Manche Feedbacks sind nett und gut gemeint, aber es gibt auch Feedbacks, die verletzend sind.
Wenn man wertschätzende Feedbacks bekommt, fühlt man sich besser, weil man etwas ausgezeichnet gemacht hat. Bekommt man schlechte Feedbacks, wird man traurig und enttäuscht, weil man etwas nicht so gut gemacht hat. Viele fürchten sich vor Feedbacks, weil sie sich viel Mühe bei ihren Handlungen gegeben haben, aber nicht wissen, wie es die Feedbackgeber:innen finden.
Ich kann mich zum guten Glück nicht mehr an mein schlimmstes Feedback erinnern. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich um ein Lesefeedback handelte. Ich hatte immer Angst vor Feedbacks, wenn ich etwas vorlesen musste. Ich war schlecht im Lesen und habe die Wörter falsch ausgesprochen. Aber ich glaube, jeder hat ein wenig den Bammel, wenn er vorlesen muss. Vielleicht war es aber auch ein Französisch-Feedback.
In der Primarschule hatte ich immer Angst vor Rückmeldungen, weil ich damals keine so gute Schülerin war, wie ich es jetzt bin. Und das führte dazu, dass ich immer sehr schlechte Feedbacks bekam. Dabei strengte ich mich wirklich an. Ich stand jeden Morgen um 4 Uhr auf, habe alle Hausaufgaben sofort erledigt, aber es nützte nicht viel.
Seit ich in der Sek bin, ist es komplett anders. Seit weit ich mich erinnern kann, habe ich kein einziges schlimmes Feedback erhalten. Na ja, höchstens für den Geografie-Vortrag. Aber das hängt wohl eher mit dem Fach und der Lehrperson zusammen. Die Themen sind nicht sehr leicht und selbst, wenn man eine gute Präsentation gemacht hat, steht man trotzdem sehr unter Druck.
Ich glaube, mein bestes Feedback habe ich in Englisch erhalten. Wir mussten verschiedene Sachen beschreiben, über unser Wochenende erzählen und sogar über ein Bild mussten wir sprechen. Dafür bekam ich hervorragendes und positives Feedback. Darüber habe ich mich sehr gefreut, weil ich mir sehr viel Mühe gegeben und mich engagiert hatte.

