In diesem Beitrag berichte ich von drei besonderen Erlebnissen: unserem Klassenlager in Graubünden, meinem Sommerurlaub im Kosovo und einem unvergesslichen Abend mit meinen Freundinnen in Zürich. Jede dieser Erfahrungen war auf ihre eigene Art spannend, emotional oder einfach nur schön. Zusammen zeigen sie, wie unterschiedlich und abwechslungsreich meine letzten Monate waren.
Klassenlager
Am 25. August 2025 fuhren wir, die Klasse BC3a, ins Klassenlager nach Graubünden, nach Tschierv. Wir waren voller Vorfreude und gespannt darauf, wie das Lagerhaus aussehen würde. Von Affoltern am Albis fuhren wir mit dem Zug los, stiegen in Zürich HB um und reisten weiter nach Landquart. Dort mussten wir auf den Zug nach Zernez warten.
In Zernez angekommen, gingen wir zuerst mit der Klasse Minigolf spielen. Es war sehr toll, weil wir uns alle gut verstanden und viel gelacht haben. Das Mittagessen mussten wir von zu Hause mitbringen. Danach nahmen wir den Bus nach Tschierv. Die Busse dort waren sehr cool, weil man die Sitze zurücklehnen und teilweise sogar liegen konnte.
Die Fahrt dauerte knapp eine Stunde. Wegen der vielen Kurven wurde mir langsam schwindelig. Endlich kamen wir an der Haltestelle an und mussten nur noch zwei bis drei Minuten laufen, bis wir beim Lagerhaus waren. Als wir eintraten, freute ich mich sofort auf die ganze Woche. Wir erkundeten das Haus und richteten uns ein.
Etwa eine Dreiviertelstunde später klingelte die Glocke. Wir mussten uns unten treffen, weil wir einen OL machen sollten, um das Dorf zu erkunden. Ehrlich gesagt hatte ich nicht besonders Lust dazu, weil ich von der Anreise müde war. Wir sollten die verschiedenen Posten finden (was gar nicht so einfach war) und jeweils ein Foto machen, auf dem wir selbst zu sehen waren. Der Rest des Abends war sehr entspannt.
Nationalpark
Am nächsten Morgen gingen wir in den Nationalpark. Die Wanderung war streng, aber auch sehr cool, weil man lange mit Freundinnen und Freunden plaudern konnte. Oben angekommen, bereiteten wir unser Essen zu und assen gemeinsam. Danach räumten wir alles auf und achteten darauf, keinen Müll zu hinterlassen.
Auf dem Rückweg waren Deborah und ich ziemlich erschöpft und hätten am liebsten sofort wieder im Lagerhaus entspannt. Ich glaube, die ganze Klasse fühlte so. Am Abend spielten wir Spiele und schon war der Tag vorbei.
Klosterbesuch
Am dritten Tag besuchten wir ein wunderschönes Kloster. Dort empfing uns eine sehr nette Nonne, der wir Fragen stellen durften, die wir schon in der Schule vorbereitet hatten. Danach führte uns eine andere Dame durch das Kloster und erklärte uns verschiedene Dinge. Anschliessend gingen wir zu einer Feuerstelle, wo wir Mittag assen. Danach mussten wir etwa 40 Minuten bis zur Busstation laufen. Im Lagerhaus angekommen, lasen wir noch etwas. Der Abend war entspannt.
Nationalparkmuseum
Am nächsten Morgen besuchten wir das Nationalparkmuseum, das sehr spannend war. Danach gingen wir Mittag essen und zurück ins Lagerhaus. Wer wollte, durfte schwimmen gehen, die anderen mussten schreiben. Wir machten noch weitere Ausflüge, und es war sehr schön, so viel Zeit miteinander zu verbringen.
Abschluss
Am Freitag mussten wir alles putzen, aufräumen und unsere Koffer packen. Dann ging es zurück nach Hause. Es war eine der besten Wochen, die ich je erlebt habe.
Urlaub in Kosovo
Ich hatte mich sehr auf den Urlaub im Kosovo gefreut, aber er war dann doch nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Wir blieben etwa zweieinhalb Wochen dort. Als wir ankamen, war es traurig, weil einige Monate zuvor meine Oma und zwei Wochen davor auch mein Grossvater gestorben waren. Da wir es gewohnt waren, dass sie auf unsere Ankunft warteten, war es schwer, sich den Sommer ohne sie vorzustellen.
