Lena war ein sehr aktives und kreatives Mädchen. Sie wollte unbedingt mal wieder etwas erleben, denn sie liebte es, in den Bergen zu wandern. Eines Tages entschloss sie sich, am nächsten Tag loszuwandern. Sie wusste, dass es nicht einfach für sie sein würde, da es in dieser Nacht donnerte und stürmte.
Am nächsten Morgen, als das Gewitter vorbei war, sagten ihre Eltern, dass sie besser nicht gehen sollte, weil es bald wieder regnen würde. Lena war jedoch sehr mutig und ehrgeizig. Ehrgeiz gehörte schon immer zu ihren Charaktereigenschaften. Sie wollte sich nicht von ihrem Plan abhalten lassen, nur weil das Wetter schlecht werden könnte.
Lena hatte sich vorgenommen, auf einen Berg zu steigen. Allerdings war das für sie eine kleine Herausforderung, da sie ein bisschen Höhenangst hatte. In den letzten Monaten hatte sie jedoch immer wieder Grenzerfahrungen gesammelt und versucht herauszufinden, wann sie ihre Grenzen erreicht hatte. Dieses Mal fühlte sie sich sicher genug, um selbst einschätzen zu können, wie weit sie gehen konnte.
Der Weg nach oben war nicht so steil, wie sie befürchtet hatte, aber ihr wurde schwindelig. Sie suchte sich ein schönes Plätzchen, an dem sie sich etwas entspannen und wirklich zur Ruhe kommen konnte.
Der Ausblick war traumhaft schön und sie blieb tatsächlich bis zum Sonnenuntergang dort. Auch wenn das Wetter nicht perfekt war, fühlte sich Lena sehr wohl.
Lena war stolz auf sich, dass sie es alleine geschafft und selbst wusste, wann sie ihre Grenzen erreicht hatte.
Als es später am Abend wurde, packte sie ihre Sachen zusammen und machte sich langsam auf den Heimweg. Der Weg nach Hause war ebenfalls anstrengend, und als sie schliesslich ankam, war sie sehr erschöpft. Doch ihre Eltern waren neugierig und wollten unbedingt alles über ihren Tag wissen. Lena erzählte ihnen von ihrem Tagesablauf und schloss dann mit den Worten: „Stört mich jetzt nicht mehr. Ich gehe duschen und dann sofort schlafen. Gute Nacht!“
Verfasst wurde dieser Text von Leonisas im Wahlfach Bloggen 24/25.

