WOW WOW WOW NUR NOCH EIN PAAR MONATE BIS ZUM ABSCHLUSS.
Das ist echt krass, wie schnell die Zeit vergeht. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich gerade erst in die 1. Sek gekommen bin und jetzt bin ich schon in der 3. Klasse und kurz vor dem Start meiner Lehre. Um ehrlich zu sein, geht mir das alles ein bisschen zu schnell. Ich weiss, dass bald alles anders sein wird. Es wird nicht mehr so sein wie früher.
Keine grossen Pausen mehr mit meinen Freundinnen, keine endlosen Gespräche, keine lustigen Momente in der Schule. All das wird mir im Herzen fehlen. Natürlich wird es auch bei der Arbeit schöne und lustige Augenblicke geben, aber leider nicht mehr mit meinen Freundinnen. Und das ist wirklich schade.
Der Abschied fällt mir schwer
Am meisten werde ich meine beste Freundin vermissen. Mit ihr hatte ich immer die lustigsten Momente und mit ihr hat die Schule sehr viel Spass gemacht. Auch mein Schulweg wird sich ändern. Ich werde nicht mehr gemütlich ausschlafen und zur Schule laufen können.
Ich werde früher aufstehen, früher mit der Arbeit beginnen müssen. Das wird am Anfang sehr schwierig für mich sein, weil ich mich in den letzten drei Jahren an einen anderen Rhythmus gewöhnt habe. Aber ich weiss, ich werde das schaffen. Auch wenn es eine Umstellung wird und ich wohl eine Eingewöhnungszeit brauche.
Was ich ganz bestimmt nicht schaffen werde, ist beim Abschluss die Tränen zurückzuhalten. Der Gedanke, mich von dieser Schule zu verabschieden, löst viele Erinnerungen aus, gute wie schlechte. Meine Schulzeit war nicht immer leicht, aber ich durfte viele tolle Freunde kennenlernen. Auch wenn es Konflikte gab und ich mich von manchen distanziert habe, haben sich dadurch neue Freundschaften ergeben.
Aber auf den Abschied von meiner besten Freundin bin ich einfach nicht vorbereitet.
Sie ist jetzt erst in der 2. Sek und hat noch ein Jahr Schule vor sich, während ich schon mit der Lehre starten muss. Das ist wirklich schade. Aber es ist so und wir müssen es akzeptieren. Doch trotz allem haben wir uns die Hand gegeben und einander versprochen, dass wir in Kontakt bleiben. Dieses Versprechen macht die ganze Situation ein bisschen leichter.
Trotz all dieser Gedanken freue ich mich auch auf das, was kommt. Neue Leute kennenzulernen, meinen Lehrbetrieb zu entdecken und auch die Berufsschule, das klingt schon interessant. Klar, am Anfang ist man vielleicht schüchtern und redet noch nicht viel, da alles neu ist. Aber mit der Zeit wird sich das legen, und man beginnt mehr zu sprechen, sich wohler zu fühlen und ein Teil des Ganzen zu werden.
Ich weiss, es wird nicht einfach, aber ich bin bereit für dieses neue Kapitel.


Ich kann mir den Abschied von meiner Klasse gar nicht vorstellen. Ich werde nach den Sommerferien auch an eine neue Schule gehen, wo ich vielleicht niemanden kenne. Ich verstehe deine Sorge und hoffe, dass ein interessantes Leben in der Lehre startet.
Hallo Benji
Danke, dass du meinen Blogartikel gelesen hast, freut mich sehr.Ja, ich kann mir den Abschied auch nicht vorstellen, jedoch müssen wir alle da durch.Ich hoffe, dass du nach den Sommerferien in eine Klasse kommst, in der du dich wohlfühlst.