Drei Tage in Mailand mit meinem Vater – Weihnachten 2024

Ich war mit meinem Vater 3 Tage in Mailand. Ursprünglich wollten wir nach München, um ein Basketballspiel anzuschauen, doch leider gab es keine Tickets mehr. Deshalb entschieden wir uns, den Mailänder Dom zu besuchen und ins San-Siro-Fussballstadion zu gehen. Mein Vater und ich sind ja ganz grosse Fussballfans.

Meine Mutter brachte uns am 27. Dezember zum Zürcher Hauptbahnhof. Wir haben die erste Klasse gebucht, da wir dachten, das würde sicher bequemer sein. Das war es auch! Ich wollte auf gar keinen Fall drei Stunden neben schreienden Kindern sitzen. Nach etwa 1,5 Stunden im Zug bekamen wir Hunger. Glücklicherweise gibt ja es heutzutage Restaurants im Zug. So gingen wir etwas essen und warteten darauf, in Mailand anzukommen.

Als wir ankamen, war es unglaublich voll. Ich würde sogar behaupten, dass mehr Leute in Milano unterwegs sind als in Japan. Na ja, jedenfalls fiel uns die Kinnladen hinunter. Alles war wunderschön und faszinierend.

Wir suchten uns ein Taxi und fuhren in unser Hotel. Leider lag es in einem Industriegebiet, was uns nicht besonders gefiel. Aber wir machten das Beste daraus. Nachdem wir eingecheckt hatten, gingen wir in unser Zimmer und legten uns erst einmal auf das Bett. Wir waren beide fix und fertig von der Reise.

Am Abend beschlossen wir, im Hotelrestaurant zu essen. Die Pasta und Pizza dort waren sehr lecker. Danach schauten wir auf Netflix eine schöne Serie, bevor wir schlafen gingen.

Am nächsten Morgen fuhren wir in die Stadt, um den Mailänder Dom und die vielen anderen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Wir waren sprachlos, als wir den Dom sahen, er war wunderschön. Wir schlenderten in der Stadt herum, bevor wir ein Taxi zurück zum Hotel nahmen. Dort machten wir einen Mittagsschlaf, um uns für den Abend auszuruhen.

Am späteren Nachmittag machten wir uns fertig für das Fussballspiel am Abend.

An der Rezeption bestellten wir ein Taxi Richtung San Siro Stadion. Als wir beim Stadion ankamen, war es erwartungsgemäss sehr voll. Wir gingen als Erstes in den Fanshop, um uns einen Schall zu kaufen. Das ist eine Tradition von meinem Vater und mir. Von jedem Spiel nehmen wir ein Andenken mit nach Hause.

Wir waren 1,5 Stunden zu früh und fanden einen guten Platz. Ich war etwas sauer, aber natürlich besser zu früh als zu spät. Um 20.45 Uhr fing das Spiel an. Am Anfang war die Spannung natürlich gross. Als der AC Milan ein Tor schoss, jubelten die Fans lautstark.

Doch kurz darauf glich AS Rom aus. Ich bin ehrlich, ich hätte am liebsten meine Ohren zugehalten. Die Stimmung wurde hitzig, und wir mussten lachen über die Dinge, die wir von den Zuschauern hörten. Leider baute AC Milan im Laufe des Spiels stark ab. Rom dominierte mit einer beeindruckenden Spielstruktur, während Mailand überfordert wirkte und nicht wusste, was sie mit dem Ball anstellen sollten.

Der Trainer war natürlich gar nicht von der Leistung seiner Spieler begeistert und schimpfte herum. Er bekam in der ersten Halbzeit eine Gelbe Karte. Als er in der zweiten Halbzeit nicht aufhörte zu meckern, erhielt er schliesslich die Rote Karte.

Da wir uns Sorgen machten, kein Taxi mehr zu finden, verliessen wir das Stadion etwa zehn Minuten vor Schluss. Auf dem Rückweg entdeckten wir einen McDonald’s, und da wir beide Hunger hatten, machten wir dort Halt. Anschliessend nahmen wir ein Taxi zurück zum Hotel.

Ihr müsst euch vorstellen, dieses Hotel befand sich ja mitten in einem Industriegebiet. Das heisst, da fahren keine Metros, nur Taxis. Das bedeutete, ohne Auto war man aufgeschmissen. Im Hotel angekommen, zogen wir uns um und gingen noch in eine Bar, wo wir den Abend gemütlich ausklingen liessen.

Am nächsten Tag packten wir unsere Koffer und checkten um 11 Uhr aus. Wir nahmen wieder ein Taxi und fuhren zum Bahnhof. Schon wieder waren wir zu früh. Das ging mir so auf die Nerven! Mein Vater kennt mich aber gut und weiss, wenn wir irgendwo essen, dann bin ich ruhig. Und ja, was soll ich sagen, es hat funktioniert.

Insgesamt waren die drei Tage in Mailand ein tolles Erlebnis, auch wenn nicht alles perfekt lief. Die Stadt und der Stadionbesuch werden uns lange in Erinnerung bleiben.

2 Antworten auf „Drei Tage in Mailand mit meinem Vater – Weihnachten 2024“

  1. Sehr schöner Text und ich finde es sehr gut, dass ihr eine gute Alternative gefunden habt. Ich finde auch, dass kleine Kinder für längere Zeit auf die Nerven gehen können. Sehr toll geschrieben.

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