Ich heisse Julian und lebe in London. Mein bester Freund ist Basti. Fast jeden Tag spielen wir zusammen Fussball in meinem Garten. Unser grosser Traum ist es, eines Tages Profifussballer zu werden, und wir unterstützen uns dabei immer gegenseitig. Ich bin 14 Jahre alt, Basti ist 13.
Eines Tages entschieden wir uns, die Goals umzustellen. Ein Goal stand hinter der Mauer meines Nachbarn, das andere bei unserem Trampolin. Als wir anfingen zu spielen, schoss Basti den Ball über die Mauer des Nachbarn. Gemeinsam beschlossen wir, den Ball zu holen.
Als wir beim Nachbarhaus ankamen, sahen wir, dass der Ball auf dem Balkon gelandet war. Wir klingelten, aber niemand öffnete die Tür. Wir fanden das seltsam, weil wir unseren Nachbarn sowieso nie sahen. Da wir keinen Ärger machen wollten, gingen wir zurück in meinen Garten.
Am nächsten Tag entdeckten wir einen Ball im Garten, aber etwas war seltsam: Er war komplett schwarz. Wir waren uns nicht mehr ganz sicher, ob es wirklich unser Ball war, denn am Tag davor war unser Ball noch weiss gewesen. Noch komischer war, dass das Haus meines Nachbarn immer völlig dunkel wirkte. Ich sah ihn nie, hörte aber fast jede Nacht gegen 01:00 Uhr Geräusche aus seiner Richtung, sogar in dieser Nacht.
Ich sagte Basti, dass er bei mir übernachten sollte, damit wir die ganze Nacht aus dem Fenster schauen und herausfinden konnten, was mein Nachbar nachts machte. Basti war einverstanden. Wir überredeten meine Mutter und sie erlaubte es sogar. Im Supermarkt kauften wir Snacks und Energy-Drinks, damit wir nicht einschliefen.
Zu Hause sassen wir zuerst am Computer und tranken die Energy-Drinks. Gegen Mitternacht gingen wir ans Fenster. Bis 2 Uhr sahen wir nichts Verdächtiges. Als wir schliesslich schlafen gingen, hörte ich plötzlich einen lauten Krach. Ich weckte sofort Basti und wir schauten aus dem Fenster, doch es war nur eine Katze.
Am nächsten Tag entschieden wir, in den Garten des Nachbarn zu gehen und alles genauer zu beobachten. Da die Gartentür offenstand und alles verlassen wirkte, entschieden wir uns hineinzugehen. Dabei fanden wir heraus, dass das Haus tatsächlich leer war. Unser Ball lag hinter dem Haus, anscheinend war er vom Balkon heruntergefallen. Der schwarze Ball musste also von anderen Kindern stammen, die ihn aufs Dach geschossen hatten.
Doch eine Sache war immer noch komisch: die nächtlichen Geräusche. Also gingen wir in den Garten, denn von dort kamen sie immer. Dort entdeckten wir schliesslich, dass doch noch jemand dort war, ein Hund. Er war an einer Leine angebunden und wenn er nachts herumlief, schlug die Leine gegen das Haus, wodurch der Krach entstand. Nachts hörten wir das besonders gut, weil alles andere ruhig war.
So sah das Haus aus.


Eine spannende Geschichte. Nachts hören sich die Geräusche immer anders an als tagsüber. Irgendwie spielt die Fantasie einem einen Streich. Du hast ein passendes Bild gefunden, das sieht wirklich wie ein Geisterhaus aus und wenn ICH neben so einen Haus wohnen würde, würde ich auch glauben, dass es da spukt!