Es war ein schöner Tag in einer kleinen Stadt in der Nähe von Los Angeles. Die Sonne schien und für den Jungen Sam schien alles nichts schief zu laufen. Er machte sich mit seiner Familie zum Strand auf, da sie dort einen schönen Tag verbringen wollten. Ihr Haus lag nicht weit davon entfernt, nur ungefähr fünfzehn Gehminuten.
Während Sam so lief, fiel ihm etwas auf. Er konnte es zunächst nicht genau erkennen und ging neugierig näher heran, um besser sehen zu können. Es waren Schlangen, deren Köpfe in einem Gitter feststeckten. So etwas hatte er noch nie gesehen. Er starrte einige Sekunden lang auf die Tiere und erst dann begriff er, was er da sah.
Panisch schaute er sich um, suchte seine Eltern. Doch sie waren nirgends zu sehen. Sie mussten schon vorgelaufen sein. Sam bewegte sich grundsätzlich langsam, weil er oft stehen blieb und sich umsah. Und jetzt? Was sollte er tun? Er wollte losrennen, aber seine Beine fühlten sich plötzlich an wie aus schwerem Metall, als wären sie am Boden festgeschweisst. Er war wie eingefroren.
Dann sah er, wie sich ein Kind den Schlangen näherte. Sam wollte schreien, doch kein Laut kam über seine Lippen. Das Kind hob eine der Schlangen hoch, guckte sie und begann dann, mit ihr zu spielen. Sam war fassungslos und verwirrt. Wie konnte ein Kind mit einer solchen Kreatur spielen?
In diesem Moment fiel ihm ein, dass er am Morgen vergessen hatte, seine Kontaktlinsen einzusetzen. Zum Glück hatte er sie noch in der Hosentasche. Er holte sie hervor, setzte sie ein und da erkannte er es: Es waren nur Stoffschlangen. Erleichtert drehte sich Sam um und lief weiter zum Strand.
Dort angekommen, fand er schliesslich seine Eltern und erzählte ihnen, was passiert war. Sie lachten alle gemeinsam und für Sam wurde dieser Tag zu einem unvergesslichen Abenteuer.
Dieser Text wurde von Aurel im Wahlfach Bloggen 24/25 geschrieben.


Tja, was so alles in der Gegend herumsteht 😎