Ein Klassenlager der besonderen Art: Filmdreh im Tessin (Linus)

Im Juni reisten meine Klasse und ich ins Bleniotal, wo wir eine Woche im Klassenlager verbrachten.

Unsere Anreise verlief entspannt. Wir nahmen den Zug ins Tessin und dann den Bus zu unserem Dorf. Die Reise dauerte etwa dreieinhalb Stunden, verging jedoch schnell und war unterhaltsam. Nach unserer Ankunft wurden die Zimmer verteilt, und wir konnten unser Gepäck abstellen. Unsere Unterkunft lag neben der ersten Schokoladenfabrik der Schweiz.

Die Küche der alten Fabrik durften wir zum Kochen benutzen. Am selben Abend war eine der Gruppen für das Abendessen verantwortlich. Unsere ganze Klasse, also 21 Schüler und 3 Lehrpersonen, hatten an den Tischen Platz.

Das Hotel, in dem wir wohnten, lag etwa zwei Minuten zu Fuss von der Fabrik entfernt. Es war ein älteres Hotel, aber ein gemütliches. Wir hatten 4er- und 5er-Zimmer. Die Zimmer waren in Ordnung, nur die Betten waren etwas klein und unbequem. Die Zimmer der Jungs befanden sich im zweiten Stock, die der Mädchen im dritten.

Das Ziel im Klassenlager war es, einen kleinen Film zu drehen. Dafür hat Frau Widmer zwei Fachpersonen organisiert. Sie haben sich zuerst vorgestellt und sind dann den Wochenplan mit uns durchgegangen. Bereits vor den Ferien hatten wir in der Klasse das Filmthema festgelegt. Wir hatten uns für das Thema ,,Schwangerschaft‘‘ entschieden.

Schon am Dienstag begannen wir mit den ersten Filmaufnahmen. Am Anfang war alles sehr kompliziert und schwer verständlich, aber mit der Zeit wurden wir richtig gut. Als wir unsere Aufgaben für den Dienstag abgeschlossen hatten, konnten einige von uns einen nahegelegenen Fussballplatz besuchen, der etwa zehn Minuten entfernt lag.

Als wir beim Fussballplatz ankamen, waren wir alle erstaunt. Der Rasen war gut gepflegt und die Tore waren intakt. Es sah toll aus. Wir bildeten schnell Teams und machten ein Mätschli. Das Fussballspielen hat mir grossen Spass gemacht. Leider konnten wir nur eine gute Stunde spielen, weil wir zurück ins Haus mussten. Danach gab es Abendessen und danach gingen wir auf unser Zimmer.

Am nächsten Morgen sind wir zuerst zum Zmorge gegangen. Auch das Frühstück wurde von wechselnden Gruppen zubereitet. Danach setzen wir die Filmaufnahmen fort. Der Film nahm langsam Form an. Da ich keinen fixen Job hatte, konnte ich in verschiedene Bereiche hineinschauen, wie den Ton oder das Zuschneiden der Szenen, was sehr spannend war.

Am Donnerstagmorgen war ich an der Reihe, das Frühstück vorzubereiten, was mir nicht so liegt. Uns wurde bewusst, dass wir Gas geben mussten, da wir nur noch an diesem Tag Zeit für die Dreharbeiten hatten. Je später es wurde, desto anstrengender wurde es auch. Bei ziemlich allen hat sich die Müdigkeit bemerkbar gemacht. Einige Szenen mussten wir mehrere Male drehen, was nicht alle angenehm fanden.

Doch am Abend konnten wir beruhigt essen, da wir es geschafft hatten. Alle waren sehr erleichtert. Wir genossen den letzten Abend und spielten Spiele. Auch mussten wir schon einen Teil packen, damit wir am nächsten Morgen nicht in den Stress gerieten. Am Freitagmorgen packten wir noch den Rest ein und machten uns auf die Heimreise.

Die ganze Zeit waren wir gespannt, wie die Endfassung unseres Films aussieht. Als wir das Resultat gesehen haben, freute uns das sehr und wir waren auch ein bisschen stolz. Meine persönliche Lieblingsszene war die, in der wir das Baby herumgeworfen haben.

Ich fand das Klassenlager grossartig, da es eine ganz neue Erfahrung war. . Die gemeinsamen Erlebnisse beim Filmen und die übrige Zeit werde ich so schnell nicht vergessen.

2 Antworten auf „Ein Klassenlager der besonderen Art: Filmdreh im Tessin (Linus)“

  1. In der Tat, das Klassenlager war wirklich einmalig und speziell. Es war eine spannende Erfahrung, einen Film zu drehen. Du hast unser Klassenlager wirklich gut beschrieben. Ich fand die Szene mit dem Baby in der Waschmaschine am lustigsten.

    1. Hallo Janis
      Danke für deinen Kommentar. Die Szene mir dem Baby in der Waschmaschine fand ich auch sehr lustig und das Klassenlager fand ich auch sehr spannend.
      LG Linus

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