Ausflug in den Hare Krishna Tempel

Wir haben am Donnerstag, 14.12,2023, den Hare Krishna Tempel besucht, weil wir in RKE gerade den Hinduismus durchnehmen. Wir wollten noch mehr über diese Religion erfahren und auch mal in echt sehen, wie eine Zeremonie abläuft.

Im Krishna Tempel in Zürich wurden von einem sehr freundlichen Mann, einem Geweihten, begrüsst. Zuerst fragte er uns, was wir schon alles über den Hinduismus wussten. Das Pubertätsfest kannte er zwar nicht, aber sonst wusste er eindeutig mehr als wir.

Museum und Bibliothek

Als Erstes gingen wir in den oberen Stock dieser schönen Villa. Da erzählte er uns, wie die Krishna-Bewegung entstanden und wie sie nach Zürich gekommen ist. Wir betraten einen Raum, der mit Museum angeschrieben war. Dieser Raum ist voller Sachen von Srila Prabhupada, dem Gründer dieser Bewegung. Es gibt Bücher von ihm, die er aus dem Indischen ins Englische übersetzt hat. Bilder, darunter ein grosses Foto von ihm in einem Park in New York und sogar seine Fussabdrücke.

Das Speziellste war, dass sich im Raum eine Figur von Srila Prabhupada befindet. Es machte mir erst ein wenig Angst, weil sie so lebensecht wirkte. Aber nachdem wir mehr über ihn erfahren hatten, fand ich sie noch schön.

Sieht Bhaktivedanta Swami Prabhupada nicht aus, als würde er gleich mit uns sprechen?

Jetzt gingen wir in einen anderen Raum, die Bibliothek, wo wir mehr über die Bücher erfuhren, die wichtig für diese Gemeinschaft sind. Sie heissen Veden und sind über 5000 Jahre alt. Die zwei heiligen Schriften, die sie besonders studieren, sind die Bhagavad-gita und das Shrimad-Bhagavatam.

Küche

Und dann gingen wir anschliessend in die Küche. Da erfuhren wir, dass die Köchinnen während des Kochens das Essen nie abschmecken. Auch verwenden sie keine Zwiebeln oder Knoblauch, da diese Zutaten, das Denken anregen. Beim Meditieren soll man aber an nichts denken, weshalb der Genuss von Knoblauch und Zwiebeln nicht sehr hilfreiche wäre. Alle Gerichte werden erst Krishna in einer Zeremonie gegeben und von ihm gesegnet. Erst dann dürfen sie gegessen werden.

Tulsi-Büsche

Neben dem Aufenthaltsraum gibt es einen weiteren Raum mit der Aufschrift «Zutritt verboten». Wir durften einen Blick durch das Fenster werfen und konnten die Tulsi-Pflanzen sehen. Tulsi-Büsche gehören zum Tempel und werden wie Götterbilder verehrt. Sie stehen in Töpfen und können bis 10 oder 15 Jahre alt werden. Sie werden nicht so gross, sehen dafür wunderschön aus. Die Büsche werden von zwei Priesterinnen gepflegt, die sie jeden Tag schneiden, damit sie gesund bleiben.

Im Sommer werden sie auch in den Garten gestellt. Aber während der Zeit, in der es kälter wird, also im Herbst und Winter, stehen sie in einem Raum mit Wärmelampen. In diesem Raum soll es genau 21,6 Grad sein. Die Priesterinnen sind da sehr genau.

Tulsi-Büsche gehören einem hinduistischen Tempel.

Zeremonie

Am Schluss durften wir noch an einer Zeremonie teilnehmen. Unser Begleiter gab uns Informationen und zeigte uns verschiedene Gegenstände, wie die hinduistische Gebetskette. Diese heisst Mala und besteht aus 108 Perlen. Pro Perle werden alle Namen von Krishna gesagt und das 9 Mal. Nach diesen Wiederholungen kann das Mantra seine volle Wirkung entfalten.

Pro Kugel werden 16 Mal die Namen von Krishna gebetet.

Das dauert um die zwei Stunden. Viele beten nicht alles am Stück, sondern verteilen das Gebet über den Tag.

Um 12 Uhr begann die Zeremonie. Es war sehr spannend, wie sie abläuft.

Es war sehr spannend, zu sehen, wie das abläuft. Sie haben gesungen und traditionelle, alte Instrumente gespielt.

Dann wurden Kerzen angezündet und damit Krishna und Srila Prabhupada beräuchert. Die Leute fuhren mit den Händen über die Flamme und strichen sie anschliessend über ihre Haare. Am Ende legten sie ihre Hand auf ihr Herz, damit sie näher bei Krishna sind. Wir durften es auch machen, wenn wir wollten.

Die verschiedenen Darstellungen von Krishna.

Ich fand den Besuch und die Führung im Krishna Tempel sehr cool und spannend. Wir haben wirklich etwas über Krishna gelernt. Ich würde gerne noch einen weiteren Tempel gehen, damit ich noch mehr über den Hinduismus erfahre.

2 Antworten auf „Ausflug in den Hare Krishna Tempel“

  1. Guter Text. Ich finde, du hast das gut zusammengefasst und es war spannend deine Erzählung zu lesen. Ich selbst war noch nie in einem Tempel, doch nach deinen guten Erfahrungen hätte ich auch mal Lust einen Tempel zu besuchen, klingt alles sehr interessant.

    1. Ich würde es dir sehr empfehlen, in einen Tempel zu gehen. Es ist sehr cool, man kann neue Sachen lernen, die man vielleicht noch nicht wusste. Es ist toll, einen zu besuchen. Ich würde sofort noch einmal in einen gehen.

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