Gedanken über das Leben und Lebenskrisen

Mein August war so ziemlich wie jeder andere Monat im Jahr. Ich wurde ein Jahr älter, was ich mit einigen Freunden und meiner Familie feierte. Aber ich denke nicht, dass dies wirklich spannend ist für die Leute, die diesen Blog gerade lesen.

Ich finde es wirklich schwierig zu erzählen, was man einen Monat lang gemacht hat, obwohl man eigentlich nichts gemacht hat. Natürlich geht man einmal mit Freundinnen raus und hat seinen Spass, geht gelegentlich mal einkaufen. Aber wirklich etwas zu erzählen, habe ich nicht.

Muss das Leben wirklich immer ein Abenteuer sein?

Ich finde, das ist auch voll okay. Das Leben muss nicht immer wie ein Abenteuer sein. Manchmal darf man auch einfach die Füsse auf den Tisch legen und sich zurücklehnen. Es ist ohnehin nicht gesund, wenn man ununterbrochen Action hat und immer unterwegs ist. Manchmal braucht der Körper einfach Pause. Genau so der Kopf auch. Am besten liest man ein Buch, schläft ein wenig oder macht sogar ein Spaziergang, um nachzudenken.

Ich verstehe auch nicht wirklich, wieso man im Jahr alle 30 Tage die Namen der „Zeit“ sozusagen verändert. Die Zeit läuft immerzu und hört auch nicht auf zu laufen, was auch bedeutet, dass wir immer älter werden. Je älter wir werden, desto mehr Lebenserfahrungen sammeln wir, und je mehr Lebenserfahrung wir haben, desto besser kann man den Jüngeren helfen, z. B. Lebenskrisen zu überstehen.

Lebenskrisen

Da vielleicht einige Leser/Leserinnen nicht genau wissen, wie eine Lebenskrise eines Jugendlichen aussehen kann, erkläre ich es euch.

Diese sogenannte „Lebenskrise“, die hat fast jeder. Die Pubertät hat viel damit zu tun, weil man in dieser Lebensphase mit vielen Veränderungen konfrontiert ist und die meisten nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen/können. Natürlich gibt es verschiedene Arten von Lebenskrisen. Ich erzähle einfach mal von der Mini-Krise, die eine enge Freundin von mir durchgestanden hat.

Es begann so, dass meine Freundin, wir nennen sie jetzt einfach mal Frau X, in kürzester Zeit auf nichts mehr Lust hatte. Sie wollte nicht mehr rausgehen, sie grinste nicht mehr so oft vor sich hin, sie ass nicht mehr regelmässig usw. Ich begann mir Sorgen zu machen und sprach sie darauf an.

Frau X. begann zu erzählen. Sie sagte, dass ihre Gefühle wie taub und verkümmert seien und sie den Grund dafür nicht kenne. Natürlich erzählte sie mir noch viele weitere Dinge und Details. Ich werde aber in diesem Beitrag nicht weiter darauf eingehen. Aus Respekt vor ihr, da ich sie nicht um Erlaubnis gefragt habe.

Ich wusste wirklich nicht, wie ich ihr helfen sollte. Also beschloss ich, ihr einfach zuzuhören und sie wissen zu lassen, dass sie nicht allein ist. Meistens hilft das den Menschen viel mehr, als wenn man krampfhaft versucht, ihnen zu helfen.

2 Antworten auf „Gedanken über das Leben und Lebenskrisen“

  1. Wow, einfach nur wow. Diese „Lebenskrisen“ hatte ich in der Sekundarschule fast die ganze Zeit und alles, was ich brauchte, war wirklich jemand, der mir zuhörte. Ich finde es wirklich super, wie du statt einem normalen Monatsrückblick so was geschrieben hast. Du kannst wirklich stolz auf dich sein!

    Du wirst auch an solchen Lebenskrisen vorbeigehen müssen und dagegen ankämpfen, es wird schwer sein, aber wenn du jemand hast, der dir zuhört, wird alles gut sein.

    <3

  2. Wow, Dein Text ist wirklich wundervoll. Vielen Dank, das du dieses Thema uns allen ein bisschen näher gebracht hast und andere aufklärst, die vielleicht auch so einen Angehörigen haben, der so etwas gerade durchsteht. Viele wissen nicht, was das ist oder wieso sie sich so fühlen, für die ist dein Blog genau richtig. Vor allem in der Schulzeit. Wirklich wunderschön!

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: