Schlimme Schule (ABC-Etüde)

Es gab einmal eine Schule, in der die Jugendlichen sehr viel Blödsinn machten. Während der Lektionen gingen sie immer von Tür zu Tür und klopften. Die Lehrer sagten oft: „Ich verstehe die Notwendigkeit nicht von all den Sachen, die sie machen.“

Alle Jugendlichen in dieser Schule zogen sich schwarz an. Sie kamen sogar in der Nacht und beschädigten die Schule. Sobald es zu dämmern begann, wurde am meisten Schaden angerichtet. Die Polizei konnte eigentlich nichts tun, weil sie immer maskiert waren. Es gab auch Jugendliche, die trotz Maskierung sehr authentisch wirkten, weil sie sich ganz natürlich verhielten.

Die Schule wollte dieses Verhalten stoppen, also entschied sie sich, Kameras zu installieren. Das war eine gute Entscheidung, denn so wurden einige Täter erkannt. Die gesehenen Täter bekamen eine Geldstrafe, wenn sie einen Schaden gemacht hatten.

Als die Jugendlichen bemerkten, dass es viele Kameras gab, wurden sie etwas ruhiger, und so kam es dazu, dass die Schule nach und nach immer ruhiger wurde.


Dieser Text ist Teil der ABC-Etüden, eines Projekts, das von Christiane am Leben gehalten wird. Im April 2026 sind die Begriffe Notwendigkeit, authentisch, dämmern vorgegeben. Die Länge des Textes darf 300 Wörter nicht überschreiten.

Geschrieben wurde diese Etüde von Mark, einem Erstklässler des Schuljahrs 25/26.

3 Antworten auf „Schlimme Schule (ABC-Etüde)“

  1. Ich verstehe die Notwendigkeit, die Schule zu demolieren, trotzdem nicht. Aber klar, ich bin im Alter deiner Lehrer, vielleicht sogar älter. 😉
    Danke, dass du mitgeschrieben hast! 😀

  2. Bei Einzeltätern kann man die Gründe für ihr destruktives Verhalten ja eventuell noch nachvollziehen. Aber in Rudeln randalieren und sich wie Wandalen verhalten: das braucht immer einen Rudelführer oder Einpeitscher, der rein nur SEINE Macht demonstrieren will.

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