Hallo, ich bin Coco und lebe in der Schweiz. Viele Menschen denken, dass mein Alltag so aussieht: aufstehen, frühstücken, kuscheln, spielen. Nein, mein Alltag ist nicht nur das, sondern auch vieles mehr. Darüber erzähle ich euch jetzt.
Mein Tag fängt so an. Erst stehe ich auf, dann frühstücke ich. Genauso, wie es alle Menschen machen. Danach werde ich etwas trainiert. Ich bin eben jung und muss manche Sachen noch lernen. Ich werde trainiert. Wenn mein Besitzer sagt „sitz“, dann sollte ich mich setzen und wenn er einen Katzenkeks in die Luft hält, dann muss ich springen.
Eine halbe Stunde später gehe ich in den Garten spielen. Danach bin ich meistens müde und lege mich hin, um zu schlafen. Wenn ich aufwache, ist es gegen 11 Uhr. Ich bin nun allein mit meiner Besitzerin. Wir kuscheln zusammen und ich tanke Energie auf. So bin ich fit, um weiter im Garten herumzurennen.
Wenn der Sohn von der Schule kommt, dann freue ich mich immer, weil er mit mir kuschelt und spielt. Eigentlich mag er lieber Hunde, aber er liebt mich trotzdem. Ich bekomme dann meistens auch mein Futter.
Manchmal nervt meine Familie, weil sie mich zu unsanft streicheln. Aber ich räche mich. Vor allem, wenn meine Besitzerin kocht! Ich schleiche um ihre Beine und wenn sie nicht reagiert, halte ich mich mit meinen Krallen an ihrem Bein fest. Gelegentlich beschädige ich aus Versehen ein Glas oder einen Teller. Dann werde ich aus dem Haus geschmissen. In diesen Situationen gehe ich spazieren und suche eine Maus.
Wie ihr seht, bin ich meistens draussen. Das ist aber nicht ganz ungefährlich für mich. Einmal bin ich in einem fremden Treppenhaus gelandet. Die Bewohner des Hauses hatten Angst, dass ich sie beisse. Glücklicherweise trug ich die Telefonnummer meiner Besitzer um den Hals und so konnten sie mich abholen. Allerdings hatten sie kein Mitleid mit mir, sondern lachten mich aus!
Es gibt Menschen, die mich ärgern. Sie bellen mich an und wollen, dass ich wegrenne. Kinder oder Jugendliche hingegen möchten mich berühren und streicheln. Das ist grundsätzlich ok. Werden sie aber zu laut, dann verschwinde ich.
Manchmal habe ich Streit mit meinen Besitzern und sie streicheln mich nicht mehr. Ich warte dann, bis sie ins Bett gehen und nerve sie so lange, bis sie mich streicheln. Normalerweise dauert es nur einige Minuten und danach schlafen sie ein.
Das war ein Einblick in mein Leben als Katze. Ihr seht, es ist nicht so einfach, wieihr vielleicht gedacht hattet.
Ich hoffe, euch hat der Blog-Artikel gefallen.


Hallo Valton
Dein Leben als Katze ist sehr spannend. Wäre ich eine Katze, würde ich nur schlafen und essen.
Liebe Grüsse Robin
Hallo Robin
Vielen Dank für deinen Kommentar.
Liebe Grüsse
Valton