Am ersten Tag putzten meine Mutter und ich das ganze Haus. Mein Vater und meine Brüder halfen teilweise mit. Das Haus ist dreistöckig, weshalb es streng war, aber wir schafften es.
Danach begann der entspannte Teil meiner Ferien: Ich färbte meine Haare, liess mir Gel-Nägel machen, ging abends mit meiner Cousine raus und kaufte mir viele Sachen. In diesem Urlaub gab ich bestimmt um die tausend Euro für mich selbst aus.
Wir hatten schöne Abende mit leckerem Essen im Kreis der Familie. Meistens war das Wetter sehr warm, aber es gab auch einige Regentage, was ich so im Kosovo nicht gewohnt war. An manchen Tagen wollte ich gar nicht rausgehen und blieb lieber zu Hause, weil mir die Motivation fehlte.
Meistens ging es mir gut und es machte eigentlich auch Spass, in Kosovo zu sein. Wir bekamen oft Besuch, was bedeutete, dass ich viel Kaffee für die Gäste machen musste. Meine Cousine übernachtete bei mir, aber es war nicht mehr ganz so wie im letzten Jahr. In der letzten Woche wollte ich nur noch zurück in die Schweiz, weil es immer langweiliger wurde.
Mein älterer Bruder durfte eine Woche früher zurückreisen, aber mein Zwillingsbruder und ich mussten mit unseren Eltern bleiben. Natürlich besuchten wir auch das Grab meiner Grossmutter, was sehr emotional war. Dann packten wir alles und putzten das Haus erneut. Am nächsten Morgen bereiteten wir uns auf die Heimreise vor.
Bevor wir losfuhren, bekamen wir wieder Besuch, weil sich alle verabschieden wollten. Dann fuhren wir endlich los, machten aber noch einen letzten Halt, damit mein Vater Essen und Trinken kaufen konnte. Ich freute mich sehr darauf, wieder in die Schweiz zurückzukehren.
Mein Abend in Zürich
Meine Freundinnen und ich hatten diesen Abend schon lange geplant, weil wir lange nicht mehr auswärts unterwegs gewesen waren, sondern immer nur in Affoltern am Albis. Mit dabei waren Melisa, Amara, Orgesa, Elta und ich. Ein paar Tage vorher hatten wir den Wetterbericht angeschaut und dort stand, dass es bewölkt sein würde. Das machte uns Sorgen, denn wenn es regnen würde, wären wir nicht nach Zürich gegangen.
Am Samstag, dem Tag unseres Ausflugs, regnete es tatsächlich leicht. Melisa und Amara hatten deshalb keine Lust mehr. Elta, Orgesa und ich wollten aber unbedingt gehen. Schlussendlich durften Melisa und Amara wegen des Regens nicht nach Zürich, wir anderen drei aber schon. Wir versuchten, die beiden zu überreden, und schafften es tatsächlich. Wir machten uns fertig, telefonierten kurz und legten den Treffpunkt fest.
Alle kamen pünktlich und wir warteten nur noch auf den Zug. Im Zug machten wir gemeinsam Videos und Fotos. In Zürich suchten wir uns etwas zu trinken und fanden ein schönes Restaurant, in dem man auch gut Bilder machen konnte. Der Kellner kam an unseren Tisch und nahm die Bestellungen auf. Orgesa bestellte eine Waffel, während Elta, Melisa, Amara und ich einen alkoholfreien Cocktail nahmen. Er kostete 14 Franken. Man war das teuer!
Wir machten ein paar Bilder und ich postete einige davon auf Instagram. Danach liefen wir zum See. Wir hatten viel Spass und unterhielten uns sogar kurz mit fremden Menschen. Auch dort machten wir Bilder, die aber meiner Meinung nach nicht besonders gut wurden.
Als es spät wurde, nahmen wir den Zug zurück nach Affoltern. Dort gingen wir schnell zu McDonald’s und holten uns etwas zu essen. Gegen halb zwölf war ich zu Hause. Insgesamt war es ein sehr schöner und lustiger Abend.

