Der verschwundene Bruder

Ich bin Sofia und ich bin Polizistin geworden. Mein Ziel ist es, zum SWAT zu gehen. Als ich noch im Teenageralter war, verschwand mein kleiner Bruder. Ich habe ihn nie mehr gesehen und danach starben meine Eltern. Sie wurden von Räubern erschossen. Seitdem wollte ich nur noch die beiden Täter fassen.

Jeden Abend laufe ich nach Hause, aber heute hatte ich ein ungutes Gefühl. Kurz vor meiner Wohnung kam ein schwarzer Bus auf mich zu. Plötzlich öffnete sich die Tür und ich wurde in den Wagen gerissen. Ich bekam so grosse Angst, dass ich weinen musste.

Nach einer Weile hielten wir an. Sie zogen mich aus dem Bus und wir liefen ein Stück, bis wir bei einer kleinen Hütte ankamen. Dort fesselten sie mich an einen Stuhl. Irgendetwas war komisch, es war zu leise. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Dann rissen sie mir die Augenbinde ab.

Ich schaute ihnen in die Augen und fragte mit gelassener Stimme: „Warum habt ihr mich entführt?“ Einer von ihnen kam mir bekannt vor. Zögernd sagte ich: „Bist du mein Bruder Tommi, der als Kind entführt wurde?“ Es blieb eine Weile still, dann sagte er: „Ich bin Tommi und ihr habt mich nie gesucht.“

„Das stimmt nicht! Wir haben dich jahrelang gesucht. Die Polizei hat den Fall aufgegeben, aber wir haben dich nie aufgegeben!“ „Warum habt ihr mich nicht gefunden?“ Ich konnte keine Antwort geben. Er sah es mir an und wurde wütend, weil wir ihn nicht gefunden hatten.

Tommi brachte mich in den Wald. Der Wald war voller Dunkelheit. Er hatte eine Waffe bei sich und drohte, mich zu erschiessen. Plötzlich konnte ich mich befreien und rannte weg. Tommi schoss auf mich und beim zweiten Schuss traf er mich am Bein. Es blutete stark. Nach einer Weile holte er mich ein, aber ich konnte mich noch einmal verstecken.

Aber dann fand er mich wieder. Ich kämpfte, aber er war zu stark. Er wollte mich dort töten, doch ihm ging die Munition aus. Nach ein paar Tagen im Wald kam Tommi zurück, er hatte mich wieder gefunden. Dieses Mal lud er seine Waffe nach und wollte mich erschiessen.

Gerade als er abdrücken wollte, trafen meine Kollegen ein und befreiten mich. Mein Bruder kam ins Gefängnis. Nach ein paar Monaten konnte ich wieder arbeiten. Ich versuchte, ins SWAT zu kommen. Ich schaffte es. Ich war die erste Frau im SWAT.

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