Eine Woche vor meinem Geburtstag haben meine beste Freundin und ich besprochen, was ich alles an meinem Geburtstag machen könnte. Einige Tage später hat sie mir nach der Schule gesagt, dass niemand kommen kann. Sofija hatte Ballettunterricht, Natacha durfte nicht, weil sie strenge Eltern hat und Sophie konnte nicht kommen, weil sie Pfadi hat.
Zuerst war ich etwas traurig, da niemand ausser Lena kommen konnte. Aber nach einer Weile fand ich es auch seltsam. Hatte sich Sofija nicht vom Ballet abgemeldet, weil es ihr keinen Spass mehr machte? Lena und ich haben dann besprochen, was wir zu zweit machen könnten.
An meinem Geburtstag habe ich mein Zimmer aufgeräumt und etwas zum Essen vorbereitet. Lena schrieb mir: Ich bin vor der Türe. Könntest du sie mir öffnen? Ich kann schlecht klingeln mit den ganzen Sachen, die ich trage. Ich wunderte mich über diese Nachricht, dachte mir aber nichts weiter. Also ging ich runter ins Treppenhaus und öffnete die Tür.
Da standen alle meine Freundinnen und haben eine Konfettibombe angezündet und liessen eine Geburtstagsmusik laufen. Nach der Begrüssung brachte ich sie alle in mein Zimmer. Dort haben wir geredet und dann begann ich die Geschenke zu öffnen. Anschliessend haben wir gemeinsam einen kleinen Kuchen aus einer Backmischung gebacken.
Als meine Mutter nach Hause kam, hat sie ebenfalls einen Kuchen mitgebracht. Den haben wir dann aber nicht mehr gegessen.
Meine Freundinnen haben mir von einem Kind erzählt, das zwei Katzen verkauft und haben mir auch Fotos von ihnen gezeigt. Sie hätten mir eigentlich eine Katze zum Geburtstag schenken wollen. Ich fand die Kätzchen megasüss und wollte wissen, ob sie wohl noch zu kaufen wären. Meine Freundinnen wussten es nicht.
Die anderen mussten nach Hause. Lena hat mir dann vorgeschlagen, dass sie mit mir nachschauen würde. Wir sind also losgegangen und haben geschaut, ob sich die Katzenbabys noch an dem angegebenen Ort befinden. Leider waren sie nicht mehr dort. Wir fragten herum, ob jemand vielleicht wüssten, wer sie verschenken wollte. Leider konnte uns niemand weiterhelfen.
Aber so schnell gaben wir nicht auf. Am nächsten Tag suchten wir nach Häusern in der Nähe der Schule, die einen Garten und Katzen hatten. Und tatsächlich. Plötzlich sah ich einen Garten, in dem sich 3–5 Katzen befanden. Ich fragte Lena, ob das die Katzen sein könnte. Sie meinte aber, die seien schon zu gross. Aber wir könnten klingeln und fragen, ob sie uns weiterhelfen könnten.
Ein kleines Mädchen, etwa 7 Jahre alt, schaute aus dem Fenster und fragte, was wir wollten. Lena erkannte das Mädchen 🙂 und fragte, ob sie noch die zwei Babykatzen hätten. Das Mädchen holte seine Mutter, die uns die zwei Babykatzen zeigte. Sie waren so süss. Wir schauten sie an, streichelten sie und entschieden uns, die Schwarz-weisse zu kaufen. Ohne dass ich meine Mutter vorher gefragt habe …
Zu Hause musste ich meiner Mutter erklären, wieso ich eine Katze dabeihatte. Es war ihr am Ende ziemlich egal, dass wir jetzt eine Katze besitzen, solange ich nach ihr aufräume.
Dieser Text wurde von Anna im Wahlfach Bloggen 24/25 geschrieben.


Wow, deine Freunde haben dir eine sehr tollte Überraschung gemacht. Ich hoffe, dass es dir Spass gemacht hat an deinem Geburtstag und dass du eine tolle Zeit mit ihnen hattest. Ich finde es auch voll süss, wie sehr ihr euch angestrengt habt, um diese Babykatze zu finden. Wie heisst sie/er denn?
Liebe Grüsse Lorena
Wir haben erst später herausgefunden, dass es eine Sie war. Also wollten wir keinen Jungennamen nehmen und dann herausfinden, dass es doch ein Mädchen ist. Also haben wir sie Oreo genannt.