Social Media ist ein grosses Thema: Viele Menschen sind süchtig danach, viele aber auch nicht. Die Frage ist, ob eine Welt ohne Social Media eine Befreiung oder ein Albtraum wäre. Für mich persönlich ist die Antwort kompliziert, denn es wäre beides zur gleichen Zeit.
Einerseits wäre es eine Befreiung. Ich würde wahrscheinlich mehr für die Schule machen und mehr an die frische Luft gehen, was deutlich besser ist, als ständig zu Hause zu bleiben. Ausserdem denke ich, dass ich mehr Zeit mit meinen Eltern verbringen würde, zum Beispiel beim Kochen oder Putzen. Ich glaube auch, dass viele andere Menschen ähnlich denken würden wie ich.
Andererseits wäre es auch ein Albtraum. Ich hätte weniger engen Kontakt zu mehreren Personen. Ich finde auch, dass manche Social-Media-Apps gut sind. Natürlich kann man süchtig danach werden, aber man erfährt auch, was in der Welt passiert, sei es bei Menschen, Tieren oder allgemein im Alltag. Für viele sind diese Informationen wichtig. Aber es gibt dort auch Inhalte, die negativ sind oder die man gar nicht sehen oder wissen möchte. In diesem Punkt wäre eine Welt ohne Social Media wiederum besser, weil man sich weniger Sorgen machen würde.
Was ich an der Befreiung aber negativ finde, ist, dass man vieles verpassen könnte: Dinge, die einen interessieren, oder wichtige Informationen darüber, was gerade in der Welt passiert. Zwar würde man manche Neuigkeiten auch über gute Freunde oder Arbeitskollegen mitbekommen, aber eben nicht alles.
Ich denke, am Anfang wäre ich eher auf der „Albtraum-Seite“, bis ich mich daran gewöhnt habe. Trotzdem fände ich es besser, vorher gewarnt zu werden, falls so etwas passieren würde. Dann könnte ich mich darauf einstellen. Bis jetzt kann ich mir kaum vorstellen, wie eine Welt ohne Social Media wirklich wäre, und ich glaube auch nicht, dass sie mir besonders gut gefallen würde, da ich Social Media eigentlich gerne nutze.

