Annas Besuch im Technorama

Ich war mit meiner Klasse im Technorama, wo wir uns verschiedene Projekte angeschaut haben. Am Morgen trafen wir uns am Bahnhof Affoltern und fuhren etwa eine Stunde lang mit dem Zug nach Winterthur. Von da aus waren es nur noch ungefähr fünf Minuten zum Technorama.

Ankunft und Vorbereitung

Als wir ankamen, setzten wir uns in den Schatten und warteten, bis wir hineingehen durften. Drinnen legten wir unsere Sachen in einen grossen Spind und schauten uns noch einmal den Plan an, wann und wo wir uns treffen sollten.

Erste Erkundung: Mechanik

Wir waren in Gruppen aufgeteilt und begannen im untersten Stock, wo es um das Thema Mechanik ging. Dort konnten wir viele verschiedene Experimente ausprobieren. Ein spannendes Experiment war eines, bei dem man den Finger auf ein Gerät legte. Nach einiger Zeit begann er zu kribbeln. Meine Freundin und ich schauten, wer es länger aushalten konnte, weil es nach einer Weile wehtat.

Workshop: Gase bei –200 °C

Nach etwa einer Stunde hatten wir einen Workshop mit dem Thema „Gase: Action bei –200 °C“. Dort zeigten uns die Mitarbeiter Experimente mit Trockeneis. Wir konnten auch selbst mitmachen. Zum Beispiel hielten wir einen Ballon in flüssigen Stickstoff und er schrumpfte. Wenn man genau hinschaute, konnte man eine Flüssigkeit im Inneren des Ballons sehen.

Am Ende des Workshops füllte die Leiterin eine Schüssel mit heissem Wasser und etwas Seife. Dann fügte sie Trockeneis hinzu, wodurch viel Nebel entstand. Sie strich mit einem Lappen über den Rand der Schüssel und es entstand eine grosse Seifenblase, die sich mit dem Nebel füllte. Irgendwann platzte sie. Das war meiner Meinung nach das spannendste Experiment und es machte am meisten Spass.

Mittagspause

Nach dem Workshop hatten wir Mittagspause. Wir konnten ins Restaurant gehen. Ich ass einen Salat und trank einen Slushie. Danach mussten wir zurück, um weitere Ausstellungen zu erkunden.

Zweite Erkundung: Menschliche Wahrnehmung

Im nächsten Stockwerk ging es um menschliche Wahrnehmung. Wir konnten verschiedene Illusionen anschauen. In einem Raum mussten zwei Personen in verschiedene Ecken gehen. Eine Person sah dann viel grösser aus, während die andere kleiner wirkte. Wenn man die Plätze tauschte, sah es umgekehrt aus.

Ein weiterer Raum hat mir persönlich besonders gefallen. Dort ging man über eine kleine Brücke, während sich die Wände um einen drehten. Es fühlte sich an, als würde man sich selbst drehen. Das war ein mega cooles Erlebnis.

Dritte Erkundung: Licht und Sicht

Im obersten Stockwerk war das Thema „Licht und Sicht“. Wir konnten Kugeln anfassen, die Lichtstrahlen aussenden. Es sah sehr cool aus, wie die Lichtstrahlen auf unsere Hände reagierten.

Ich war allerdings schon etwas müde und setzte mich auf eine Bank, wo ich fast eingeschlafen wäre. Nach meiner kurzen Pause schaute ich mir aber noch weitere Experimente an. Besonders spannend war ein Tisch mit kleinen Nadeln. Wenn man die Hand dagegen drückte (es tat nur ein wenig weh), konnte man auf der anderen Seite einen Abdruck der Hand sehen. Drückte man mit dem Arm darauf, erschien der Abdruck des Armes.

Rückkehr und Abschluss

Am Ende des Tages mussten wir zurückfahren. In der Schule hielten wir noch einen Vortrag über unser Lieblingsprojekt.

Insgesamt war der Ausflug ins Technorama sehr spannend und lehrreich.

2 Antworten auf „Annas Besuch im Technorama“

  1. Toller Text. Klingt nach sehr vielen spannenden Erlebnissen. Mein Lieblingsexperiment wäre, glaube ich, auch das mit dem Trockeneis.

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von schreibenblog

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen