Fionas Grosseltern

Ich habe das Glück, dass alle meine vier Grosseltern noch leben. Ich sehe dies nicht als Selbstverständlichkeit an und schätze es sehr. In diesem Artikel erfahrt ihr ein bisschen etwas über sie.

Mütterlicherseits

Die Familie meiner Mutter kommt aus dem Kanton Uri, genauer gesagt von Altdorf, also aus dem Hauptort. Meine Grosseltern leben bis heute noch dort und wir gehen sie oft besuchen oder sie kommen zu uns. Sie sind beide erst 64 Jahre alt, was für mich auch ein Vorteil war und ist, früher und auch heute noch.

Als ich auf die Welt kam, waren meine Grosseltern erst 49 Jahre alt! Da mein Grossvater im Winter immer als Skilehrer gearbeitet hat, konnte er mir das Skifahren beibringen. Immer wenn ich bei ihnen in den Ferien war, durfte ich bei ihm im Bus mitfahren, da er als Busfahrer arbeitet. Meine Grossmutter arbeitete als Damenschneiderin in einem Geschäft in Altdorf. Früher nähte sie aber auch Trachten oder Uniformen für die Schweizer Armee.

Ich mag meine Grosseltern besonders, weil sie immer gerne mit meiner Schwester und mir Zeit verbringen. Vor kurzem, als sie beide noch gearbeitet haben, nahmen sie sich teilweise sogar extra frei für uns und meine anderen Cousinen. Wir reisten viel mit dem ÖV durch die ganze Schweiz und so lernte ich viele Orte und Städte kennen.

Väterlicherseits

Die Mutter meines Vaters, also meine andere Grossmutter ist 79 Jahre alt und mein anderer Grossvater ist bereits 80. Sie leben in Zumikon, dies ist eine Ortschaft bei Zürich. In Zürich lebt auch der Rest der Familie von meinem Vater. Meine Grossmutter hat früher als Krankenschwester gearbeitet und mein Grossvater war Arzt.

Mein Grossvater zeichnet auch sehr gerne Portraits oder irgendwelche Landschaftsbilder. Meine Schwester und mich hat er auch mal abgezeichnet, als wir noch kleiner waren. Ich finde, seine Bilder sind sehr schöne Erinnerungen an sie, wenn wir unsere Grosseltern mal länger nicht sehen.

Obwohl sie eigentlich gar nicht so weit entfernt von uns wohnen, sehen wir sie nicht ganz so oft. Sie rufen jedoch häufig an oder schreiben mir sogar auf WhatsApp. Meine Grosseltern (auch die Eltern meiner Mutter) sind technisch gar nicht so weit zurückgeblieben, wie es vielleicht für ältere Menschen typisch ist. Sie haben alle ein Handy, welches sie auch oft benutzen, wie zum Beispiel für WhatsApp oder die Mutter meines Vaters hat auch ihr Billett für den ÖV auf dem Handy.

Was ich an den Eltern meines Vaters schätze: Wenn wir uns länger nicht sehe, schreiben sie mir und fragen, wie es mir so geht oder sie rufen mich an. Ich finde es schön zu wissen, dass sie an mich denken und es sie auch interessiert, was ich so mache.

Eine Antwort auf „Fionas Grosseltern“

  1. Liebe Fiona
    Ich finde sehr schön, was du alles über deine Grosseltern geschrieben hast. Ich habe auch noch meine vier Grosseltern …
    Liebe Grüsse
    Mari <3

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: