Meine Herbstferien 2022

In den Herbstferien war ich mit meiner Familie in Lissabon und auf den Kap Verden. In Lissabon machten wir Sightseeing. Wir besuchten verschiedene Orte, wie eine alte Kirche und fuhren mit einer Seilbahn. Nach zwei Tagen Lissabon ging es ab auf die Kap Verden.đŸ›«

Mit dem Flugzeug dauerte dies ca. vier Stunden. Ganz spĂ€t abends kamen wir an und ich war hundemĂŒde. Jedoch mussten wir vom Flughafen noch in unser Hotel gelangen, weshalb wir von einem kleinen Bus, der aussah wie ein amerikanischer Schulbus, abgeholt wurden. Eine Stunde mussten wir im Bus warten, bis wir losgefahren sind. Jedoch konnte ich die Zeit gut totschlagen, indem ich viel mit meiner Schwester geplaudert habe.đŸ‡šđŸ‡»

Auf den Kap Verden haben wir Badeferien gemacht. Es war der schönste Strand, den ich bisher besucht habe. Das Wasser war warm, sehr wellig und lebendig. Es gefiel mir sehr. Neben dem Hotel konnte man in ein kleines Dorf gehen. Dies taten wir auch oft. Es war eine sehr lockere und behagliche Stimmung. Jeder war gut gelaunt und wirkte nicht gestresst.

In dem Dorf gab es einen Steg zum Meer und sehr viele Leute fischten dort. Immer wenn jemand einen grossen Fisch eingefangen hatte, liefen alle zu ihm, begutachteten den Fang und freuten sich. Jemand kam sogar mit einem Rochen angelaufen und viele Fischer drÀngelten sich um den grossen Fisch.

In dem Dorf gab es auch eine coole Bar. Sie befand sich direkt am Strand und auch da herrschte eine gemĂŒtliche, fröhliche und einfache Stimmung. Viele Touristen und Einwohner spielten dort zusammen Volleyball.

Was mir an den Kap Verden so gefiel war, dass niemand gestresst wirkte. Alles wirkte irgendwie so einfach. Ein kompletter Gegensatz zur Schweiz, wo man in der Stadt viele gestresste Leute sieht. Auf den Kap Verden das genaue Gegenteil und das gefiel mir so und liess mich sehr wohlfĂŒhlen.

Wir haben dort nicht nur gebadet, sondern erkundeten auch die Insel, welche wirklich wunderschön und vielfĂ€ltig war. In der NĂ€he von unserem Hotel war eine kleine Umweltstation fĂŒr Schildkröten. Studenten arbeiteten dort, welche die frisch geschlĂŒpften Schildkröten vor den Vögeln retteten. Sie halfen ihnen geschĂŒtzt ins Wasser zu gelangen. Wir konnten zusehen, wie sie sie aus dem Sand nahmen. Es war sehr niedlich und spannend.🐱

Mit einem Pick-up erkundigten wir die Insel und besuchten schöne SehenswĂŒrdigkeiten. Zuerst das Blue Eye. Man muss es um die Mittagszeit besuchen. Dann fallen Sonnenstrahlen durch ein Loch im Felsen auf das Wasser. Von oben sieht das Wasser dann wunderschön tĂŒrkisblau aus, wie ein Auge.

Wir besuchten auch eine Stelle des Meeres, die voller Zitronenhaie war. Es waren kleine, niedliche Babyzitronenhaie. Man musste sich Wassergummischuhe leihen. Nette Menschen standen dort und begleiteten die Touristen bis zu den Haien, die sie mit Fischen anlockten. Ich hatte keine Angst, denn sie sagten uns, dass die Zitronenhaie ungefÀhrlich seien.

Als wir dann jedoch im Hotel googelten, schienen sie doch nicht so ungefĂ€hrlich. Jedenfalls leben wir alle noch und es war eine sehr tolle Erfahrung. Ganz viele kleine Haie schwammen um uns herum. Von Weitem sahen wir sogar einen grösseren, der aber nicht in die NĂ€he von uns kam. Was wahrscheinlich auch besser so ist.🩈

Am Ende fuhren wir zu einer Salzanlage, worin man baden konnte. Dieser See hatte 5 % mehr Salzgehalt als das Tote Meer. Mein Vater und ich gingen in den See rein und es war ein unglaubliches GefĂŒhl. Ein entspannendes GefĂŒhl, denn man lag auf dem RĂŒcken und schwamm einfach auf der OberflĂ€che des Wassers. Am Ende dieses wunderschönen Tages waren wir alle sehr mĂŒde. So viel Schönes hatten wir gesehen.

Nach zwei fabelhaften Wochen ging es spĂ€t am Abend wieder zurĂŒck. Es war eine unfassbar anstrengende Reise. Vier Stunden nach Lissabon, dort drei Stunden Aufenthalt und dann ging es fĂŒr weitere drei Flugstunden wieder in die Schweiz. WĂ€hrend des Fluges hörten meine Schwester und ich das neue Taylor Swift Album, welches an diesem Tag erschienen war. Somit waren zwei tolle Wochen an Herbstferien vergangen.đŸ›ŹđŸŽ¶

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