Drei Tage, ein Film, unvergessliche Erinnerungen – Klassenlager in Dangio Sommer ’24

Zwischen dem 10. Juni und 14. Juni fand unser Klassenlager der 3. Sek in Dangio, Tessin statt.

Drehbuch verfassen und Rollen verteilen

Am Montag sind wir kurz nach Mittagszeit angekommen. Unser Hauptziel im Klassenlager war es, einen Film zu drehen. Zwei Regisseure begleiteten uns und unterstützten uns durch den gesamten Prozess. Die Herausforderung war, dass wir nur drei Drehtage hatten. Das bedeutete, der ganze Film musste innerhalb dieser drei Tage fertig gedreht werden.

Am Montag fingen wir direkt nach dem Mittagessen mit dem Skript an. Dafür wurde fast die ganze Klasse benötigt. Die Geschichte wurde von uns Schülern gemeinsam erarbeitet und die Rollen für den Film wurden bestimmt.

Auroras und meine Rolle war die Regie. Das bedeutete, dass wir mehrheitlich hinter der Kamera standen. Unsere Aufgabe war es zu kontrollieren, ob alles nach Plan lief, ob man die Schauspieler gut sah oder ob im Bild noch etwas zu sehen war, das nicht hineingehörte. Am Schluss mussten wir entscheiden, welche Aufnahme am besten war. Diese wurde schliesslich für den Film verwendet.

25 Versuche für eine Szene

Am Dienstag fing das Filmen so richtig an. Das Skript war fertig und die Rollen zugeteilt. Für die erste Szene benötigten wir über 25 Versuche, recht viele! Aber das ist normal, denn für einige war es das erste Mal, dass sie vor einer Kamera standen. Am Anfang hatten wir einige Schwierigkeiten, doch wir lernten schnell dazu und konnten mit den Dreharbeiten rasch weitermachen.

Nach dem Nachtessen hatten wir noch ein wenig Freizeit und wir spazierten durch das Dorf.

Eine Kuh im Goal

Am Mittwoch fand der zweite Drehtag statt. Wir frühstückten gemeinsam und starteten in den Tag. Einige begannen schon das Mittagessen zuzubereiten, während andere Freizeit hatten oder am Set waren. Nach dem Mittagessen filmten einige Schüler weiter, während andere an den Fluss gingen, um sich von der Hitze abzukühlen. Vor dem Abendessen spielten wir noch Fussball spielen und entdeckten dabei eine Kuh, die im Goal stand.

Am Abend assen wir wieder gemeinsam Znacht und hatten später noch einen Spielabend. Der war ziemlich lustig!

Horror-Drehtag

Am Donnerstag, unserem dritten und letzten Drehtag, hatten wir unseren anstrengendsten Tag der gesamten Woche. Es war der Horror!

Der Ablauf am Vormittag war gleich wie an den anderen Tagen: Frühstück, Filmen, Mittagessen. Doch der Nachmittag war besonders, denn die ganze Klasse war am Set und stand vor der Kamera.

Wir begannen die ersten Szenen bei etwa 40 Grad Hitze mitten in der Sonne. Nach einer Weile wurden alle langsam müde von der Hitze und hatten keine Lust mehr. So wurde es auch für uns, die Regie, sehr mühsam, alles unter Kontrolle zu halten. Die meisten waren nicht mehr bei der Sache und wollten einfach, dass es endlich vorbei war. Irgendwann gegen 18.30 Uhr waren auch die letzten Szenen im Kasten.

Zum Abschlussabend gingen wir in der Nähe von einem wunderschönen Fluss grillieren. Selbst der Weg dorthin war ziemlich abenteuerlich. Die Hälfte der Klasse, die ohne Begleitperson unterwegs waren, verlief sich, hatte keine Handys und kam etwa eine Stunde später am Ziel an. Trotzdem konnten wir alle einen tollen und ereignisreichen Abschluss gemeinsam geniessen.

Alles hat ein Ende …

Am Freitag war es an der Zeit, uns von dem wunderschönen Dorf Dangio und unseren zwei Regisseuren zu verabschieden. Wir assen ein letztes Mal zusammen Frühstück, packten unsere Koffer und schon begann die Heimreise. Im Allgemeinen durften wir eine wunderschöne und unvergessliche Zeit gemeinsam geniessen!

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