Meine Lieblingsjahreszeiten

Ich mag den Winter sehr, aber auch der Sommer hat für mich seinen besonderen Reiz.

Der Winter

Im Winter stehe ich praktisch jedes Wochenende auf den Skiern. Ich fahre schon seit mehreren Jahren Ski und gehe meistens auf den Stoos. Zwar ist es nicht das grösste Skigebiet, doch da ich meistens alleine fahren gehe, ist es für mich völlig ausreichend. Die Pisten sind immer gut präpariert und vor allem gibt es genügend steile Pisten, was mir besonders wichtig ist.

Seit mehreren Jahren besuche ich die Skischule. Dort bin ich dieses Jahr auf das Snowboard umgestiegen, was mir ebenfalls sehr viel Spass macht.

Der Winter gefällt mir auch deshalb so gut, weil jedes Jahr in der Schule das Skilager stattfindet. Im Skilager geschehen immer viele Dinge, die man nicht so schnell vergisst, von Streitereien bis zu lustigen, aber auch ziemlich dummen Aktionen. Dort macht man Dinge, die man mit den Eltern beim Skifahren nie machen würde, zum Beispiel vom Sessellift zu springen oder einfach abseits der Piste zu fahren. Am besten ist es, wenn man gar nicht mehr weiss, wo man ist, und am Ende irgendwo im Tiefschnee steckenbleibt.

Ausserdem lernt man im Skilager viele neue Freunde kennen oder kommt wieder mit Leuten in Kontakt, mit denen man in der Schule vorher kaum gesprochen hatte.

Der Sommer

Im Sommer gehe ich sehr gerne mit meinen Freunden an den Türlersee. Egal ob am Freitag nach der Schule oder am Wochenende, es ist fast sicher, dass wir nie vor 22 Uhr zu Hause sind. Die Zeit vergeht dort wie im Flug. Manchmal fühlt es sich an, als wären wir nur ein oder zwei Stunden dort gewesen, obwohl in Wirklichkeit bereits fünf Stunden vergangen sind.

Wir waren in diesem Sommer wirklich oft am Türlersee und haben trotzdem immer wieder dieselben Dinge vergessen. Zum Beispiel haben wir nie daran gedacht, Mückenspray mitzunehmen, obwohl wir meistens am See oder auf einem Steg gesessen sind. Wo Wasser ist, sind eben auch Mücken.

Ich gehe jedoch nicht nur mit meinen Freunden an den Türlersee, sondern auch mit meiner Schwester und ihren Freunden. Das Gute daran ist, dass ich mich sehr gut mit meiner Schwester verstehe und deshalb oft mit ihr mitgehen darf.

Wenn man mit mir am Türlersee ist, passieren fast immer ähnliche Dinge. Nachts um 22 oder sogar 23 Uhr schwimmen zu gehen, ist nichts Besonderes. Dass wir ständig etwas vergessen, ist ebenfalls ganz normal. Teilweise hatten wir sogar Grillsachen dabei, aber das Feuerzeug zu Hause vergessen. Dass irgendetwas schiefläuft, gehört dort fast schon zum Tagesprogramm.

Wenn wir manchmal nur zu zweit oder zu dritt an den Türlersee gehen, kommen wir am Ende mit bis zu zehn Leuten zurück. Manchmal haben wir so gute Stimmung, dass uns der Busfahrer deutlich darauf hingewiesen hat, dass wir zu laut sind und um diese Uhrzeit leiser sein sollen.

Eine Antwort auf „“

  1. Du hast gut beschrieben, was du im Winter und im Sommer gerne machst. Man merkt, dass dir Skifahren und die Zeit mit deinen Freunden sehr wichtig sind. Die Beispiele aus dem Skilager und vom Türlersee passen gut und machen den Text spannend. Alles ist verständlich geschrieben und gut aufgebaut. Insgesamt ein gelungener Text.

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