In der zweiten Oberstufe haben wir die Berufswelt kennengelernt, zum Beispiel an der Berufsmesse, beim Schnuppern und am Berufsinfotag. Ich interessierte mich für den medizinischen Bereich, für die Berufe Dentalassistentin und Fachfrau Gesundheit.
Am Anfang dachte ich, Dentalassistentin könnte etwas für mich sein. Nachdem ich aber geschnuppert hatte, wusste ich, dass mir der Arbeitsalltag auf Dauer zu langweilig wäre. Zahnarztpraxen sind meist klein und beschäftigen oft nur ein oder zwei Lernende. Mir ist es wichtig, mit mehreren Lernenden zusammenzuarbeiten, damit wir uns austauschen und gegenseitig unterstützen können.
Ausserdem arbeite ich gerne mit Menschen und sehe mich selbst als einfühlsame Person. Besonders gefällt mir an meiner Lehrstelle, dass in meiner Abteilung vor allem Ausbildnerinnen und Lernende arbeiten. Dadurch bin ich während der Lehre nicht alleine. Auch meine beste Freundin, die ich seit 2020 kenne, macht die Ausbildung mit mir.
Die Bewohnerinnen und Bewohner sind sehr freundlich. Schon während des Schnupperns habe ich mich gut aufgenommen gefühlt, auch weil ich spürte, dass mich alle mochten. Ich wurde dabei von Lernenden im zweiten und dritten Lehrjahr begleitet und konnte viel lernen. So weiss ich, dass ich nach den ersten sechs Monaten in die benachbarte Klinik wechseln werde, um dort weitere sechs Monate zu arbeiten.
Deshalb habe ich mich für die Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit in einer Klinik und einem Pflegezentrum entschieden. Nach der dreijährigen Lehre möchte ich mich weiterbilden und eine höhere Fachschule (HF) im Bereich medizinisch-technische Radiologie besuchen. Schon seit meiner Kindheit interessiere ich mich für digitale und analoge Abbildungen wie Röntgenbilder.
Nach meiner Weiterbildung möchte ich gerne in einem grossen Spital arbeiten und wertvolle Erfahrungen sammeln. In etwa sieben Jahren sehe ich mich als Radiologiefachfrau in einem modernen Spital. Mir ist bewusst, dass die Arbeit dort stressig sein kann, dennoch habe ich grosses Interesse daran. Besonders wichtig ist mir die Teamarbeit und die Möglichkeit, Menschen zu helfen.


Man merkt, wie du dich mit deinen Interessen und Erfahrungen auseinandergesetzt hast und warum du dich für den Beruf als Fachfrau Gesundheit entschieden hast. Es ist ein überzeugender Text mit klarer Motivation.