Es war einmal ein kleiner Junge namens Tim, der Schokoladenpudding über alles liebte. Jeden Sonntag bereitete seine Mutter eine grosse Schüssel seines Lieblingsdesserts zu, und Tim konnte es kaum erwarten, am Tisch zu sitzen und den cremigen Pudding zu geniessen.
Eines Tages jedoch, als die Sonne hoch am Himmel stand und der Tag perfekt für ein Abenteuer schien, beschloss Tim, ein Experiment zu wagen. Er wollte seinen geliebten Schokoladenpudding mit verschiedenen Zutaten vermischen, um herauszufinden, ob er ihn noch besser machen könnte. Er griff nach allem, was er finden konnte: ein paar Löffel Senf, einen Haufen Zimt und sogar einige saure Bonbons.
Als er die Zutaten in den Pudding rührte, sah die Mischung alles andere als appetitlich aus. Der Pudding bekam eine seltsame Farbe und eine Konsistenz, die sich nicht gerade geschmeidig anfühlte. Tim war neugierig und wollte unbedingt probieren.
Doch als er einen Löffel nahm und den Pudding in seinen Mund schob, stellte er fest, dass es eklig schmeckte. Er hatte das Gefühl, dass sein Magen sich verbiegen würde. So ungeniessbar war er.
Enttäuscht entschied Tim, dass er von nun an die einfache, klassische Variante des Schokoladenpuddings schätzen würde. Er lernte, dass manchmal weniger mehr ist und nicht alles, was neu und aufregend aussieht, auch gut schmeckt. Von diesem Tag an blieb er bei dem köstlichen, unverfälschten Schokoladenpudding seiner Mutter und das war genau richtig so.
Dieser Text ist mit den Wörtern der ABC-Etüde für den Oktober 2024 entstanden, die von Christiane betreut wird. Sie lauten Schokoladenpudding, eklig und verbiegen. Eine ABC-Etüde darf nicht mehr als 300 Wörter enthalten.


Merke: Wenn man all das tut, was man kann, wird es manchmal richtig eklig. Sehr schön geschrieben, vielen Dank! ☁️🍃🍂☕👍
Was lehrt uns diese Geschichte? Muttis Schokopudding ist immer der beste! Sehr schön geschrieben. Es ist halt, wie man isst.