Es war ein schöner Sonntagmorgen. Als ich aufwachte, gab ich zuerst meinem Hund etwas zu essen. Ich war noch sehr müde, aber meine Schwester stichelte mich den ganzen Morgen lang, sodass ich beschloss, mit meinem Hund spazieren zu gehen. Da es Sommerzeit war, nahm ich mir vor, etwas länger mit ihm unterwegs zu sein als normalerweise.
Mein Hund ist übrigens fünf Jahre alt und hat ein sehr struppiges Fell. Ich lief mit ihm los, denn ich wollte zum Wald gehen. Doch plötzlich stand ich an einem grossen Feld. Ich schaute hinaus, als mein Hund auf einmal losrannte, direkt ins Feld hinein. Es war sehr untypisch, dass er einfach so losrannte, also versuchte ich herauszufinden, warum.
Als ich genauer hinsah, entdeckte ich eine Katze im Feld. Jetzt wusste ich, weshalb er losgesprintet war. Ich wollte eingreifen, aber mein Hund war schon mitten im Feld. Er hatte die Katze fast eingeholt, als sie schnell auf einen Baum hinaufkletterte. Zum Glück konnte mein Hund ihr nicht folgen, da er nicht klettern kann.
Die Katze sass nun ganz oben auf dem Baum. Mein Hund versuchte zwar noch, hinterherzukommen, aber er hatte keine Chance, hinaufzugelangen. Ich rannte zu ihm, nahm ihn sofort an die Leine und ging mit ihm zurück. Danach beendeten wir unsere Runde und gingen wieder nach Hause.
Dieser Text ist Teil der ABC-Etüden, eines Projekts, das von Christiane am Leben gehalten wird. Im März 2026 sind die Begriffe Sommerzeit, struppig und sticheln vorgegeben. Die Länge des Textes darf 300 Wörter nicht überschreiten.
Geschrieben wurde diese Etüde von Oliver, einem Erstklässler des Schuljahrs 25/26.


Ja, Katzen, Hasen, Rehe … es gibt wirklich vieles, was den Jagdtrieb bei Hunden aktiviert. Wie gut, dass du ihn hast einfangen können, das ist ja dann auch oft schwierig.
Danke für die Etüde! Schön, dass du mitgeschrieben hast!
Ja, einen Hund einzufangen, ist wirklich manchmal schwierig.
Vielen Dank noch für Ihren Kommentar.