Covid 19 (ABC-Etüde)

Als das Coronavirus ausbrach, befanden sich viele Menschen in einem Krisenmodus, weil das Virus sehr ansteckend und lebensgefährlich war. Einige Stellen empfahlen, sich impfen zu lassen, andere sprachen sich dagegen aus.

Alle in meiner Familie waren geimpft, ausser eine meiner Schwester. Sie konnte keinen Grund angeben, aber sie wollte einfach nicht. Schlussendlich war es eigentlich egal, sie wurde nicht krank und wir, die wir geimpft waren, auch nicht.

Während der Krise durfte niemand nach draussen, ausser, wenn man einkaufen musste. Sobald man ausser Haus war, musste eine Maske getragen werden. Das war nicht nur für mich fast die mühsamste Auflage.

Wir Jugendlichen konnten weder unsere Freunde treffen und noch durften wir die Schule besuchen. Natürlich freuten sich die meisten Schüler darüber. Zu Beginn war es auch angenehm und schön, aber man wurde auch schnell faul.

Manchmal gab es auch lustige Situationen. Viele Menschen hamsterten Klopapier, sodass man zeitweise keines mehr kaufen konnte.

Nach der grossen Welle beruhigten sich die meisten Leute wieder und das Leben ging normal weiter. Heute gibt es Menschen, die wieder am Coronavirus erkranken, das ist ganz normal. Diese Krankheit wird wohl nie ganz verschwinden.

Schlussendlich war es eine gute Erfahrung für mich, weil ich mich noch nie in einer solchen Situation befunden habe und jetzt weiss, wie die Welt auch sein könnte.


Dieser Text ist mit den Wörtern der ABC-Etüde für den Januar 2024 entstanden, die von Christiane betreut wird. Sie lauten Krisenmodusfaul und empfehlen.

4 Antworten auf „Covid 19 (ABC-Etüde)“

  1. So, wie du das beschreibst, klingt die Pandemie wie ein besserer Schnupfen, und das finde ich eigentlich nicht angemessen. Andererseits freue ich mich, wenn sie für dich so harmlos war.
    Danke, dass du mitgeschrieben hast! 😉

    1. Für jede Person ist Corona verschieden und in diesem Text habe ich meine Meinung gesagt. Trotzdem freue ich mich über den Kommentar und verstehe, was Sie meinen.

  2. Ich habe es selbst in meiner Familie erlebt: die Jugendlichen haben die Pandemie nicht so dramatisch gesehen wie die „Erwachsenen“. Und insofern halte ich den Beitrag durchaus für angemessen, weil er eben das genau widerspiegelt.

    1. Danke für die Rückmeldung. Ich finde es toll, dass wir gleicher Meinung sind. Wahrscheinlich haben es die Jugendlichen nicht so schlimm gefunden, weil sie noch keine Arbeit hatten.

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