Hey, mein Name ist Lara Lou und ich bin 18 Jahre alt. Die folgende Geschichte ereignete sich, als ich jünger war.
Meine Schulzeit
Ich besuchte eine Schule in Amsterdam, wo es viele Schüler gab. Die meisten kannte ich nicht und manche wollte ich auch gar nicht näher kennenlernen, da es leicht passieren kann, dass man sich mit den falschen Leuten einlässt und auf die schiefe Bahn gerät.
An meiner Hauptschule gab es viele Probleme, vor allem, weil Schüler unterschiedlichen Alters zusammen unterrichtet wurden. Ich war damals 16, als ich in diese Schule kam, aber in meiner Klasse, der AH4B, waren Schüler zwischen 15 und 20 Jahren. Das liegt daran, dass einige ihre Ausbildung später angefangen haben oder oft wiederholen mussten.
Unsere Klasse war laut und chaotisch. Die Lehrer mochten es nicht, uns zu unterrichten, weil viele Schüler schliefen, schwänzten oder die Schule nicht ernst nahmen. Manchmal wurden sogar Stühle und Tische herumgeworfen oder Schüler und Mitarbeiter der Schule beleidigt.
An dieser Schule lernte ich die Liebe meines Lebens kennen. Wenn ihr weiterlest, werdet ihr mehr von Mou und mir erfahren. Die Zeit mit ihm veränderte mein Leben komplett.
Meine Kindheit
Über mich gibt es nicht viel zu erzählen, würde ich sagen. Ich bin keine begeisterte Schülerin und frage mich oft, warum ich jeden Morgen um 7.00 Uhr aufstehen soll, nur um Menschen zu treffen, die mich nicht mögen und die ich auch nicht mag. Oft verbringe ich meine Zeit draussen mit Freunden. Ich war früher naiv und suchte nach Liebe, die ich zu Hause nicht bekommen habe.
Meine Kindheit war schwierig. Als ich sechs Jahre alt war, musste die Polizei mich aus der Wohnung holen, weil ich alleine zu Hause gelassen wurde. Meine Mutter wurde verhaftet und sass fünf Jahre im Gefängnis. Mein Vater war schon lange nicht mehr da, weil er drogenabhängig war.
Diese Erfahrungen prägten mich. Ich suchte nach Liebe und Geborgenheit, aber nicht bei meiner Familie. Stattdessen fand ich sie bei Freunden. Ich wuchs eigentlich auf der Strasse auf. Oft schlief ich auf der Strasse oder bei anderen Menschen. Im Alter von 11 Jahren hatte ich schon vieles ausprobiert, nicht unbedingt gute Sachen für meinen Körper. Auch hatte ich versucht, von der Strasse wegzukommen, aber das hatte nicht geklappt.
Neubeginn mit meiner Mutter
In diesem Jahr wurde meine Mutter aus dem Gefängnis entlassen und suchte Kontakt zu mir. Ich freute mich wenig, weil ich Angst hatte, dass es wieder so werden würde wie früher. Trotzdem gab ich ihr eine Chance, ich wollte ihr vertrauen und es klappte tatsächlich.
Bis zu dem Tag, als sie einen Mann namens Tom Gilbert kennenlernte, der unser Leben zerstörte. Alles begann wieder von Anfang an. Tom war wie mein Vater abhängig. Unsere Situation verschlechterte sich, aber ich gab nicht auf. Mit der Hilfe guter Freunde konnte ich den Staat um Unterstützung bitten und bekam ein Zimmer in einer Klinik, um vor negativen Einflüssen geschützt zu werden.
Eine riskante Flucht
In dieser Klinik fühlte ich mich schnell wohl und nach ein paar Jahren lernte ich Johanes kennen, einen 17-jährigen Jungen. Zu der Zeit war ich 14 Jahre alt, also ein junges Mädchen.
Wir verstanden uns immer besser. An meinem 15. Geburtstag schlug Johanes mir vor, zusammenzuleben. Er versprach, mir ein besseres Leben zu bieten, als ich es bisher hatte. Ich fragte bei der Leitung der Klinik nach, ob das möglich wäre. Sie lehnten es eiskalt ab, weil ich noch minderjährig war.
Doch ich wollte es und Johanes auch. Wir stellten uns vor, wie wir zusammenziehen, eine wunderschöne Zukunft haben und eine Bilderbuch-Geschichte leben würden. In den nächsten Tagen und Nächten suchten wir einen guten Plan, um aus der Klink zu kommen. Johanes durfte kommen und gehen, solange er sich abmeldete. Ich jedoch nicht. Ich musste zu einer abgemachten Zeit wieder zurück sein.
Eine gefühlte Ewigkeit suchten wir einen Ausgang, durch den man schnell und problemlos nach draussen gelangte. Schliesslich fanden wir einen in einem Laborraum, der neben dem Keller lag. Obwohl ich wusste, dass es riskant war, willigte ich ein. Wir stahlen den Schlüssel aus dem Büro einer Ärztin und flohen. Ein Alarm wurde zwar ausgelöst, aber wir schafften es bis zu seiner kleinen Wohnung.
Das Leben mit Johannes
Am Anfang lief alles gut. Wir waren glücklich, dass wir uns hatten, und genossen die gemeinsame Zeit. Doch diese schöne Phase hielt nicht lange. Mit der Zeit fühlte es sich nicht mehr so unbeschwert wie am Anfang an.
Nach ein paar Monaten war das Vertrauen weg. Wir lebten zwar zusammen, aber redeten doch fast nie miteinander. Er kam häufig spät in der Nacht nach Hause und erklärte, er sei mit Freunden lernen oder etwas essen gewesen, auch wenn das Geld bei uns knapp war.
Anfangs glaubte ich ihm noch, doch mir fehlte das Vertrauen. Trotzdem hielt ich an der Beziehung fest, weil er mir damals geholfen hatte, aus der Klinik zu entkommen. Ich hatte Angst, wieder dorthin zurückzumüssen. Also machte ich, was er wollte, auch wenn ich ein mulmiges Gefühl dabei hatte.
Die Entdeckung
Eines Tages kam ich auf die Idee, ihm zu folgen, um herauszufinden, wohin er wirklich ging. Es konnte nicht sein, dass er jede Nacht so lange weg war.
Er bog in eine dunkle, schmale Gasse. Die Gasse war still, kein Mensch war zu sehen. Vorsichtig folgte ich ihm und sah, wie er in eine Ecke der Gasse ging. Dort traf er auf vier Männer und überreichte ihnen Geld. Ich fragte mich, was das zu bedeuten hatte: Hatte er Schulden? Kaufte er etwas? Ich entschied mich, weiter zu warten, um mehr herauszufinden.
Nach einer Weile verliess er die Gasse und ging in eine Bar, begleitet von den vier Männern. Ich blickte durch ein kleines Fenster in die Bar und sah, wie sie zusammen tranken. Gerade als ich gehen wollte, trat eine Frau ein. Sie winkte meinem Freund, ging zu ihm und küsste ihn auf die Wange.
Wie konnte er mich belügen, indem er behauptete, keine weiblichen Freunde zu haben, während ich auf männliche Kontakte verzichten musste? Wütend und verletzt rannte ich nach Hause und versuchte, das Gesehene zu verdrängen.
Konfrontation und Eskalation
Als er nach Hause kam, weckte er mich auf, doch ich blieb still. Schnell wurde er aggressiv. Ich merkte, dass es nicht nur bei Vorwürfen bleiben würde. Die ganze Nacht war er wütend und auch am nächsten Morgen setzte sich seine schlechte Laune fort.
Ich wusste nicht, warum er sich plötzlich so verhielt, aber anfangs wagte ich nicht, nach der letzten Nacht zu fragen. Ich versuchte, die Stimmung zu verbessern, brachte ihm sogar etwas zu essen, doch er ignorierte mich eiskalt. Als er endlich sprach, schrie er mich an und sagte, es sei alles nur meine Schuld. Ich hatte Angst, war aber entschlossen, Antworten zu bekommen.
Beim Abendessen traute ich mich und fragte ihn, wo er in der letzten Nacht gewesen war. Er zögerte, überlegte lang und begann dann zu schreien: „Ich war mit meinen Freunden etwas essen, um über die Arbeit zu reden.“ Ich sagte ihm, er solle mich nicht anlügen. Da wurde er ruhig und fragte mich, warum er mich anlügen sollte, er liebe mich doch.
Ich stand auf und sagte ihm, dass ich ihn gesehen hatte, zusammen mit diesen Männern und dem Geld, das er ihnen gegeben hatte. Aber er stellte sich dumm, als wüsste er nicht, wovon ich redete. Ich schrie ihn an, fragte, ob er mich wirklich für so naiv und dumm hielt. Doch er tat weiter so, als hätte er keine Ahnung.
Ich war so erschöpft von seinem Leugnen und seinen Vorwürfen, dass ich schliesslich aufgab. Er versuchte, mich mit Ausreden zu besänftigen, behauptete, es sei ein geheimer Plan gewesen, um mich zu überraschen. Er entschuldigte sich, damit ich ihm verzieh, aber ich glaubte ihm nicht.
In dieser Nacht suchte ich im Internet nach Hinweisen auf toxische Beziehungen, um zu verstehen, was mit ihm los war und wie ich aus dieser Situation entkommen konnte. Doch nichts schien genau zu passen. Es kamen Fragen wie „Wie kann man eine narzisstische Person im Umkreis erkennen?“ oder „Was soll man machen, wenn mein Freund/in mir alles verbietet?“
Die erste Frage interessierte mich, weil ich dieses Wort noch nie zuvor gehört hatte. Ich drückte darauf und es kamen Angaben, die eine narzisstische Person beschreiben. Sie gestalten in ihrem Kopf ihre eigene Welt und drehen die Aussagen der Leute, wie sie ihnen passen.
Ich dachte lange über alles nach und fand, dass die Beschreibungen im Internet irgendwie auf Johanes passten. Aber ich fand keine Adressen oder Telefonnummern, an die ich mich wenden konnte, um mich aus dieser Situation zu befreien. Ich versuchte zu schlafen und hoffte, am nächsten Morgen mit ihm reden zu können.
Doch als ich ihn darauf ansprach, rastete er aus. Er gab mir die Schuld für alles und behauptete, er hätte nie wirklich mit mir flüchten wollen. Ich war entsetzt und wusste nicht, ob er das ernst meinte. Den ganzen Tag über schwieg ich nur noch und ass nichts mehr.
Ich musste hier weg.
Fliehen von Zuhause
Sobald er zum Einkaufen ging, packte ich schnell meine Sachen. Er hatte die Tür zwar abgeschlossen, damit ich nicht hinaus konnte, aber ich sprang aus dem Fenster. In meinem kleinen Rucksack hatte ich nur ein paar Kleidungsstücke und etwas zu essen, denn ich wusste nicht, wohin ich überhaupt gehen sollte.
Ich rannte so schnell ich konnte weg und suchte eine Polizeistation. Unterwegs fragte ich Passanten nach dem Weg, und nach etwa zwanzig Minuten erreichte ich schliesslich das Revier. Als ich den Beamten sagte, ich sei „vielleicht“ vermisst, schauten sie mich erst dumm an. Das Vielleicht machte mich wohl unglaubwürdig. Dann erzählte ich ihnen meine ganze Geschichte.
Sie führten mich in ein anderes Büro und durchforsteten ihre Akten nach Informationen über meine Familie. Dabei stellten sie fest, dass beide Elternteile nach wie vor abhängig waren und keine stabilen Lebensumstände boten.
Die Polizisten fragten mich, ob es noch andere Familienmitglieder gäbe, aber das war nicht der Fall. Also suchten sie ein Kinderheim, das noch einen Platz für mich hatte.
Ein Neuanfang
Zuerst war alles sehr ungewohnt, doch die Menschen im Kinderheim waren ausgesprochen freundlich.
In den ersten Nächten fühlte ich mich seltsam, da ich in den letzten Monaten nie so viel Kontakt zu anderen Menschen gehabt hatte. Johanes hatte mich fast nie nach draussen gelassen.
Am Morgen ging ich in den Speisesaal zum Frühstück. So viel Essen hatte ich schon lange nicht mehr gesehen. Ich nahm mir einen Teller und schlenderte durch den Raum, um alles in Ruhe zu betrachten.
