Der schlimmste Tag (Muriel)

Als ich in der Schule war, ging es mir nicht besonders gut.
Bereits nach den ersten 10 Minuten war mir übel und hatte dermassen Bauchschmerzen. Die
Computer standen mit voller Helligkeit vor mir, was mir noch zusätzliche Kopfschmerzen bereitete.
Der Unterricht war zum
Einschlafen. Der Lehrer sprach und sprach ununterbrochen ohne Punkt und Komma. Ich überlegte mir, einfach aufzustehen und zur Toilette zu rennen. Ich hielt es nicht mehr aus und wollte am liebsten nach Hause.
Folgende Minuten später fragte ich ihn, ob es möglich sei, nach Hause zu gehen.
Gerne darfst du nach
Hause gehen“, meinte er mit freundlicher Stimme. Das Beste, was er jemals zu mir gesagt hat.
Ich machte mich auf den Nachhauseweg und rief gleich meine Mutter an.
Jedoch nahm sie den Anruf nicht an. Das heisst, ich musste mit dem Bus nach Hause fahren.
Klar war ihr Handy nicht eingeschaltet, da sie was machte.
Langsam, mit vielen Schmerzen, lief ich zur Bushaltestelle.
Manchmal dachte ich, ich würde gleich umkippen, dies war aber schlussendlich nicht eintraf.
Nach einer Weile war ich an der Bushaltestelle angekommen und rief meiner Mutter erneut an.
Ob meine Mutter überhaupt in der Nähe war? Ich hatte keine Ahnung, wo sie sein könnte.
Paarmal versuchte ich es noch und gab dann auf. Unter
Qualen stieg ich in den Bus ein und fuhr nach Hause.
Rasch ging ich ins Haus und musste mich sofort hinlegen.
Sieben Minuten später hörte ich das Garagentor. Ich hatte so gehofft, es sei meine Mutter.
Tatsächlich kam sie nach Hause und hat sich gewundert, wieso ich nicht in der Schule war.
Unsicher sagte ich ihr, dass ich es wegen meiner Übelkeit nicht mehr ausgehalten hätte.
Verunsichert sagte sie, es tue ihr so leid, dass sie für mich dagewesen sei.
Wie sie nun mal ist … sie hatte ein so schlechtes Gewissen.
Xenia, die Freundin meiner Mutter, war ebenfalls mit dabei.
Yamswurzeltee half sehr gegen meine Schmerzen.
Zum Glück war meine Mutter noch rechtzeitig nach Hause gekommen. Ich war so froh!

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