Es gab einmal in einer Kleinstadt einen Jungen namens Jakob. Er hatte braune Augen und sehr struppige Haare. Die Winterzeit liebte er besonders, doch gerade war Sommerzeit. In dieser Jahreszeit wurde es ihm immer zu warm, was er überhaupt nicht mochte. Deshalb wusste Jakob nicht, was er in den Ferien unternehmen sollte.
In seiner alten Schule war er Teil einer Clique, mit der er auch in der Sommerzeit etwas unternehmen wollte. Doch ihnen fiel nichts Besonderes ein. Aus Langeweile beschlossen Jakob und seine Freunde, ins Hallenbad zu gehen.
Dort angekommen, zogen sie sich um und schwammen zunächst eine Weile. Nach einiger Zeit entdeckten sie ein Kind, das ganz allein im Bad war. Aus Übermut begannen sie, es in eine Ecke zu drängen, zu schubsen und zu beleidigen. Auch Jakob machte mit und stichelte gemeinsam mit den anderen gegen das Kind. Danach verliessen sie das Hallenbad wieder.
Als Jakob später zu Hause war, dachte er noch einmal darüber nach, was passiert war, wusste aber trotzdem nicht, was er sonst in den Ferien tun könnte. Schliesslich setzte er sich an den Computer und spielte Games.
Dieser Text ist Teil der ABC-Etüden, eines Projekts, das von Christiane am Leben gehalten wird. Im März 2026 sind die Begriffe Sommerzeit, struppig und sticheln vorgegeben. Die Länge des Textes darf 300 Wörter nicht überschreiten.
Geschrieben wurde diese Etüde von Adrián, einem Erstklässler des Schuljahrs 25/26.


Das nennt man wohl „zur falschen Zeit am falschen Ort“. Ich finde nicht gut, dass Jakob darüber keinen Gedanken verliert, was sie da im Hallenbad gemacht haben und wie es dem Kind geht. Jemanden oder etwas kaputtzumachen, weil einem langweilig ist, ist auf jeden Fall nicht sehr erwachsen.
Ich mag deine Etüde, nicht falsch verstehen, sie ist gut geschrieben und sehr realistisch. Danke, dass du mitgeschrieben hast.