Das verrückte Ehepaar

An einem regnerischen Tag lag Herr Meier in seinem Sessel mit einem Glas Alkohol und bat seine Frau ins Wohnzimmer, um etwas mit ihr zu besprechen. Die Ehefrau kam in einem pechschwarzen Anzug und mit rot verschmierten Lippen ins Wohnzimmer gestürmt.

Sie schrie umher, weil der Mann sie aus ihrem Schlaf geweckt hatte. Er wurde so wütend, dass er das Glas Wein auf den Boden schmetterte. Es zerbrach in tausend Teile. 

Die Frau, die übrigens Elena hiess, räumte vor Schreck alles auf. Einen grossen Splitter liess sie am Boden liegen. Der Mann fragte, warum sie ihr dort hatte liegen lassen.

In diesem Moment nahm sie den Splitter und stach ihren Mann ins Bein. Während er fast verblutete, rief Elena den Krankenwagen an. Nach einiger Zeit kamen sie endlich in ihrem Haus an, das in einem kleinen Wald versteckt war.

Herr Meier musste sofort operiert werden, denn sie hatte ihm mehrere Venen durchschnitten. Während der OP lief es nicht nach Plan. Der Alkoholiker starb, weil er zu viel Blut verloren hatte.

Die Frau wurde direkt nach seinem Tod von der Polizei verhaftet, doch gab sie nicht zu, dass sie ihren Mann hatte töten wollen.

Monate vergingen und Elena war weiterhin nicht hinter Gittern, denn sie war geflohen. Glücklicherweise konnte man die Mörderin nach 2 Jahren fangen, doch es holte den Mann nicht von seinem Tod zurück. Die Polizisten fanden in ihrer Tasche ein Tagebuch, indem sie ihre Gefühle über ihrem Mann aufgeschrieben hatte.

Im Buch war zu lesen, welchen Hass sie auf ihn hatte und auch, dass sie ihn eines Tages unbedingt loswerden wollte. Mithilfe des Tagebuchs konnte die Polizei beweisen, dass sie ihren Mann umgebracht hatte. Elena wurde zu 7 Jahren im Gefängnis verurteilt.

Die Zeit dort war nicht so toll, doch sie lernte eine Frau kennen, die später die Liebe ihres Lebens wurde. Elena ging auch nach der Haft weiterhin in die Therapie, denn der Gedanke, was sie mit ihrem Ex-Mann gemacht hatte, war kaum zu ertragen.

Elena hatte sehr Glück, dass ihre Geliebte an ihrer Seite stand, denn ohne sie wäre es noch schwieriger gewesen.

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von schreibenblog

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen