Benjamin Müller – Autor des Schreibenblogs

Benjamin Müller, geboren am 14. Januar 2010 in Zürich, ist das mittlere von drei Kindern. In den ersten vier Jahren seines Lebens litt er an einer Nierenfunktionsstörung. Er musste viele Operationen ergehen lassen, die er alle erfolgreich hinter sich brachte.

In diesen Jahren durfte er nicht ins Wasser gehen. Als die Operationen endeten, hatte Benjamin die Gelegenheit, zum ersten Mal in seinem Leben das Meer zu sehen. Er verliebte sich sofort in das Meer! Auf einem Foto hält er voller Freude seine Arme dem Meer entgegen.

Seine Begeisterung für das Wasser zeigte sich. Er genoss es, im Wasser zu sein, und so meldete seine Mutter ihn früh zu Schwimmkursen für kleine Kinder an, damit er schwimmen lernte. Später fing er an, für Schwimmabzeichen zu schwimmen, aber die Prüfungen hasste er. Jedes Mal, wenn er ein Abzeichen nicht bestand, empfand er die Situation als frustrierend.

Mit acht Jahren trat Benjamin einem Schwimmverein bei und wurde dort besser und besser. Mit 13 Jahren nahm er an seinem ersten öffentlichen Wettkampf teil und gehört heute zur Topgruppe seines Vereins.

Neben dem Schwimmen ging Benjamin sehr gerne in die Schule. Trotz seines ADHS und der damit verbundenen Konzentrationsproblemen war er ein guter Schüler.

In der 4. Klasse fingen seine Tics an, die ihn bis heute begleiten. Es begann mit starkem Blinzeln, später kamen unkontrollierte Zuckungen im ganzen Körper hinzu, von den Zehen bis zum Kopf. Schliesslich entwickelte sich der schlimmste Tic, ein vokaler Tic. Benjamin lernte jedoch schnell, sein Tourette-Syndrom zu akzeptieren. Obwohl die Tics manchmal stärker, manchmal kaum wahrnehmbar sind, geht er offen und selbstbewusst damit um.

Beim Aufsatzschreiben in der Schule bemerkte Benjamin, dass er eine sehr grosse Fantasie hat. Diese Fantasie machte sich auch in Träumen bemerkbar. Die meisten Geschichten basieren auf Träumen, die er am Tag zuvor geträumt hatte. Benjamin Müller war immer sehr begeistert von Träumen, da sie ihn immer in kleine Abenteuer schicken, die manchmal schlimm, manchmal herrlich waren.

In der 3. Sekundarklasse wählte er das Wahlfach Bloggen, da er es mochte zu schreiben. Er hatte nicht immer die Zeit, um an einem Schreibauftrag weiterzuarbeiten, da er noch andere wichtige Dinge um die Ohren hatte. Vor allem Prüfungen in anderen wichtigen Schulfächern oder das Schwimmtraining.

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