Hallo, ich heisse Mina, und dieser Sommer wird der beste überhaupt, das verspreche ich mir. Mein Plan ist, so viel wie möglich mit meinen Freunden und meiner Familie zu machen.
Die Ferien haben schon super angefangen. Ich bin in den ersten zwei Tagen schon ins Schwimmbad gegangen, habe ein Picknick gemacht und bin mit meiner Mutter nach Deutschland gefahren. Ich musste an diesem Tag noch duschen, weil meine Haare struppig aussahen. Nach dem Duschen ist mir dann das Komischste passiert: Ich bin ausgerutscht, weil mein Bruder nach dem Baden den nassen Boden nicht putzt, und jetzt habe ich mein Bein gebrochen.
Vier Wochen kann ich nichts Cooles machen: kein Schwimmen, kein Rennen, nichts, nur zu Hause sitzen und fernsehen. Wegen meines gebrochenen Beins kann ich in diesem Sommer leider nicht viel unternehmen, und diese Sommerhitze ist brutal schlimm. Aber dafür ist mein Geburtstag in der letzten Woche der Ferien. Ich wünsche mir ein neues Handy, egal welche Farbe, einfach ein neues Handy. Mein Handy ist kaputt, und zwar richtig kaputt.
Hallo, ich bin jetzt in der zweiten Woche der Ferien und bis jetzt bin ich nur zum Arzt gegangen. Aber ich muss den Gips nur noch zwei Wochen tragen. Ich denke, meine Eltern haben mein Geschenk schon gekauft. Ich hoffe, es ist etwas Gutes. Was ich vergessen habe zu sagen, ist, dass ich an einem Samstag Geburtstag habe, also merkt euch das!
Jetzt bin ich in der dritten Woche, und ich habe mich mehr an den Gips gewöhnt. Aber ich habe mein Geburtstagskleid gekauft. Es ist pastellgelb und hat pinke tropische Blumen drauf. Heute bekomme ich endlich meinen Gips ab. Ich freue mich so sehr, und mein Geburtstag ist morgen.
Heute ist es endlich so weit: Ich werde 14 Jahre alt. Meine Familie hat mir mein Lieblingsfrühstück gemacht, und zwar Fruchtsalat mit Orangensaft. Ich habe mein Handy bekommen und einen neuen Laptop, beide in Pink, und mein Bruder hat als Entschuldigung für den Unfall beim Bezahlen mitgeholfen.
Der Kuchen, den meine Mutter mir gemacht hat, war so lecker. Es war ein Erdbeerkuchen, und meine Oma und meine Tante haben mir je 100 Franken gegeben. Also war das doch nicht der schlechteste Sommer.

