Am 8. März 2026 wird die Schweiz über die Klimafondsinitiative abstimmen. Die Klimafondsinitiative will einen staatlichen Fonds einführen, der jährlich 8 Millionen Franken für den Klimaschutz bereitstellt. Mit diesem Geld sollen erneuerbare Energien, die CO₂-Reduktion und die Biodiversität gefördert werden. In diesem Text schaue ich mir zwei Plakate an und versuche zu erklären, auf welche Weise sie die Menschen auf ihre Seite ziehen wollen. Ein Plakat stammt von der SP Schweiz und eines von der SVP.
Ich kann leider die beiden Plakate der Parteien SP und SVP nicht hochladen, da ich sie für meinen Text nicht verwenden darf. Trotzdem findet man sie sehr einfach, wenn man in der Suchleiste „Klimafondsinitiative SVP“ oder „Klimafondsinitiative SP“ eingibt und dann auf die Option „Bilder“ klickt. Nebenbei möchte ich noch sagen, dass dieser Text meine eigene Meinung widerspiegelt. Wenn Sie eine andere Meinung dazu haben, ist es nicht schlimm, da jeder denken darf, was er/sie/es möchte.
Beim ersten Plakat handelt es sich um dasjenige der SVP. Das Erste, was mir ins Auge fällt, ist das grossgeschriebene Wort NEIN sowie der starke dunkelrote Hintergrund. Der Text ist auf eine spezielle Art geschrieben, da es darin nicht wirklich um das Klima geht, sondern eher um die möglichen Folgen dieser Initiative. Genannt werden zum Beispiel höhere Steuern und mehr Schulden. Positive Folgen der Initiative werden jedoch nicht erwähnt.
Es steht nur: „Höhere Steuern, mehr Schulden.“ Niemand gibt gerne Geld von dem ab, was man sich erarbeitet hat, sei es für Steuern oder Schulden. Meiner Meinung nach hat man durch die Klimainitiative nicht unbedingt mehr Schulden, sondern einfach etwas weniger Geld. Die verwendeten Wörter lösen in uns negative Gefühle aus. Das wird auch durch die dunkelrote Farbe im Hintergrund verstärkt. Zusätzlich ist eine Illustration zu sehen, auf der eine Hand Geld aus einer Geldbörse nimmt. Niemand mag es, Geld zu verlieren, und genau dieses Gefühl wird hier angesprochen.
Beim Plakat der SP sieht man hingegen deutlich hellere Farben wie Orange und Hellblau, die bei uns eher positive Gefühle auslösen. Es sind zwei Bilder zu sehen, die sich klar auf die Klimafondsinitiative beziehen, wie die Solarpanels im Hintergrund. Zudem sieht man eine lachende Bauarbeiterin. Dieses Plakat wirkt insgesamt sehr positiv. Auch die Wortwahl trägt dazu bei. Es werden Ausdrücke wie „damals wie heute“, „schützen“ oder „JA“ verwendet.

Du hast ein interessantes Phänomen angesprochen und zwar, wie wir beeinflusst werden von Bildern, ohne das wir uns davon bewusst sind. Auch die Kraft von Wörtern (welche benutzen wir, wie stellen wir sie da: gross-klein, fett, farblich) ist erheblich, auch in deinem Beispiel!