren Freunden und Familien. Alle fanden es mega cool und waren sehr beeindruckt von den zwei Freunden. Es machte ihnen Spass, etwas Eigenes zu schaffen.

Doch dann passierte etwas Unerwartetes, Max’ Eltern bekamen ein neues Jobangebot und seine Familie musste wieder umziehen. Mia war am Boden zerstört. Sie hatten so viel zusammen erreicht!

Am letzten Tag, bevor Max abreiste, trafen sie sich im Park. „Wir werden das Comicbuch beenden, egal wo du bist“, sagte Mia. Max nickte. „Ich schicke dir jeden Monat eine neue Seite.“ Sie umarmten sich und versprachen, den Kontakt nie zu verlieren.

Und genau so war es. Ihre Freundschaft war stärker als die Entfernung und sie wussten, dass ihre Geschichte gerade erst begonnen hatte.


Dieser Text entstand im Wahlfach Bloggen 24/25. Geschrieben wurde er von Lena.

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