Die Verfolgung (Teil 1) – Dorentina

Es war an einem Morgen. Ich musste zur Schule gehen wie jeden Tag, als mir ein Mann auffiel, der mich intensiv anschaute. Ich fand ihn komisch, weil er mich mit seinen Blicken verfolgte, bis er mich nicht mehr sehen konnte.

Fast in der Schule angekommen, hatte ich das Gefühl, dass mich jemand mich verfolgte. Ich drehte mich um und sah einen Schatten. Ich dachte, das sei eine Katze, weil ich noch sah, wie sich das Gebüsch bewegte. Aber eine Stimme in meinem Kopf sagte, es sei der Mann und ich begann schneller zu laufen. Ich erzählte die Geschichte meiner Kollegin, aber sie meinte, dass ich alles nur eingebildet hätte. Ich dachte nach und überlegte ich mir, dass sie recht hatte und mir alles nur eingebildet hatte.

Auf dem Nachhauseweg sah ich den Mann von morgen wieder. Ich beobachtete, ob er mich wieder anschaute. Aber er hatte mich wohl nicht gesehen oder er tat so, als würde er mich nicht sehen. Jedenfalls entschied ich mich, einen anderen Weg als gewöhnlich zu nehmen. Als ich mich dann aber umdrehte, sah ich, dass er mir nachkam. Voller Angst versteckte ich mich, damit er nicht sah, wo ich wohnte. Ich wartete, bis er vorbeigegangen war und erst dann kam ich aus dem Versteck raus.

Jetzt lief ich schnell nach Hause. Ich sass mit meiner Familie am Esstisch und erzählte ihnen, was passiert war. Sie reagierten genau wie meine Kollegin und sagten, dass meine Fantasie mit mir durchgegangen sei. Ich war traurig, dass sie es mir nicht glaubten und dachten, dass ich es mir eingebildet hatte. Es war aber nicht so!

Am nächsten Tag sah ich ihn nicht mehr auf dem Weg zur Schule. Ich war froh darüber. Aber schon einige Minuten später hörte ich Schritte hinter mir. Ich bekam Angst und begann zu rennen. Irgendwann musste ich eine Pause machen und nach Atem ringen und da sah ich ihn auf mich zulaufen. Er trug komische Kleidung und eine schwarze Maske, die seinen Gesicht verdeckte. Ich geriet in Panik und rannte direkt zur Schule.

Ich erzählte es erneut meiner Kollegin und jetzt glaubte sie mir und bekam ebenfalls Angst. Sie meinte, ich müsse es unbedingt meinen Eltern erzählen. Nach der Schule rief ich meine Mutter an und sagte ihr, sie solle mich abholen, weil etwas passiert sei. Sie fragte mich, was geschehen sei und ich erzählte ihr alles. Sie war total schockiert. Auf dem Weg nach Hause sah ich den Mann wieder, aber ging an uns vorbei. Ich glaube, das war wegen meiner Mutter.

Ich hatte so grosse Angst, aus dem Haus und in die Schule zu gehen, dass meine Mutter sich entschied, mich zur Schule zu fahren. Ich war sehr froh, weil ich mich an diesem Tag nicht fürchten musste.

Wenn ihr erfahren wollt, wie die Geschichte weitergeht, müsst ihr warten, bis der zweite Teil rauskommt. Wenn ihr die Geschichte spannend fandet und sie euch gefallen hat, dann schreibt einen Kommentar.

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