Nach kurzem Überlegen holte ich mir ein frisches Stück Brot und ein bisschen Käse. Dann suchte ich einen Tisch, an dem nicht so viel los war. Doch bevor ich mich hinsetzen konnte, riefen mich vier Mädchen freundlich zu ihrem Tisch. Langsam ging ich zu ihnen und setzte mich. Sie stellten sich als Lisa, Nila, Lulu und Lia vor und wollten wissen, ob ich neu sei.
Schnell freundeten wir uns an. Endlich hatte ich Freundinnen, mit denen ich reden konnte. Auch wenn sie in einem anderen Haus untergebracht waren, da sie älter waren, sahen wir uns oft in den Freistunden und unternahmen gemeinsam etwas.
Nach einem Jahr veränderte sich mein Leben erneut
Unglaublich, was in einem Jahr alles geschehen war. Ich hatte immer noch die gleichen Freunde und mein Leben entwickelte sich sehr positiv. Endlilch war ich frei von meinem Ex-Freund. Ich hatte alles mit der Polizei geklärt und er wurde angezeigt. Sogar einen Platz in einer normalen Schule hatte ich bekommen.
Am kommenden Montag war es so weit. Ich war sehr aufgeregt und freute mich darauf, neue Menschen kennenzulernen. Bereits am Abend hatte ich meine Kleider für den nächsten Tag vorbereitet: eine helle Jeans mit einem weissen engen Oberteil.
Der erste Schultag
Ich stand um 7 Uhr auf, machte mich hübsch, zog mich an und ging los. Mein Schulweg dauerte etwa 10 Minuten.
Als ich ankam, ging sie in das Zimmer 23, ganz oben im Gebäude. Zuerst machten wir eine Vorstellungsrunde. Jeder stellte sich vor, sagte seinen Namen und erzählte, was er oder sie gerne machte. Während der Runde fiel mir ein Junge auf, den ich attraktiv fand. Ich liess mir aber nichts anmerken.
Jetzt begann direkt der Unterricht. In den ersten Lektionen hatten sie Geschichte, Geschichte von Amsterdam. Der Lehrer fragte, was die drei Kreuze im Wappen von Amsterdam bedeuteten. Viele dachten, dass es sich um religiöse Symbole handelte, aber das stimmte nicht.
Wir sollten in Zweiergruppen herausfinden, wofür die Kreuze stehen, damit wir uns auch besser kennenlernten. Ich getraute mich nicht, jemanden anzusprechen und hoffte, dass jemand auf mich zukam. Schliesslich kam Ella zu mir. Sie war klein und hatte wunderschöne braune Locken. Gemeinsam suchten wir die Antwort auf unseren Handys.
Die zwei Stunden vergingen recht schnell und dann hatten wir eine Pause. Ich blieb bei Ella, da ich mich sehr gut mit ihr verstand. Die Pause dauerte nur 10 Minuten. So schnell war die Pause auch vorbei. Ich fragte jemanden aus der Klasse, was als Nächstes auf dem Stundenplan stand. Die Antwort war „Selbstständiges Arbeiten“. Das bedeutete, dass wir an etwas arbeiten sollten, das uns persönlich interessiert und weiterbringt.
In diesen Stunden setzte mich der Lehrer neben Ella und den attraktiven Jungen. Vielleicht war es gut so, um ihn besser kennenzulernen. Erst wusste ich nicht, woran ich arbeiten sollte, aber dann fand ich mein Thema. Ich schrieb einen Text über meine Lebensgeschichte, von meiner Kindheit bis jetzt und mit einem Ausblick in die Zukunft.
Mein Leben nach acht Monaten
In diesen acht Monaten hatte sich mein Leben strukturiert. Ich lebte bei einer Familie, die mich adoptiert hatte. Meine leiblichen Eltern wurden nicht gefunden, aber das war mir egal, da ich meine neue Familie gefunden hatte.
Bald würde ich 17 werden. Was ich euch noch sagen sollte: Ich hatte endlich Kontakt mit dem attraktiven Jungen. Er hiess Mou und war 17 Jahre alt. Wir verstanden uns sehr gut und langsam bekam ich Gefühle für ihn.
Wir sagten es noch keinem, vielleicht war es auch besser so. Ich fand, dass eine Beziehung nur die beiden Personen etwas angeht und alle anderen still sein sollten. Viele Menschen konnten das aber leider nicht akzeptieren.
Es lief gut zwischen uns. Wir verbrachten viel Zeit miteinander und freuten uns immer, wenn wir uns sahen. So hatten wir vor, an einem Samstag ins Kino zu gehen und uns einen Horrorfilm anzuschauen. Er hatte den Film ausgesucht. Ich hatte keine Ahnung wie er hiess oder warum es ging.
Der erste Film zusammen
Als wir am Samstag im Kino ankamen, war ich zuerst etwas aufgeregt, obwohl ich Mou schon gut kannte. Ich war aber noch nie in einem Kino gewesen! Ich kannte den Begriff nur aus Filmen oder vom Internet. Es war mir aber nicht klar, was auf mich zukommen würde.
Wir kauften unsere Tickets an einem Automaten und stellten uns in einer langen Schlange an, um Getränke und Snacks zu holen. Schliesslich waren wir an der Reihe und bestellten eine Cola, ein Wasser und Popcorn.
Wir gingen zum Saal, der die Nummer 46 hatte. Der Film begann und wir schauten beide sehr konzentriert. Die Zeit verging wie im Flug. Es war nicht so gruselig, wie ich gedacht hatte. Er handelte von Clowns und war ziemlich blutig.
Nach dem Kino verabschiedeten wir uns und gingen nach Hause.
Das erste Jahr war vorbei
Das erste Schuljahr war vorbei und Mou und ich hatten inzwischen offiziell eine Beziehung.
Unsere Schule veranstaltete jedes Jahr einen Abschlussball. Dieses Jahr war das Motto „Schwarz-Weiss“. Ich kaufte mir ein weisses Kleid und schwarze Schuhe. Ich sagte Mou, er solle ein weisses Hemd und eine schwarze Jacke anziehen, damit wir zueinander passen.
An diesem Abend wurde getanzt, gesungen und viel gelacht. Es war ein unvergesslicher Abend, der viel Spass machte und tolle Erinnerungen hinterliess.
Mein 18. Geburtstag
Mein Geburtstag stand bevor. Da ich ihn schön feiern wollte, plante ich alles vorher. Eingeladen waren zwei Freundinnen aus der Klasse, Mou und zwei Mädchen aus dem Heim, in dem ich früher gelebt hatte.
Ich entschied mich, meinen Geburtstag im Kino zu feiern, da ich dort meinen schönsten Tag mit Mou erlebt hatte. Ich reservierte einen Raum mit Tischen und Stühlen, um uns nach dem Film noch zu unterhalten und etwas zu essen.
Wir schauten den Horrorfilm „Es 2“. Ich hatte den ersten Teil bereits mit Freundinnen gesehen und jetzt war es Zeit für den zweiten Teil. Der Film war spannend und gut gemacht, keine Sekunde langweilig.
Kontaktaufnahme meiner Mutter
Als ich nach Hause kam, schaute ich auf mein Handy. Ich hatte eine Nachricht von einer unbekannten Nummer bekommen: „Alles Gute, Lara Lou“. Ich fragte zurück: „Wer bist du?“ Es stellte sich heraus, dass es meine leibliche Mutter war. Sie schrieb, dass sie sich geändert habe und mich als Tochter zurückhaben wolle.
Als ich das hörte, ging ich zu meinen Eltern, die ja nicht meine richtigen Eltern sind, aber die Eltern, die immer für mich da waren. Sie meinten, ich solle selbst entscheiden, ob ich mit ihr Kontakt haben wolle. Schliesslich blockierte ich meine Mutter. Ich wusste, dass ich ohne sie besser dran war.
Ein glückliches Leben
Ich bin seit ein paar Jahren mit Mou zusammen und mache eine Ausbildung. Mein chaotisches Leben hat sich in eine schöne Zukunft verwandelt.
Dieser Text ist im Wahlfach Bloggen 24/25 von Soraya entstanden.

